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	<title>Historische Stätten &#8211; Eiserfey + Dreimühlen + Vollem</title>
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	<description>Informationen aus Eiserfey - Einem Golddorf aus der Eifel</description>
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	<title>Historische Stätten &#8211; Eiserfey + Dreimühlen + Vollem</title>
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		<title>Willkommen in Eiserfey</title>
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		<dc:creator><![CDATA[K. Norgaz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 10:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Stätten]]></category>
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					<description><![CDATA[Eiserfey ist ein idyllisch gelegener Ort im Feytal mit vielerlei geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten im Ort und [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/04/Eiserfeyer Heimatlied.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption"><em>Interpretation vom „Eiserfeyer Heimatlied“ von der 2005er CD „Musik der Heimat“ &#8211;<br><strong><a href="https://www.eiserfey.de/2023/07/eiserfeyer-heimatlied/" data-type="post" data-id="6804">Text</a></strong> und Musik: Peter Feld – Gesang: Antoinette – Notiert, arrangiert und produziert von Peter Züll</em></figcaption></figure>



<p>Eiserfey ist ein idyllisch gelegener Ort im Feytal mit vielerlei geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten im Ort und in der näheren Umgebung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bilder-32kW-027-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-116" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bilder-32kW-027-768x1024.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bilder-32kW-027-225x300.jpg 225w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bilder-32kW-027-1152x1536.jpg 1152w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bilder-32kW-027.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hauserbachstraße</figcaption></figure>



<p>Das in einem engen Tal liegende Straßendorf ist landschaftlich geprägt durch den von Dreimühlen entspringenden und von Süden nach Norden durch den Ort verlaufenden Hauserbach, der sich im unteren Dorf mit dem von Urfey kommenden Feybach verbindet und von hier an den Namen „Feybach“ trägt. Eiserfey ist seit 1969 ein Stadtteil von Mechernich und hat aktuell 413 Einwohner. <em>(Stand 30.06.2017)</em></p>



<p>Seine Ersterwähnung findet man unter „Feia“ im Goldenen Buch von Prüm, „liber aureus“ im Jahr 867. Eiserfey feierte in 2017 mit vielen Veranstaltungen sein 1150-jähriges Ortsjubiläum. Nachweislich war das Feytal schon vor 200.000 Jahren bevölkert. Der Neandertaler lebte hier vor ca. 80.000 Jahren. Dies ist durch Funde von einfachen Werkzeugen, menschlichen und tierischen Überresten in und um die Kakushöhle belegt.</p>



<p>Wirtschaftlich ist das Ortsbild durch die im 18. und 19. Jahrhundert hier angesiedelte Eisenindustrie, Kalkbrenner und Mühlen beeinflusst.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/01/Buergermeisteramt-P1010013-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-614" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/01/Buergermeisteramt-P1010013-1024x768.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/01/Buergermeisteramt-P1010013-300x225.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/01/Buergermeisteramt-P1010013-768x576.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/01/Buergermeisteramt-P1010013-1536x1152.jpg 1536w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/01/Buergermeisteramt-P1010013.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Gebäude war Wohnung des Bürgermeisters und Verwaltungsgebäude der Gemeinde und der Bürgermeisterei bis 1848</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/P1010016-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-117" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/P1010016-1024x768.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/P1010016-300x225.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/P1010016-768x576.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/P1010016-1536x1152.jpg 1536w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/P1010016.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Gastwirtschaft „Em Stöffje“ ist mit ihrer annähernd 200 Jahre alten Geschichte heute noch die traditionellste und urigste Gastwirtschaft in Eiserfey</figcaption></figure>



<p>Die Geschichte des Ortes wird auf nachfolgenden Seiten dieser Homepage informativ und abwechslungsreich beschrieben.</p>



<p>Der Zusammenhalt, der Ideenreichtum und die regen Vereinstätigkeiten unserer Ortsbewohner führt zu einer stetigen Weiterentwicklung unseres Ortsbildes.</p>



<p>Wir wünschen allen Lesern und Besuchern unseres schönen und einmaligen Eifelortes, dass das Gesehene und Erlebte Sie zu einem oder weiteren Aufenthalten animiert.&nbsp;</p>



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<h6 class="wp-block-heading">Die Stadt Mechernich hat ihren Internetauftritt neu gestaltet und stellt die Ortschaften in Film und Bild vor:</h6>



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<p><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.mechernich.de/leben-in-mechernich/orte/eiserfey" target="_blank">Ortsportrait von Eiserfey</a><br><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.mechernich.de/leben-in-mechernich/orte/dreimuehlen" target="_blank">Ortsportrait von Dreimühlen</a><br><a href="https://www.mechernich.de/leben-in-mechernich/orte/vollem" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ortsportrait von Vollem</a> </p>



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		<title>Eiserfey &#8211; Die Geschichte</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/06/eiserfey-die-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2023 08:21:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Stätten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Ortsgeschichte jedes Dorfes ist einzigartig und bietet einen Einblick in die Entwicklung und Veränderung [&#8230;]]]></description>
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<p>Die Ortsgeschichte jedes Dorfes ist einzigartig und bietet einen Einblick in die Entwicklung und Veränderung einer Region über die Zeit. Dies gilt auch für das Eiserfey in der Eifel, das eine lange und interessante Geschichte hat. In dieser Rubrik wollen wir uns mit der Ortsgeschichte unseres Dorfes auseinandersetzen und einige interessante Fakten und Ereignisse der Vergangenheit beleuchten.<br>Die Eifel als Region hat auch eine faszinierende Geschichte. Sie war bereits in der Römerzeit besiedelt und wurde im Mittelalter von verschiedenen Adligen beherrscht. Durch die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts kamen auch Veränderungen in die Eifel und Eiserfey, als neue Fabriken und Betriebe gebaut wurden.<br>Insgesamt zeigt die Ortsgeschichte von Eiserfey und der Eifel, wie sich die Region über die Jahrhunderte hinweg entwickelt hat und wie sich die Menschen den Herausforderungen und Veränderungen der Zeit gestellt haben. Es ist wichtig, diese Geschichte zu kennen und zu bewahren, um die Identität und Kultur der Gemeinschaft zu verstehen und zu erhalten.</p>



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<p><strong>Der Name »Fey«</strong><br>Der Name des Feytales (Herleitung) mit den zugehörigen Ortsnamen von Urfey und Eiserfey flussabwärts über Burgfey und Katzvey bis Satzvey und Veynau ist eines der reizvollsten Probleme unserer Heimatgeschichte.<br>Die beiden Quellbäche des Feybaches, Urfeyer Bach und Hauserbach, trugen ursprünglich beide den Namen Feybach. Noch in einer amtlichen Urkunde von 1829 wurde der durch Eiserfey fließende Bach als östlicher Arm des Feybaches bezeichnet. In einem Schreiben der Regierung Aachen von 1865 heißt der durch Eiserfey fließende Bach Feybach und der von Urfey kommende Arm Vollemer Bach. Die Bezeichnung Hauserbach hat sich also erst in jüngster Zeit eingebürgert, zur Unterscheidung von dem aus dem Urfeyer Tal kommenden Quellbach, so genannt nach seinem Quellgebiet in den Hauserbenden oberhalb Dreimühlen.<br>Nach dem Namen des Baches wurde unser Ort benannt. Noch heute heißt Eiserfey in der Mundart »Fey«, und die Einwohner werden »Feyede« genannt. Der ursprüngliche Ortsname »Fey« wurde erst im Spätmittelalter zu Eiserfey erweitert, zu einer Zeit, als es hier schon Erzbergbau und Eisenhütten gab. Die Schreibung des Namens »Fey« mit F oder V ist rein zufällig. Von der mundartlichen Aussprache her wäre V sinnvoller. Im ehemaligen Regierungsbezirk Aachen ist die Schreibweise Feybach üblich, im ehemaligen Regierungsbezirk Köln werden der Bachname und die dortigen Ortsnamen mit V geschrieben. Wir übernehmen hier die Schreibweise mit F, wie sie auch im heutigen Ortsnamen Eiserfey festgehalten ist.<br>Der Name »Fey« ist keltischen oder vorkeltischen Ursprungs und zurückzuführen auf keltisch »Fachina«, das gleichbedeutend ist mit dem Wort Bach und »die Eilende, Schnellfließende« bedeutet. Den Kelten war das schnellfließende, erfrischende, Leben und Kraft spendende Wasser des Baches in besonderer Weise Ausdruck des Göttlichen in der Natur.<br>Sie ehrten den Feybach als eindrucks- volles Sinnbild der nach ihrer Meinung göttlichen Kräfte der Natur. Sorgsam achteten die Ureinwohner darauf, dass der Feybach und das Feytal als natürlicher Lebensraum unberührt blieben. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Vorstellung, dass Bach und Tal von Naturgottheiten, den Juffern, bewacht würden. Die Sagen von der „Juffer Fey“ und ihren sieben Töchtern haben sich bis heute erhalten.<br>Der jeweilige Ortsname sagt nicht zwangsläufig etwas über das tatsächliche Alter einer Siedlung aus. Es kann sein, dass ein Ort schon in der römischen Zeit bestanden hat, von den Franken, nach deren Eroberung, allerdings neu benannt wurde.</p>



<p><br>Der Ortsname in alten Urkunden (nach Jahreszahl geordnet):<br>• 867 kann nach der Urkunde im Goldenen Buch als frühestes bekanntes Jahr urkundlicher Erwähnung des Ortsnamens angenommen werden. Aufgekommene Zweifel, ob mit »uilla feia« Eiserfey oder Satzvey gemeint war, können heute als ausgeräumt gelten, da aus dem Zusammenhang der Nennung einer ganzen Reihe benachbarter Orte des damaligen Eifelgaues in der Urkunde nur Eiserfey gemeint gewesen sein kann.<br>• 893 wurde in Prüm unter Abt Regino ein Register angelegt, in dem der gesamte damalige Besitz der Abtei aufgelistet wurde. Von diesem Prümer Urbar sind zwei Abschriften erhalten. Die älteste aus dem Jahre 1222 wird im Landeshauptarchiv in Koblenz aufbewahrt. Im Text der Urkunden werden auch Besitztümer aufgeführt, die einem Vasallen (= Lehnsmann) namens Focco als Lehen überlassen waren.<br>Der Urkundentext lautet:<br>„Focco habet in harlesheym curtilem I et silva ad porcos et in veye iugera VIIII et in holzheym iugera VIIII“<br>„Focco besitzt in Harzheim 1 curtilis (kleiner Hof) und Wald für die Schweine und in Veye (Eiserfey) 9 Morgen und in Holzheim 9 Morgen.“<br>• 1250 soll in einem Weistum von Zülpich angeblich eine Schmiede oder Eisenhütte erwähnt sein<br>• 1300 Grundherr des Ortes »Voie« ist die Abtei Prüm.<br>• 1344 In einer Urkunde des Pfarrarchivs Münstereifel heißt es: „16. Mai 1344. Gerardus genannt Wendsac und seine Gemahlin Wintrudis zu Irsenveie verkaufen an Dekan und Kapitel zu Münstereifel eine Rente von 1 Mark zu einem Jahrgedächtnis … Zum Unterpfand setzen sie ein Lehnsgut zu Irsenveie.“<br>• 1502 Im Urkundenbuch der Abtei Steinfeld wird die Abtei als Inhaberin von zwei Gutshöfen in Yserenveye genannt.<br>• 1518 Im Einkünfteverzeichnis des Küchenmeisteramtes der Abtei Steinfeld wird Yservey erwähnt.<br>• 1535 Das kurkölnische Lehen Haus Weyer besitzt Land in Veye. (Hauptstaatsarchiv Düsseldorf).<br>• 1580 In einer Urkunde des Stifts Münstereifel wird Iservey bei den dem Stift zehntpflichtigen Orten genannt.<br>• 1730 In Schriftstücken der Mühlenakten von Eiserfey wird der Ort EißerVey und Eißervey genannt.</p>



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<p><strong>Früheste urkundliche Erwähnung des Ortes Eiserfey</strong><br>Karl der Große machte Aachen zur Hauptstadt seines Reiches. Er und seine Nachfahren weilten oft zur Jagd in der Eifel und erwarben Dörfer, Gehöfte und Ländereien. Die noch um 1800 bestehende Siedlung Königsfeld und der Name Königstraße für den Kreuzweg oberhalb Weyer erinnern an solche Besitzungen. Die Karolinger hatten eine enge Beziehung zum Kloster Prüm und bedachten es mit vielen Schenkungen. Zu der Zeit König Lothars II., dem Urenkel Karls des Großen, war Prüm eines der reichsten Klöster des Reiches. Die Mönche sammelten die Urkunden über ihre Besitztümer und Rechte und schrieben sie im Jahre 1106 in einem Buch zusammen. Das Buch erhielt einen vergoldeten Buchdeckel und wurde daher in späterer Zeit »liber aureus«, Goldenes Buch von Prüm, genannt. Es wird jetzt als besondere Kostbarkeit in der Stadtbibliothek Trier aufbewahrt. In diesem Buch ist die Abschrift einer Tauschurkunde vom 20. Januar 867 enthalten, in der der Name »feia« erstmals erwähnt wird. Oberarchivrat Dr. Nolden vom Stadtarchiv Trier hat dankenswerterweise eine Kopie der für uns wichtigen Buchseite gefertigt. Die Darstellungen auf dem Buchdeckel bedeuten: Vor dem thronenden Christus erscheinen oben König Pippin und Karl der Große, die die Kirche in Prüm erbauen ließen. Huldigend halten unten Ludwig der Fromme, König Lothar (links), Ludwig der Deutsche und Karl der Kahle (rechts) ihre Urkunden empor. Aus der Urkunde im Goldenen Buch, in der Eiserfey erstmals erwähnt wird, ist die betreffende Seite hier abgedruckt. Das Wort »feia« ist in der Mitte der sechsten Zeile zu lesen.<br>Die Urkunde ist, wie alle Urkunden dieser Zeit, in lateinischer Sprache abgefasst, der Satz lautet: „… ac in pago eiflinse in uilla feia de beneficio eliberti curtiles. IIII. ac de terra bunuaria LXVIII“<br>Dem folgenden Auszug aus der gesamten Urkunde in deutscher Übersetzung sei zur Erläuterung vorangestellt: Der erwähnte Graf Matfried (Matfried II; * um 820; † nach 882) war Graf in Jülichgau und Eifelgau. Sein Vasall Otbert verfügte über einen großen und weit verzweigten Grundbesitz.<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="574" height="808" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image020.jpg" alt="" class="wp-image-4396" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image020.jpg 574w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image020-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abschrift der Urkunde vom 20. Januar 867 im Goldenen Buch von Prüm, in dem der Ort &gt;feia&lt; erstmals erwähnt wird</figcaption></figure>



<p class="has-small-font-size">Abschrift der Urkunde vom 20. Januar 867 im Goldenen Buch von Prüm, in dem der Ort „feia“ erstmals erwähnt wird<br>867, 20. Januar<br>Tauschurkunde des glorreichen Königs Lothar II. mit Otbert auf Bitten des Grafen Matfried.<br>Im Namen des allmächtigen Gottes und unseres Heilandes Jesu Christi. Da wir, durch Gottes zuvorkommende Güte König, den Bitten unserer Getreuen gnädig gestimmt sind und uns um den Nutzen unserer ergebenen Diener in väterlicher Huld Sorge machen, setzen wir die Gewohnheit unserer frommen Vorfahren fort und zögern nicht, zweifellos dadurch unsere Getreuen für unseren Dienst noch mehr zu begeistern. Deshalb mögen die eifrigen Gläubigen der heiligen Kirche Gottes in Gegenwart und Zukunft erfahren, dass der uns ergebene Graf Matfried unserer Huld nahelegte, wie sein Vasall namens Otbert, der auch uns sehr lieb ist, einige Güter seines Eigentums mit rechtlich uns gehörigen Ländereien tauschen wollte und erreichte, daß wir ihm zahlreiche Gunstbezeugungen gewährt haben. So gab uns der genannte Otbert zu unserem Königsgut: … (Es folgen einige Namen von Besitztümern). Wir unsererseits schenken im Tausch mit jenen Gütern dem genannten Otbert von unseren Besitzungen: … (Es werden einige Besitzungen aus Moselgau und Zülpichgau genannt) … und im Eifelgau in der Ortschaft feia aus dem Lehen des Elibertus 4 kleine Höfe und 68 Bunuaria …<br><br><em>Info zum Text: Das Flächenmaß 1 Bunuarium bezeichnet nach heutigen Maßstäben 140 Ar (also 14.000 m2)</em></p>



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<p><br><strong>Politische Geschichte des Ortes</strong><br>ie Geschichte des Ortes beginnt mit seiner Nennung in der Urkunde von 867. Zu dieser Zeit gehörte unser Gebiet zum Eifelgau des Mittelfränkischen Reiches. König war Lothar II., Gaugraf der in der Urkunde erwähnte Matfried. Die eigentlich als Verwaltungsbeamte des Königs bestellten Gaugrafen betrachteten mit der Zeit ihre Grafschaften mit Land, Häusern und Wasserrechten zunehmend als persönlichen Besitz. Viele Adelige in der Eifel schafften sich daneben ihre kleinen Herrschaftsbereiche. Auch die Klöster, wie Prüm, Steinfeld und Münstereifel, erwarben weit verstreute Besitztümer, so auch in Eiserfey.<br>Im Hochmittelalter wurde der Kurfürst und Erzbischof von Köln Landesherr des Ortes. Verwaltungsbezirk war das Amt Hardt, dessen Berggericht in Eiserfey eingerichtet wurde. Bis zur Franzosenzeit blieb Eiserfey bei Kurköln, wobei außer dem Kurfürsten auch noch mehrere weltliche Herren und Klöster Besitz und Rechte in Eiserfey hatten.<br>Im Oktober 1794 rückten französische Revolutionstruppen ins Rheinland ein. Die mittelalterlichen Herrschaftsstrukturen fielen wie ein Kartenhaus zusammen. Adel und Kurfürst flohen ins unbesetzte rechtsrheinische Gebiet. Klöster und Kirchen wurden enteignet. In den folgenden zwanzig Jahren gehörte das linksrheinische Gebiet zum französischen Reich Napoleons. Napoleon ließ Bevölkerung und Gewerbebetriebe genau erfassen. Die Verwaltungsbezirke wurden neu geordnet. Die Gemeinden Weyer, Eiserfey, Vollem, Zingsheim und Kallmuth wurden der »Mairie de Weyer« (Bürgermeisterei) mit Verwaltungssitz in Eiserfey zugeordnet. Die 1803 im Auftrag von Napoleon von Oberst Jean Tranchot erstellte Landkartenaufnahme der Rheinlande, die erhalten ist, vermittelt uns ein recht genaues Bild von der Besiedlung, der Landschaft und dem Wegenetz der damaligen Zeit.<br>Der Wegfall der Zollgrenzen nach Westen und die wegen der kriegerischen Zeiten hohe Nachfrage nach Eisen und Blei eröffnete neue Absatzmärkte für die Erzeugnisse der Eisengruben, Hammerwerke sowie der Bleibergwerke. Im Bleibergwerk Mechernich waren damals schon 2000 Menschen beschäftigt, und die Eisenbergwerke, Hütten und Hammerwerke in Eiserfey brachten vielen Menschen Arbeit und guten Lohn. Die arbeitende Bevölkerung war zufrieden, während die Bauern über die schlechte Absatzlage, die hohen Steuern und die hohen Löhne für ihre Tagelöhner klagten.<br>Nach Napoleons Niederlage kam 1815 das Rheinland zu Preußen. Eiserfey blieb selbständige Gemeinde im neuen Kreis Gemünd (später 1829 Schleiden), Regierungsbezirk Aachen, genau wie die benachbarten Gemeinden Vollem und Weyer. Dreimühlen war verwaltungsmäßig Eiserfey zugeordnet, obwohl es kirchlich bis heute zur Pfarre Weyer und nicht zur Filialgemeinde Eiserfey gehört. Die Zugehörigkeit von Dreimühlen zur früheren Gemeinde Eiserfey belegen einige Akten:<br>• 1801 wurden in einer Bevölkerungsliste die Einwohner von Dreimühlen bei Eiserfey mit erfasst<br>• 1830 wird in einer Bergwerkskonzession das Gelände bei den heutigen Siedlungen »Breuer« und »Heinen« in Dreimühlen als in der Gemeinde Eiserfey liegend bezeichnet<br>Wir können daher zu Recht den Ort Dreimühlen in unsere Ortsgeschichte mit einbeziehen.<br>1815 setzte die preußische Regierung hier Beamte aus den alten preußischen Provinzen ein. Die Bevölkerung nahm daran Anstoß und fühlte sich bevormundet. Obwohl die Regierung in den folgenden Notjahren mit wirtschaftlichem Rückgang und Missernten die Menschen in der Eifel, dem »preußischen Sibirien«, unterstützte, sehnten sich viele insgeheim nach den goldenen Zeiten unter französischer Herrschaft zurück.<br></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bild-017-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-48" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bild-017-1024x768.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bild-017-300x225.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bild-017-768x576.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bild-017-1536x1152.jpg 1536w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bild-017.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Haus Latz, ehemals Wohnung der Eisenfabrikantenfamilie Latz und bis 1848 Bürgermeisterei</figcaption></figure>



<p>Der Ruf nach mehr Demokratie und Freiheit fand im Revolutionsjahr 1848 auch hier offene Ohren. Aus diesem Jahr berichteten Augenzeugen: Ein Soldat der Kölner Garnison kehrte zu später Abendstunde in sein stilles Heimatdorf Weyer zurück, die Freiheit zu verkünden und seine Landsleute für die neue Idee zu begeistern. Noch in derselben Nacht, es war eine gewitterschwangere Sommernacht, wurde von einem Hornist zum Sammeln geblasen. Die Männer strömten zusammen. Die Verkündigung der Freiheit wurde von einem großen Teil der Einwohnerschaft, die mit der Gemeindeverwaltung höchst unzufrieden war, mit großer Begeisterung aufgenommen. Es wurde beschlossen, das Amt zu Eiserfey zu stürmen. Mit den Freiheitsabzeichen geschmückt, zogen 30 bis 40 Mann unter Donner und Blitz mit einem Fuhrwerk gegen Eiserfey, die Verwaltung zu stürzen. Der Amtmann und sein Sekretär, die von dem Aufstand frühzeitig Kunde erhalten hatten, ergriffen die Flucht. Der Amtmann floh sogar aus dem Vaterland, der Sekretär hielt sich in der Gegend versteckt. Infolgedessen hatten die Erstürmer leichtes Spiel. Sie sprengten die Tore und Türen, packten die Akten und Bücher und das ganze Mobiliar bis zum Sand- und Tintenfass zusammen, luden alles auf den Karren und fuhren nach Weyer zurück. Von dort wurden die Sachen nicht mehr nach Eiserfey zurückgebracht.<br>Dieses Ereignis hatte zur Folge, dass die Amtsverwaltung nach Zingsheim verlegt wurde. Auch, weil Bürgermeister Schruff aus Zingsheim, wie berichtet wird, ins Ausland geflüchtet war, gab es Neuwahlen. Zum Ortsvorsteher von Eiserfey (1848 – 1872) und zum Schöffen wurde Hubert Hamacher, Müller aus Dreimühlen, gewählt.<br>Zwei Jahre später, 1850, vereinigten sich die Einzelgemeinden Weyer, Eiserfey und Vollem-Urfey zu einer Gemeinde, sodass von diesem Jahr an die Bürgermeisterei (Gesamtgemeinde) aus den Einzelgemeinden Zingsheim, Weyer und Kallmuth bestand, mit dem Verwaltungssitz Zingsheim. Seit der kommunalen Neugliederung (1969) gehört Eiserfey zur Gemeinde/Stadt Mechernich.<br>Die Eiserfeyer haben mehrfach versucht, wenigstens in Teilbereichen eine gewisse Eigenständigkeit zu erhalten:<br>1731 bauten sie eine Kapelle und eine Wohnung für einen Geistlichen. 1748 wird erstmals ein Geistlicher als Rektor in Eiserfey erwähnt. Ihre Verstorbenen mussten die Eiserfeyer noch lange danach auf dem Friedhof in Weyer beerdigen lassen. Erst 1874 wurde ein Kirchhof in Eiserfey eingerichtet. Bis 1914 blieb Eiserfey als Rektoratsgemeinde eine Filiale von Weyer. Um eine eigene Schule für ihre Kinder bemühten sich die Eiserfeyer schon 1820, fünf Jahre vor der Einführung der allgemeinen Schulpflicht durch die preußische Regierung. Damals unterrichtete ein gewisser Schneider aus Zingsheim die Kinder in einer sogenannten Winkelschule. Dies wurde ihm jedoch durch die Regierung bald aufs strengste verboten. Bis 1865 mussten die Kinder von Eiserfey die Schule in Weyer besuchen. Danach wurde in einem Privathaus Unterricht gehalten. 1870 wurde die Schule am alten Weg eröffnet, in der bis zur letzten kommunalen Neugliederung die Kinder von Eiserfey unterrichtet wurden.</p>



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<p>Das Dorf Eiserfey ist seit der kommunalen Neuordnung im Jahre 1969 ein Stadtteil von Mechernich. Der dörfliche Charakter ging dadurch jedoch nicht verloren. Das Straßendorf im engen Vey- bzw. Hauserbachtal ist heute ein reines „Wohndorf“.<br>Im Jahre 1900 sah das noch ganz anders aus. Zu dieser Zeit, und in den Jahrhunderten davor, war Eiserfey ein kleines, für die damalige Zeit ein großes Industriezentrum. Um 1900 gab es in Eiserfey 53 Häuser, davon waren nur 22 reine Wohnhäuser. Die übrigen 31 Häuser wurden wie folgt genutzt:<br>• Pulvermühle (4)<br>• Eisenschleiferei (1)<br>• Getreidemühle (1)<br>• Poststelle für Kariolpost (1)<br>• Schreinerei (1)<br>• Schmiede (1)<br>• Kolonialwarenläden (2)<br>• Gärtnerei (1)<br>• Holzschneiderei (2)<br>• Kalkbrennerei (1)<br>• Gasthäuser (3)<br>• Bauernhäuser (12)<br>• Kapelle (1)</p>



<p>Das Leben in unserem Dorf ist geprägt von einer engen Gemeinschaft und einem starken Zu-sammenhalt. Hier kennt jeder jeden und es gibt ein Gefühl von Sicherheit und Vertrautheit, das in der Stadt oft nicht zu finden ist.<br>Es gibt zahlreiche Veranstaltungen im Dorf, die von den ortsansässigen Vereinen organisiert werden. Dazu gehören traditionelle Feste wie das Fest zum Gedenken an St. Martin oder der traditionelle Weihnachtsmarkt an der Kakushöhle, aber auch sonstige Events und Konzerte. Diese Veranstaltungen bringen die Bewohner zusammen und fördern das Gemeinschaftsgefühl.<br>Die Natur spielt in unserem Dorf eine wichtige Rolle. Wir haben viele grüne Wiesen und Wälder, die für Spaziergänge, Wanderungen oder Radtouren genutzt werden können. Auch die Landwirtschaft prägt die Umgebung, und viele Dorfbewohner sind stolz darauf, dass sie ihre eigenen Lebensmittel produzieren können.<br>Alles in allem bietet das Leben in unserem Dorf eine hohe Lebensqualität. Es ist ein Ort, an dem man sich wohlfühlen und ein erfülltes Leben führen kann, ohne auf die Annehmlichkeiten der Stadt verzichten zu müssen.</p>



<p>Quelle:<br>Aufsatz von Von Willi Brüll / Wolfgang Meyer , Chronik 1150 Jahre Eiserfey<br>Kurt Norgaz, Leben in Eiserfey</p>
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		<title>Eiserfey &#8211; Das Golddorf</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/06/eiserfey-das-golddorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Klefisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2023 07:38:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Stätten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir dürfen uns das Bild des Ortes und der Landschaft vor einigen Jahrhunderten nicht so [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir dürfen uns das Bild des Ortes und der Landschaft vor einigen Jahrhunderten nicht so sauber und gepflegt vorstellen wie heute. Die Wälder waren wegen des enormen Holzkohlenbedarfs völlig ausgehauen und »vom Baum auf den Strauch gekommen«. Überall in der Gegend begegnete man den Eisensteingruben, den Steinabfallhaufen und den aufgeschütteten Eisensteinhaufen, „Am Urfeyer Bach“ und oberhalb Dreimühlen waren Steinwäschen, in denen das Erz gewaschen wurde. Den Orten waren Teiche als Klärsümpfe vorgelagert, in denen sich vor den Mühlengräben der Schlamm von den Steinwäschen absetzen konnte. Die Wege waren natürlich nicht staubfrei. In Eiserfey war die Straße, besonders bei starkem Regen, gleichzeitig Bachbett, die Hochöfen rauchten und die Eisenhämmer machten ziemlichen Lärm.</p>



<p>Sein charakteristisches Gesicht als Hüttenort hat Eiserfey zwar durch den Wandel vom Handwerker- und Industrieort zum fast reinen Wohnort in diesem Jahrhundert verloren. Dafür leben die heutigen Einwohner in einem idyllisch gelegenen Ort mit hoher Lebensqualität, um die sie die vergangenen Generationen gewiss beneiden würden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="336" height="448" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Bachlauf-Eiserfey.jpg" alt="" class="wp-image-6345" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Bachlauf-Eiserfey.jpg 336w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Bachlauf-Eiserfey-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 336px) 100vw, 336px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hauserbach</figcaption></figure>



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<p>Eiserfey zählte schon früher zu einem der schönsten Orte im Kreisgebiet. Erkennen kann man das u.&nbsp;a. an den zahlreichen Auszeichnungen, die der Ort in den vergangenen Jahren erhalten hat.</p>



<p>In den Jahren 1969 und 1971 erhielt Eiserfey im Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“, die Bronzemedaille.<br>1993 wurde Eiserfey im Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ die Medaille in Silber verliehen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Die größte und somit hervorzuhebende Auszeichnung erhielt Eiserfey allerdings im Jahr 1995. Von der Bewertungskommission des Landeswettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“, wurde Eiserfey zum Golddorf gekürt. </p>



<div class="wp-block-cover aligncenter has-custom-content-position is-position-bottom-center"><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim"></span><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="977" class="wp-block-cover__image-background wp-image-6137" alt="" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Gold-1995-1024x977.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Gold-1995-1024x977.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Gold-1995-300x286.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Gold-1995-768x733.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Gold-1995.jpg 1415w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-medium-font-size">Goldmedaille 1995</p>
</div></div>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="6133" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_20230613_182834-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-6133" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_20230613_182834-1024x1024.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_20230613_182834-300x300.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_20230613_182834-150x150.jpg 150w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_20230613_182834-768x768.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_20230613_182834-1536x1536.jpg 1536w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_20230613_182834-2048x2048.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ehrenpreis 2009</figcaption></figure>
</figure>



<p>In den folgenden Jahren erhielt Eiserfey noch weitere Auszeichnungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Im Kreiswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ – „Unser Dorf hat Zukunft“, besetzte Eiserfey 2005 den 1. Platz und erhielt Gold.&nbsp;</li>



<li>Auszeichnung im Dorfwettbewerb 2006<br>Eiserfey erhielt einen Sonderpreis im Landeswettbewerb 2006, für den beharrlichen Einsatz bei der Erschließung und Sichtbarmachung eines Sammelbeckens im Zuge des Römerkanals sowie bei dem Erhalt der denkmalgeschützten Wassermühle, einschließlich der funktionalen Technik.</li>



<li>Auszeichnung im Dorfwettbewerb 2006<br>Eiserfey besetzt den 3. Platz (Bronze) im Landeswettbewerb 2006</li>



<li>Auszeichnung im Dorfwettbewerb 2008<br>Eiserfey besetzt den 2. Platz (Silber) im Kreiswettbewerb 2008</li>



<li>Auszeichnung im Dorfwettbewerb 2009<br>Eiserfey besetzt den 3. Platz (Bronze) im Landeswettbewerb 2009</li>
</ul>



<p>Die Dorfgemeinschaft in Eiserfey zeigte sich in der Vergangenheit und auch heute sehr engagiert. Die Verschönerung von Eiserfey liegt ihr sehr am Herzen.</p>



<p>Das Engagement und die Bemühungen der Dorfbewohner haben sich somit ausgezahlt, wie z.B. die erworbenen Auszeichnungen zeigen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="467" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Ortsansicht2.jpg" alt="" class="wp-image-6348" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Ortsansicht2.jpg 819w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Ortsansicht2-300x171.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Ortsansicht2-768x438.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eiserfey </figcaption></figure>
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		<item>
		<title>1157 Jahre Geschichte – Unser industrielles Erbe</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/06/1156-jahre-geschichte-unser-industrielles-erbe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Klefisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 09:46:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Stätten]]></category>
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					<description><![CDATA[Seine Ersterwähnung findet man unter »Feia« im Goldenen Buch von Prüm, „liber aureus“ im Jahr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seine Ersterwähnung findet man unter »Feia« im Goldenen Buch von Prüm, „liber aureus“ im Jahr 867. Eiserfey feierte in 2017 mit vielen Veranstaltungen sein 1150-jähriges Ortsjubiläum.</p>



<p>Nachweislich war das Feytal schon vor 200.000 Jahren bevölkert. Der Neandertaler lebte hier vor ca. 80.000 Jahren. Dies ist durch Funde von einfachen Werkzeugen, menschlichen und tierischen Überresten in und um die Kakushöhle belegt.</p>



<p>Neben der römischen Ingenieurkunst bei der Eifel-Wasserleitung nach Köln weist Eiserfey aber auch eine jahrhundertealte Industriegeschichte auf, die weitgehend unbekannt ist.</p>



<p>Eiserfey war von 1700 bis ca. 1860 in der Eifel führend in der Eisenerzgewinnung, Verhüttung und Verarbeitung mit unter- und oberirdischen Abbau, Hochöfen und Formhammer. Nach der Verlagerung zu wirtschaftlich günstigeren Revieren entstanden nun Holzschneidemühlen, Pulvermühlen, Schmieden und kurzzeitig eine chemische Fabrik, die die Wasserkraft des Hauserbaches zum Antrieb der Wasserräder nutzten. Außerdem wurde von 1820 bis 1935 Kalkstein abgebaut und zu Kalk verarbeitet, der auch in naheliegenden Bleihütten von Mechernich zur Bleiverarbeitung erforderlich war und dorthin mit einer Transportseilbahn günstig und schnell befördert wurde.</p>



<p>Die Bodenschätze um Eiserfey zu bergen und zu verarbeiten, war Ziel der vielen Hütten und Werkstätten. Der Kalkstein und das Eisenerz waren wertvolle Bodenschätze. Es war auch dem Investitionswillen der Fabrikanten zu verdanken, immer wieder neue Produktionsstätten zu finden und auch neue Beschäftigungsfelder.</p>



<p>Travertin wurde Anfang des 20. Jahrhundert als begehrtes Baumaterial bekannt und begehrt. In Steinbrüchen wurde das Material gebrochen.</p>
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		<item>
		<title>Kalkherstellung in Eiserfey</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/06/kalkherstellung-in-eiserfey/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Klefisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 19:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Stätten]]></category>
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					<description><![CDATA[Neben der Eisenverhüttung und deren Veredelung war der Kalksteinabbau und das Kalkbrennen im 19. Jahrhundert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Neben der Eisenverhüttung und deren Veredelung war der Kalksteinabbau und das Kalkbrennen im 19. Jahrhundert über Jahrzehnte ein florierender Wirtschaftszweig, der vielen Eiserfeyer Arbeit und Brot gab. Die Steigerung der Bleierzverhüttung im Mechernicher Bleibergwerk erhöhte auch den Bedarf an Kalkstein. Der gewonnene Kalkstein wurde in Hochöfen zu Kalk gebrannt oder bei der Erzverhüttung zugesetzt. Der gebrannte Kalk wurde in erster Linie auch von den Bauern verwandt: zum Düngen der Felder. Zum Tünchen der Wohnungen und Ställe wurde er genutzt. Wollte man den Kalk zu Bauzwecken verwenden, kam der gebrannte Kalk in eine Grube und wurde mit Wasser und Sand vermengt, bis man die richtige „Speijs“ (Mörtel) hatte.</p>



<p>In und um Eiserfey herum gab es mehrere teilweise erkennbare Kalksteinbrüche. In und um Eiserfey herum gab es mehrere, der älteren Generation noch bekannte und teilweise erkennbare Kalksteinbrüche. Die größten Abbaugebiete befanden sich auf „Hausen“ (bei Dreimühlen) und auf „Tivoli“, zwischen Eiserfey und Vollem gelegen. Der in Eiserfey, im Flurstück „im Kalk“ sowie im „Auel“ und gegenüber neben der Hauserbachstraße gebrochene Kalkstein wurde an Ort und Stelle im Hochofen schichtweise aufgefüllt und zu Kalk gebrannt. Die Befeuerung wurde mit Holz betrieben.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mahlmühlen</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/06/mahlmuehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Klefisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 18:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Stätten]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht weniger als 16 Wasserräder drehten sich zwischen Dreimühlen und dem Ortsausgang von Eiserfey im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nicht weniger als 16 Wasserräder drehten sich zwischen Dreimühlen und dem Ortsausgang von Eiserfey im Laufe der Geschichte auf einer Entfernung von noch nicht zwei Kilometern. Der Bach führte, bevor seine Quellen 1976 voll zur Trinkwassergewinnung gefasst wurden, schon in Dreimühlen täglich sieben Millionen Liter Wasser, in Eiserfey nach zahlreichen unterirdischen Zuflüssen und am Ortsausgang nach der Einmündung des Vollemer Baches noch erheblich mehr. Sehr zutreffend nannten schon die Kelten den Bach »fachina«, die Schnellfließende, hat er doch auf der kurzen Strecke 70 Meter Gefälle, was seine Kraft erheblich verstärkte.</p>



<p>Zu den Mühlen gehören auch noch die wasserradbetriebenen Betriebe der Eisenverarbeitung wie</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-small-font-size">»de Hött« mit späterer Holzschneidemühle</li>



<li>»Hammer« mit Eisenverarbeitung</li>



<li>»Pulvermühle« mit Eisenverarbeitung und späterer Pulverherstellung</li>
</ul>



<p>die wie die Mühlen in eigenen Berichten im Projekt &#8222;<a href="https://www.eiserfey.de/2023/06/historisches-feytal/" data-type="post" data-id="6209">Historisches Feytal</a>&#8220; beschrieben werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eisenindustrie</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/06/eisenindustrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Klefisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 11:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Stätten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.eiserfey.de/?p=5972</guid>

					<description><![CDATA[In Eiserfey hatte die Eisengewinnung und -verarbeitung eine lange Tradition. Die in der Eiserfeyer und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Eiserfey hatte die Eisengewinnung und -verarbeitung eine lange Tradition. Die in der Eiserfeyer und den angrenzenden Gemarkungen befindlichen Eisensteinlagerstätten waren wohl den Römern bereits bekannt. Nach einem Zülpicher Weistum Weistum (Weistum im Sinne von beweisen, nachweisen) soll es bereits um 1250 eine Schmiede oder Eisenhütte im Ort gegeben haben. Die fassbare Eisenproduktion begann in Eiserfey im Jahr 1696 mit der Antragstellung zur Errichtung einer Eisenhütte, dem später sogenannten »Altwerk«, am nördlichen Ortsausgang.</p>



<p></p>



<p class="has-text-align-left has-small-font-size">Link: <em><a href="https://dev.eiserfey.de/2023/06/von-den-eiserfeyer-eisenhuetten-und-deren-betreibern/" data-type="post" data-id="5982">Geschichte Eisenhütten und Betreiber</a></em></p>



<p class="has-text-align-left has-small-font-size">Link: <em><a href="https://dev.eiserfey.de/2023/06/abbau-des-eisenerzes/" data-type="post" data-id="6316">Eisenerzabbau</a></em></p>



<p class="has-small-font-size">Link: <em><a href="https://dev.eiserfey.de/2023/06/holzkohle-ein-wichtiger-bestandteil/" data-type="post" data-id="5987">Holzkohle – ein wichtiger Bestandteil</a></em></p>



<p class="has-small-font-size">Link: <em><a href="https://dev.eiserfey.de/2023/06/niedergang-der-eisenindustrie/" data-type="post" data-id="5989">Niedergang der Eisenindustrie</a></em></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eiserfey &#8211; Die Unbekannte</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/05/eiserfey-die-unbekannte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Klefisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 16:27:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Stätten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=7089</guid>

					<description><![CDATA[Im Verlauf vieler Jahrzehnte wurde Informationen zusammen getragen, aus denen dann in den Chroniken 1992 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p>Im Verlauf vieler Jahrzehnte wurde Informationen zusammen getragen, aus denen dann in den Chroniken 1992 und 2017 berichtet wurde.</p>



<p>1992  feierten wir  das Jubiläum der Ersterwähnung des Ortes vor 1125 Jahren &#8211; entsprechend 2017 vor 1150 Jahren. </p>



<p>Hierüber wird nachfolgend berichtet und aus den Chroniken werden Beiträge veröffentlicht.</p>



<p>Die <a href="https://www.eiserfey.de/2023/03/chronik-1150-jahre-eiserfey/" data-type="post" data-id="1260">Chronik 2017</a> ist zum Kauf noch verfügbar.</p>



<p class="has-text-align-center"></p>



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</div>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button">1150 Jahre Eiserfey &#8211; Jubiläum 2017</a></div>
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