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	<title>ehemalige Ortsvereine &#8211; Eiserfey + Dreimühlen + Vollem</title>
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	<description>Informationen aus Eiserfey - Einem Golddorf aus der Eifel</description>
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	<title>ehemalige Ortsvereine &#8211; Eiserfey + Dreimühlen + Vollem</title>
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		<title>Feytaltrio</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann W. Mießeler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 16:22:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ehemalige Ortsvereine]]></category>
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					<description><![CDATA[Johann W. Mießeler „Maria, Maria, Maria watt häss du mömm Jupp nur gemahtMaria, Maria, Maria [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-small-font-size">Johann W. Mießeler</p>



<p class="has-text-align-center">„Maria, Maria, Maria watt häss du mömm Jupp nur gemaht<br>Maria, Maria, Maria demm wähs nur der Buch on net de Bart.<br>Nahts schläf er bem Leevje, morgens dräht er Breefje<br>on die Gurke lät er wahse bis mitten ob de Strohs.“</p>



<p class="has-text-align-left"><br>Dieser Text, gesungen nach der Melodie von Marina, Marina von Rocco Granata, war nur eins von vielen Liedern die das Feytaltrio in den 50er bis 70er Jahren bei Karnevalsveranstaltungen und diversen Vergnügungen zum Besten gaben. Im vorgenannten Text wurde die Aufschneiderei und Angeberei von Schröder Jupp besungen, der als Hobbygärtner, mit seinen Riesengurken, die angeblich aus seinem Garten über die Straße wuchsen, prahlte. Post Jupp oder Gurken Jupp, wie er auch genannt wurde war der Briefträger des Ortes, der alle Kochkünste der Feyede Frauen kannte, weil er permanent nach gutem Essen Ausschau hielt und ständig Gefahr lief, im eigenen Kinnwasser zu ersticken. Als findiger Geschäftsmann war er immer gerne bereit eine Spritztour mit kaufwilligen Ortsbewohnern in das entsprechende Geschäft zu unternehmen. Neben den Waren aus dem eigenen Laden war er auch mit Spielautomaten und Musikboxen in den umliegenden Kneipen vertreten.<br></p>



<p class="has-text-align-left">Aber wie fand das Feytaltrio zusammen?<br>Johann Hamacher, besser als „Schäng“ oder „Jean“ (auf Grund französischer Gefangenschaft) bekannt, wohnte mit seiner Familie in der Gaststätte Sistig zur Miete. Die Wirtsleute waren Tienchen und Johann Peter Sistig, Jumbo oder Seemann, wie er auch als gedienter Heizer bei der Marine genannt wurde. Familie Hamacher hatte von einem Zimmer aus Blickrichtung zum Saal der Gaststätte. Eines Abends vernahm Schäng ungewöhnliche Geräusche aus Saalrichtung. Unerschrocken ging er der Ursache auf den Grund und entdeckte zwei für den nächsten Karneval übende Musikanten. Erleichtert über das was er vorfand war er als guter Akkordionspieler schnell überzeugt, aus dem Duo ein Trio zu machen. Soweit sich Schäng erinnern kann, muß es etwa 1953 gewesen sein. Ein Name war auch schon parat und das Feytalttrio war geboren.<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="787" height="546" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Feytaltrio.jpeg" alt="" class="wp-image-6742" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Feytaltrio.jpeg 787w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Feytaltrio-300x208.jpeg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Feytaltrio-768x533.jpeg 768w" sizes="(max-width: 787px) 100vw, 787px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hubert Ohlenhardt, in Zeitung eingepackt et Hexje, Johann Hamacher und Peter Feld, auf dem Saal bei J.- P. Sistig</figcaption></figure>



<p class="has-text-align-left">Die Texte waren auf die im Laufe des Jahres erfahrenen Episoden im Ort, mal lustig, mal heiter in Reimform aufgeschrieben. Peter Feld, auch Feld oder Pitter genannt und Ecke Schäng spielten Akkordeon. Hubert Ohlenhardt, besser unter Schalke bekannt – unschwer zu erraten warum &#8211; spielte kein Instrument. Alle drei waren für den Gesang zuständig. Die Textvorschläge kamen überwiegend von Peter Feld. Die Melodie wurde zusammen ausgesucht. Wöchentliche Übungsstunden wurden jeweils mit Korn begleitet, damit die Zunge gelöst und der Ideenreichtum angeregt wurde. Hin und wieder wurde durch den übertriebenen Genuß des Knolli Brandy der Heimweg aus dem Hause Feld oder Hamacher zum Schleichgang.<br></p>



<p class="has-text-align-left">Der neue Wirt<br>Die bereits erwähnten Wirtsleute, Tienchen und Jumbo, waren wie ihr Liebling Hexje mittlerweile in die Jahre gekommen. Et Hexje, ein verkrüppelter Rehpinscher, der sich nur noch auf zwei Vorderläufen bewegen konnte, war oft Gegenstand von Späßen, die sich Kneipengäste mit ihm machten. Ebenso auch passiert und gezeigt auf dem Foto vom Feytaltrio mit eingewickeltem Hexjen, Ausschnitt aus dem Liedtext:<br>„Es gab ja so viel Spaß, wenn er im Sessel saß und hielt auf seinem Arm das kleine Hexjen warm. Es wurde durchgemacht bis früh um Acht, der Wirt war eingeschlafen und nicht aufgewacht.<br>So wie es früher war in unsrer Seemannsbar, so wird es nimmer sein, das sieht doch jeder ein. Denn heute hört man es aus jeder Mund, wo mag er sein der alte Wirt mit seinem Hund.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="581" height="365" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/feytaltrio.png" alt="" class="wp-image-6417" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/feytaltrio.png 581w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/feytaltrio-300x188.png 300w" sizes="(max-width: 581px) 100vw, 581px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das &#8222;Feytaltrio&#8220;, Hubert Ohlenhardt, Johann Hamacher und Peter Feld in der Römerstube
</figcaption></figure>



<p>Das Lied „Madalena“ besang das reizvolle Auftreten der in Köln wohnenden Nichte der vorgenannten Wirtsleute bei ihren Besuchen auf dem Dorf. Auf dem Tisch tanzend verdrehte sie manch einem jungen Mann den Kopf. „Däh Klub“ zielte auf die vorwitzigen Bewohner des Hauses „an Krütz“ ab. Bei schönem Wetter saß der Klub auf einer Bank hinterm Bach an der „Gemeende Bröck“. Bei schlechtem Wetter stritten sich die Hausbesitzer, Tant Len, Karl und Lud, Sonntagsmorgens mit Thiels Änn und Ecke Bill um die Logenplätze am Fenster. Hinzu gesellten sich noch die beiden Brüder Jupp und Michel. Unter Anderem steht im Text des Liedes. „Watt Mohan passiert, datt öss doch klar, datt wiss de doh att Höck jewahr“.<br>An die nachfolgenden Titel werden sich noch viele Eiserfeyer Bewohner erinnern, ohne die Zugrunde liegenden Geschichten weiter zu erläutern</p>



<p>„Villa Hügel“ (Globus von Dr. Toni Breuer in Abschied)<br>„Schänche sen Forelle“ (Anlage der Forellenteiche bei Mießeler Schäng)<br>„Chress senge Hoot“ (Besudelei des Hutes von Christian Rätz)<br>„De Hötteschopp“ (Ehemaliger Schandfleck im Auel, heute im Besitz von Fam. Cilensek und sehr schön hergerichtet)<br>„Die Müllabfuhr“ (Als Erich Nöthen und Heinrich Hochgürtel noch für die Müllabfuhr im Ort sorgten)<br>„De Wönkmöll“ (Der erste Versuch im Ort durch Peter Feld mit Windkraft Strom zu erzeugen)<br>„Wenn der Fastelovend kött“ (Selbsterklärend)<br>Eine eher etwas ungewöhnliche Geschichte lag dem Lied „de Botzemann“ zu Grunde. Ob es sich hierbei um eine Tat von einem Verrückten, einem Abartigen oder eher einem kreativen Modedesigner handelte, der Vorreiter von sexy Dessous für Plus Size Modells war, ist nicht überliefert. Möglicherweise fehlte ihm auch das nötige Kleingeld für seine eigenen Kreationen und benutzte deshalb die Liebestöter fremder Eigentümerinnen. Auf jeden Fall waren die Betroffenen, die morgens ihre getrocknete Wäsche von der Leine holen wollten, mehr als erschrocken. Den Damenunterhosen waren die Spickel herausgeschnitten worden. Der Vorfall kam umgehend zur Anzeige und führte zu tagelangen Diskussionen, Spekulationen und Gesprächsstoff über das „Wer und Warum“. Im „Kollangeblättchen“ (Scheisshausparolen, Gerüchte) überschlugen sich die Ereignisse. Es wurden Fallen gestellt und letztendlich ein Nicht-Eiserfeyer als Täter überführt.<br>So entstanden im Laufe von Jahrzehnten eine Menge schöner, witziger, humorvoll vorgetragenen Lieder, die zwar die Ortsbevölkerung aufs Korn nahmen, aber nie beleidigend waren. Die Lieder wurden fast ausschließlich in „Feyede Platt“ (Dialekt, Mundart) vorgetragen.<br>Unvergessen bleibt daß von Peter Feld komponierte und getextete Eiserfeyer Heimatlied.<br>Altersbedingt war dann irgendwann Schluß. Aber Feld Pitter hatte schon mitseinen Jungs, die er „de Vänte“ nannte und die nachfolgend in diesem Heft ausführlich beschrieben sind eine neue Generation von Dorfmusikanten auf die Beine gestellt. Die Vänte sind nahtlos in die Fußstapfen ihrer Vorgänger eingetreten.<br>Aus Anlaß der 1125-Jahrfeier, im Jahr 1992, lieferte das Feytaltrio auf dem Festkommers noch einmal einen Beweis seines Könnens. Leider war Hubert Ohlenhardt an diesem Abend verhindert und wurde durch Manfred Feld mit der Gitarre vertreten. Mit dem Vortrag ausgewählter Glanznummern aus ihrem reichhaltigen Reportoire begeisterten sie das Publikum und wurden mit tosendem Beifall verabschiedet.</p>
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		<title>Mit Frack und Zylinder</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/mit-frack-und-zylinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 13:14:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ehemalige Ortsvereine]]></category>
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					<description><![CDATA[Schöner, alter Hochzeitsbrauch: Holzsägen…erste gemeinsame Prüfung für Neuvermählte.Hochzeitsbräuche, schöne und auch derbe, gab es zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Schöner, alter Hochzeitsbrauch: Holzsägen…erste gemeinsame Prüfung für Neuvermählte.<br>Hochzeitsbräuche, schöne und auch derbe, gab es zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Volkskundler hielten diese Bräuche für die Nachwelt fest. Vielfach bedeutete dabei der erste Schritt nach der kirchlichen Trauung auch die erste gemeinsame Prüfung für die Brautleute. So heute noch in Eiserfey; hier wird der Brauch des „Seilchenhaltens“ in Verbindung mit dem „Holzsägen“ gepflegt.<br>Dieser Brauch, dessen genauer Ursprung nicht bekannt ist, geht vermutlich auf die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts &#8211; und damit auch auf die Zeit vor dem 1. Weltkrieg &#8211; zurück. Darauf lassen Erinnerungen einer der ältesten Bürger unseres Ortes, Johannes Feyen, Jahrgang 1925, schließen. „Ich erinnere mich an entsprechende Erzählungen der älteren Menschen in meiner Jugendzeit. Zentrale Figur des Geschehens um diesen Brauch war danach ´Nells Ann`, die, ledig, mit Familienname eigentlich Anna Nassheuer (†1992) hieß und die Gaststätte „Em Stöffje“, die heute noch existiert, betrieb. Ann, ein Unikum, trat immer mit einer Schürze bekleidet auf und ließ vom Brauch des Seilchenhaltens und des Holzsägens für die Neuvermählten auch während des 2. Weltkrieges, vermutlich mit Ausnahme der letzten Monate, nicht ab“.<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="691" height="462" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-1.jpeg" alt="" class="wp-image-6726" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-1.jpeg 691w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-1-300x201.jpeg 300w" sizes="(max-width: 691px) 100vw, 691px" /><figcaption class="wp-element-caption">Peter Mießeler, auch Meister genannt</figcaption></figure>



<p>Johannes Feyen kehrte 1946 aus dem Krieg zurück. „Spätestens zu dieser Zeit nahm Nells Ann den Brauch wieder auf, allerdings verstärkt und letztlich ausschließlich durch Messdiener. Auch meine Frau Susanne († 2012) und ich haben uns bei unserer Hochzeit 1949 diesem beliebten Zeremoniell vor allen Gästen gestellt“, sagte Feyen.<br>Nach und nach übernahmen jedoch einige Männer aus dem Dorf diesen Brauch, Originale wie Peter Mießeler, (†1991) „Meister“ genannt, und Christian Mießeler (†1988). Noch während die Hochzeitglocken läuteten, rückten sie mit einem Kinderwagen, beladen mit Seil und Holzstamm sowie sonstigen Utensilien für die Zeremonie, an ohne Einladung natürlich, aber als willkommene Überraschung. Und dem Anlass entsprechend festlich gewandet … mit Frack und Zylinder.<br>Die Zeremonie blieb seit Jahr und Tag gleich. Sobald sich das Kirchenportal öffnet, beginnt der gerade besiegelte gemeinsame Lebensweg des Paares mit einem Hindernis: Es warten die ersten symbolischen Prüfungen auf Braut und Bräutigam. Dabei wird ihnen mit einem Seil zunächst der Weg versperrt. Das bedeutet für den Bräutigam, tief in die Geldbörse zu greifen, um den Weg für sich und seine Angetraute freizukaufen. Daran kommen auch die Hochzeitsgäste nicht vorbei, gilt es doch, den enormen finanziellen Aufwand des Organisationskomitees aufzuwiegen. Erst danach erhält die Braut einen Blumenstrauß. Und es wird angestoßen … auf die Liebe, das Glück und einen langen, gemeinsamen Lebensweg. Für die Braut gibt es einen süßen Tropfen, einen harten Schnaps für den Bräutigam und die Hochzeitsgesellschaft. Es fehlt auch nicht die schon obligatorische Zigarre für den Hochzeiter.<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="794" height="497" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-2.jpeg" alt="" class="wp-image-6727" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-2.jpeg 794w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-2-300x188.jpeg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-2-768x481.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 794px) 100vw, 794px" /><figcaption class="wp-element-caption">Antoinette und Heinz Nöthen, Oktober 1964</figcaption></figure>



<p>Allerdings bleibt ihm nur Zeit für ein paar Züge, denn es wartet die „Eignungsprüfung“ auf das neue Ehepaar. Dabei gilt es für die Neuvermählten, kräftig in die Hände zu spucken und die Ärmel hochzukrempeln. Mit der „Trommsäch“ (Trummsäge) müssen die beiden beweisen, dass sie in der Lage sind, Probleme jedweder Art anzupacken und gemeinsam zu meistern. Ihre Aufgabe besteht darin, einen mittelstarken Baumstamm zu durchsägen. Dazu eignet sich insbesondere ein Stamm der Wildkirsche, dessen Jahresringe gut sichtbar sind. Das abgesägte Stück erhält das Paar zur Erinnerung.<br>Viele Hochzeiter lassen es lasieren, beschriften oder bemalen. Meist findet es einen Platz in der sogenannten „guten Stube“. Umrahmt wird dieses Zeremoniell nicht nur von den geladenen Verwandten, Bekannten und Freunden, sondern auch von Zaungästen. Allerdings verzeichnet man auch in Eiserfey eine „abflauende Hochzeitskonjunktur“. Die (meist) jungen Leute bevorzugen die „wilde Ehe“. Deshalb hat das Hochzeitstrio diesen Brauch auch auf andere Orte ausgedehnt, wenn jemand aus Eiserfey dort getraut wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="688" height="499" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-3.jpeg" alt="" class="wp-image-6728" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-3.jpeg 688w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-3-300x218.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 688px) 100vw, 688px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ludwig Mießeler, Heinz van Bonn, Heinz Nöthen und Michael Mießeler</figcaption></figure>



<p>Mehrfach trat das Seiltrio &#8211; auch als Quartett oder gar Sextett &#8211; vor der ehrwürdigen Basilika Steinfeld auf und reiste sogar bis Heinsberg/Niederrhein. Doch damit nicht genug. Die Seilschaft bereicherte in der Vergangenheit auch das Trauungszeremoniell bei Eheschließungen, bei denen keiner der beiden Partner aus Eiserfey stammte. So beispielsweise bei der Hochzeit des ehemaligen Bundesligaschiedsrichters Georg Dardenne, der mit seiner Braut in Zingsheim vor den Traualtar trat und in Eiserfey lediglich viele Freund- und Bekanntschaften pflegte.<br>Der Auftritt des Trios beschränkte sich in der Vergangenheit nicht nur auf „grüne“ Hochzeiten, nein, es „prüfte“ auch Silber- und Goldhochzeitspaare. So 1986 beispielsweise den Schmiedemeister Mathias Theisgen (†1995) und seine Frau Gertrud (†2009), zur Feier ihrer Goldhochzeit. Das damalige Hochzeitstrio stellte dem Handwerksmeister eine Feldschmiede in den Weg, an der er sein handwerkliches Können nochmals beweisen musste.<br></p>



<p><strong>Stärkung im „Stöffje“</strong><br>In die Fußstapfen von Unikum Peter Mießeler und Christian Mießeler traten Anfang der 1950er Jahre die Brüder Ludwig („Weckes“ genannt, †1999), Michael (†1984) und Karl Mießeler (†2010), liebenswerte, humorvolle dörfliche Originale. Dazu stieß einige Jahre später Heinz Nöthen, der schon als Messdiener beim Zeremoniell nach der Trauung mitwirkte. Weitere Jahre vergingen, ehe sich Heinz van Bonn und Johann Feyen, später auch Heinz (†2016) und Uschi Hamacher, Antoinette Nöthen, Ralf Hochgürtel sowie Sabine und Josef Haubrich diesem illustren Kreis anschlossen.<br>Allerdings beklagen die Protagonisten eine „abflauende Trauungskonjunktur“ und somit auch die Pflege des beliebten Brauchtums. Seit 2009 verzeichnete das Seiltrio lediglich einen einzigen Auftritt. Auch wenn die Zeremonie selten geworden ist: Danach zieht die „Seilschaft“ zur nahe gelegenen Gaststätte „Em Stöffje“, die heute von Kathi Frings, einer Nichte der ehemaligen Wirtin Nells Ann, geführt wird. Dort werden die Spenden, die von der Hochzeitsgesellschaft in einem alten Sähkorb hinterlassen wurden, in eine meist flüssige biologische Stärkung umgesetzt.<br>In den Zeiten der „Hochzeitskonjunktur“ stellte Wirtin Kathi in einem Hinterzimmer ihrer Gaststätte Frack und Zylinder für das Seiltrio zurecht. Auch hier gab es eine Änderung: Heute nennt jeder der Protagonisten Frack und Zylinder sein eigen. Beide werden zu Hause aufbewahrt.<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="922" height="668" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-4.jpeg" alt="" class="wp-image-6729" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-4.jpeg 922w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-4-300x217.jpeg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Seiltrio-4-768x556.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 922px) 100vw, 922px" /><figcaption class="wp-element-caption">Heinz Nöthen, Heinz van Bonn, Ludwig Mießeler und Johann Feyen</figcaption></figure>



<p>Heinz Nöthen erhielt den auch „Schwalbenschwanz“ genannten Gehrock des früheren bekannten Meistermalers Werner Peiner, dessen Familie Wurzeln in Eiserfey hat. Der Zylinder stammt von Dr. Hans Gohr, einem ehemaligen, sehr angesehenen Arzt der Kölner Uni-Klinik. Dessen Frau gesellte sich bis zu ihrem Tod regelmäßig zu den Schaulustigen des Zeremoniells.<br></p>



<p>Heinz und Antoinette Nöthen haben all` die Auftritte des Seiltrios in ihrem „Hochzeitsbuch, Band 1“, ergänzt durch Fotos, Presseberichte und passende Kommentare, festgehalten. Gebunden wurde diese Dokumentation von Insassen der Justizvollzugsanstalt in Rheinbach, die dort eine meist langjährige Haftstrafe verbüßen. Was für eine Ironie!</p>



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<p>Quelle:<br>Gastautor Michael Hamacher</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Turn- und Sportvereinigung Feytal 1912-1920 e.V. &#8211; Handball</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/turn-und-sportvereinigung-feytal-1912-1920-e-v-handball/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 12:32:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ehemalige Ortsvereine]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wurzeln der inzwischen mitgliederstärksten Abteilung des TSV Feytal liegen in den frühen siebziger Jahren [&#8230;]]]></description>
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<p>Die Wurzeln der inzwischen mitgliederstärksten Abteilung des TSV Feytal liegen in den frühen siebziger Jahren und<br>wurden einmal so beschrieben:<br>„Eigentlich fing alles damit an, dass vor geraumer Zeit einige ‚Damen’ aus Eiserfey und Vussem etwasfür ihre gute Figur – pardon – Gesundheit tun wollten. Und so beschloss man also Sport zu treiben. Handball sollte gespielt werden. Da kann man so viele Tore werfen, wasja bekanntlich den meisten Spaß macht; und sollte es mit der Kondition nichtso gut sein, kann man sich eben mal auf der Auswechselbank ausruhen. Mit viel Schweiß und Ehrgeiz wurde zur Sache gegangen, und bald darauf spielte man sogar in der Meisterschaft mit. Am Anfang war nichts mit vielen Toren; das besorgte umso besser der Gegner. Aber der Spaß an der Freude blieb, und heute haben die Damen den Spieß umgedreht. Man wurde dreimal hintereinander Kreismeister und lehrte dabei so manchem Gegner das Fürchten.<br>Schon kurz nach dem die Damen spielten, spielte auch eine A-Jugend mit um Meisterehren. Aus dieser A-Jugend entwickelte sich schließlich die 1. Seniorenmannschaft, die, mit viel Erfolg, von derzweiten über die erste Kreisklasse bis in die Kreisliga aufsteigen konnte. In der in den letzten Jahren sehr erfolgreichen A-Jugend werden laufend neue Talente für die erste Mannschaft ‚herangezüchtet’, so dass ein kontinuierlicher Aufbau von der Jugend bis zur Seniorenmannschaft stets gewährleistet ist. Im Jahre 1974 kamen schließlich noch die weiblichen Jugendlichen hinzu und omplettieren die Abteilung, so dass nun insgesamt fünf Mannschaften am Spielbetrieb im Kreis Euskirchen teilnehmen.<br>Damit so eine Abteilung auch richtig funktioniert, braucht sie natürlich auch einen tüchtigen Abteilungsleiter. Und den hat sie in Hans Raetz gefunden, den eigentlichen Initiator der Handballabteilung im TSV Feytal. Dem aktiven Sport nicht mehr so zugetan, steckt er seine ganze Kraft in die Führung der Abteilung. Da wird überlegt, koordiniert und gehandelt. Als die Abteilung, vom Verein damals noch stiefmütterlich behandelt, in Versorgungs- und Geldnöte geriet, – man brauchte ja laufend neue Bälle, Trikots, Geräte usw. – wurde flugs eine ‚Papieraktion’ gegründet und das damit erarbeitete Geld in die Abteilung gesteckt. Noch heute sieht man den Hans Raetz jeden Tag mit einem großen Karton zu seinem ‚Depot’ – seine Garage – kommen, um immer für Nachschub und Geld zu sorgen.<br>Bis heute ist der TSV Feytal unangefochten die Hochburg des Handballsports im Stadtgebiet Mechernich. In der Saison 1974/75 wurde die Handballjugend Kreismeister, diesen Erfolg wiederholten sie 1975 und 1982. In der Meisterschaft 1972/73 stieg die 1. Mannschaft in die Kreisklasse auf und 1975/76 in die Kreisliga. Nachdem man 1981 wieder abgestiegen ist, schaffte man 1982 den Wiederaufstieg. In zehn Jahren Handballabteilung wurden sieben Kreismeisterschaften errungen. Nach den Kreismeisterschaften 1989, 1990, 1991 schaffte man 1991 den langersehnten Aufstieg in die Landesliga.“<br>Soviel zum damaligen Text. Weitere 25 Jahre sind seitdem vergangen – Jahre, in denen die Mitglieder des TSV eine durchaus wechselhafte Entwicklung ihrer Abteilung erlebten:<br>Der zum Ende beschriebene Aufstieg der ‚1. Herren‘ in die Landesliga des Handballverbandes Mittelrhein stellte sicherlich den Höhepunkt in sportlicher Hinsicht dar und passte seinerzeit gut als Abschluss der ‚historischen‘ Chronik. Allerdings war diese Zusammenfassung insofern unvollständig, als in diesem kurzen Ausschnitt nicht festgehalten wurde, dass wiederum die Feytaler Damenmannschaft den Vorreiter spielte, indem sie bereits im Jahr zuvor diese erste Liga auf Verbandsebene erreichte – in dieser aktuellen Rückschau soll das nicht nochmals unerwähnt bleiben.<br>Tatsächlich wurden die sportlichen Erfolge dieser beiden Mannschaften bis zum heutigen Tag nicht übertroffen. Vor allem das Herrenteam konnte einige Jahre lang in der Landesliga Akzente setzen und so den Namen des TSV Feytal auch in den umliegenden Regionen Aachen, Bonn, Düren, Köln und bis ins Bergische hinein bekannt machen.<br>Schließlich, nach 5 Jahren mit ‚vermehrter Reisetätigkeit‘, musste man dem erheblichen Aufwand in dieser Klasse Tribut zollen und ein erster Rückschritt zurück in den Kreis war das Resultat. Trotzdem blieb die Mannschaft weiterzusammen und schaffte in der Saison 1999/2000 nochmals den Wiederaufstieg. Nach einem weiteren Jahr war der bisher endgültige Abstieg in die Kreisliga dann aber nicht mehr zu vermeiden.<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="641" height="329" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image173.jpg" alt="" class="wp-image-3328" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image173.jpg 641w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image173-300x154.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 641px) 100vw, 641px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Landesligakader der 1. Herren mit Betreuern und Abteilungsleiter Johann Raetz</figcaption></figure>



<p>Denn mit dem Herauswachsen dieser talentierten und vereinstreuen Spielergeneration, die praktisch komplett in den eigenen Jugendmannschaften ausgebildet worden war, ging ebenso die erarbeitete Spielstärke verloren. Zwar hatte man zum Abschluss dieses Zeitraumes durch eine kurze Spielgemeinschaft mit den Handballern aus Bergheim (unter der Bezeichnung SG Feytal Bergheim) einige Spieler für den TSV hinzugewonnen und somit zeitweise sogar drei Herrenteams im Spielbetrieb, aber es fehlte in dieser Zeit ein Fundament im Kinder- und Jugendbereich, welches in den Folgejahren die Qualität in der Spitze hätte halten oder gar ausbauen können. Das Problem war entstanden, weil schon in den Jahren zuvor gemachte Nachlässigkeiten im Aufbau nun zur Wirkung kamen.<br>In der Ausrichtung natürlich nicht beabsichtigt, mangelte es einfach an aktivem ehrenamtlichen Personal in der Abteilung, um gerade die Jugendlichen zunächst für den Hallenhandball zu begeistern und sie anschließend auch angemessen zu betreuen. Glücklicherweise gelang recht kurzfristig ein echter Kraftakt und mit viel persönlichem Engagement wurde diesem Missstand ein Ende gesetzt. Eine neue Ausrichtung der Vorstandsarbeit wurde beschlossen, wonach dem Aufbau von Jugendteams deutlich mehr Gewicht eingeräumt werden sollte als bisher. Noch fehlte durch die beschriebene Durststrecke die altersmäßige Mitte, aber die Jugendabteilung boomte in der Folge spürbar. <br>War noch im Jahr 1997 im Jugendbereich lediglich eine einzige männliche A Jugend neben den Seniorenteams gemeldet, konnten durch spezielle Angebote im Kinderhandball und anschließende Mundpropaganda bis zum Jahresende 2003 etwa 60 Kinder und Jugendliche zum Handballsport im TSV gebracht werden. Der Landesligakader der 1. Herren mit Betreuern und Abteilungsleiter Johann Raetz.<br>Neben einer großen Gruppe von Mini’s (im Alter von 4-6 Jahren) stellte die Abteilung damals eine gemischte D Jugend, eine weibliche C Jugend sowie eine männliche B Jugend. Und gerade in dieser Gruppe der jüngsten Aktiven blieb der Zulauf über einige Jahre praktisch konstant.<br>So trug weitere Früchte was in jenen Jahren eingeleitet und mit viel persönlichen Einsatz und Zeitaufwand aller Beteiligten erarbeitet wurde. Die Personalstärke der Abteilung wuchs auf über 150 Mitglieder (davon etwa 120 Handballer unter 18 Jahren) – was uns seitdem innerhalb des Vereins TSV Feytal zur mitgliederstärksten Abteilung machte. In den Spielzeiten 2007 und 2008 wurden insgesamt 10 Mannschaften in allen Altersklassen gemeldet, ein großer Erfolg für die kontinuierliche Aufbauarbeit.<br>Minis / gemischte F Jugend / gemischte E Jugend / 2 gemischte D Jugenden / weibliche C Jugend / männliche C Jugend / männliche B Jugend / männliche A Jugend und das immer noch recht vitale Herrenteam kämpften in den Ligen des mittlerweile kombinierten Handballkreises Bonn Euskirchen Sieg um den sportlichen Erfolg. Zwar waren noch nicht alle Teamszu den Spitzenkräften ihrer jeweiligen Ligen zu zählen, aber es machte sich immer mehr bemerkbar, dass die TSV Handballer nun schon in ganz jungen Jahren lernten mit dem Ball umzugehen. So konnten sich schließlich erstmals D und E Jugend Mannschaften für die nächsthöheren Leistungsklassen qualifizieren.<br>In der Spitze (Saison 2009/2010) hatte die Abteilung 12 Erwachsenen- und Jugendmannschaften im Spielbetrieb des Kreises BN EU SG, was zu einer Mitgliederzahl von über 230 Aktiven führte, aber tatsächlich auch in Engpässen bei unseren Trainingszeiten und der Hallenbelegung in Mechernich endete. Denn auch dieses war ein stets aktuelles Thema über alle Jahre der Entwicklung: die einzig für uns nutzbare Sportstätte im ganzen Stadtgebiet, die Dreifachhalle GAT am Gymnasium in Mechernich, musste häufiger als uns lieb war mit anderen Vereinen geteilt und sogar für sportfremde Veranstaltungen abgetreten werden. Ein immerwährendes Problem in einer vornehmlich fußballorientierten Sportgemeinde.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="629" height="305" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image175.jpg" alt="" class="wp-image-3330" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image175.jpg 629w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image175-300x145.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 629px) 100vw, 629px" /><figcaption class="wp-element-caption">Großer Teil der damals in der Abteilung aktiven Sportler und Betreuer (2008)</figcaption></figure>



<p>Erst mit der Eröffnung der neuen Halle in der Feytalstraße wurde dieses Manko etwas entschärft, letztlich aber auch eine neue Herausforderung für unsere Abteilung geschaffen. Denn erstmals mussten wir Hallensportler unmittelbar für die Benutzung einer städtischen Einrichtung Gebühren bezahlen und dies in einer Höhe, die seitdem unser verfügbares Budget enorm fordert.<br>Trotzdem stand immer noch das oberste Ziel, vor allem Heranwachsenden eine vielfältige und bezahlbare Freizeitalternative zu bieten. Daher wurden in diesen Jahren neben dem Spielbetrieb zusätzliche Veranstaltungen wie Wochenend-Trainingscamps in auswärtigen Sportanlagen, Kletter-Aktionen und andere &#8211; zum Teil auch ‚handballfremde‘ &#8211; Aktivitäten ins Leben gerufen und teils wiederholt unternommen. Darüber hinaus wurde ein ‚Sponsoren-Schwimmen‘ zugunsten der Handballabteilung veranstaltet, welches sich durch eine rege Teilnahme und bemerkenswerte Leistungen unserer meist jugendlichen Teilnehmer ausgezeichnete. Mit den eingenommenen Geldern konnte zum Beispiel der Kauf von erstmals einheitlichen Trikots für alle unsere Mannschaften unterstützt werden. Solch ein gemeinsames Outfit zeigt seitdem auch noch heute allen Gegnern in den verschiedenen Ligen unmittelbar, dass gegenüber der TSV Feytal auf dem Spielfeld steht.<br>Ebenfalls seit einigen Jahren bietet ein jährliches Sommerfest &#8211; zunächst meist zum Saisonabschluss, inzwischen jeweils zum Auftakt der neuen Spielzeiten &#8211; allen unseren Mannschaften Raum, sich den Familienmitgliedern in Trainingsspielen zu präsentieren und anschließend bei Speis und Trank in der Halle zu feiern. Ein Termin der inzwischen durchaus Tradition hat und auch genutzt wird, um einmal ‚fachfremde‘ Gäste mit dem Hallenhandball bekannt zu machen und um so für uns zu werben – was stets nötig ist. Denn die Situation der Handballabteilung ist natürlich eng mit der allgemeinen Entwicklung des Sports überhaupt verbunden. Und da ist mit Schwierigkeiten zu kämpfen, die beim Start der Abteilung noch nicht absehbar waren.<br>Viele Sportarten buhlen heute um die immer geringer werdende Anzahl von Vereinssportlern altbekannter Prägung. Trendsportarten finden oft leichter neue Anhänger – erst recht, wenn zur Durchführung keine Organisation im traditionellen Verein nötig ist. Der moderne Mensch neigt offenbar immer mehr dazu, genau dann wann er gerade will, genau die Dinge zu tun die ihm gefallen. Sich festen Trainingszeiten zu unterwerfen und in der Gruppe auf die Bedürfnisse anderer Rücksicht zu nehmen, fällt zunehmend schwerer.<br>Auch zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre, dass Jugendliche (und sogar Kinder) deutlich weniger ortsgebunden sind als früher und schneller den Verein wechseln, z.B. wenn sie dadurch in höheren Ligen aktiv sein können. Daher und auch weil die aufgrund der Spielanlage eigentlich sehr attraktive, schnelle Sportart Handball offensichtlich noch immer nicht genügend positiv in den Medien vertreten ist, ist der Trend der Teilnehmerzahlen eher rückläufig und die Vereine im Deutschen Handball-Bund haben alle Hände voll damit zu tun, dem entgegen zu wirken.<br>So bleibt unserer TSV Handballabteilung mit den Eiserfeyer Wurzeln das immer gleiche ambitionierte Ziel erhalten: im steten Wechsel der Anforderungen und Möglichkeiten den Interessierten im Stadtgebiet eine sportliche Heimat zu bieten. Und weiterhin wollen wir jeden einzelnen ermutigen mitzumachen – der erste Schritt ist denkbar einfach.<br>Schaut einfach einmal bei uns herein und seid unsere Gäste: ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener -sei es, weil man uns beim Wettkampf zusehen und anfeuern möchte oder weil man selbst einmal den Ball in die Hand nehmen will.<br>Wir freuen uns auf euch!</p>



<p>Abschließend sind hier, stellvertretend für alle aktuellen Mitglieder der Abteilung, die Mannschaftsfotos der Teams gezeigt, die in der laufenden Saison 2016/2017 im Handballkreis Bonn Euskirchen Sieg für den TSV Feytal unterwegs sind:</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image186.jpg" alt="" class="wp-image-3341" width="282" height="190"/><figcaption class="wp-element-caption">gemischte D-Jugend</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image178.jpg" alt="" class="wp-image-3333" width="289" height="205"/><figcaption class="wp-element-caption">2. Herrenmannschaft</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="283" height="166" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image177.jpg" alt="" class="wp-image-3332"/><figcaption class="wp-element-caption">1. Herrenmannschaft</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image181.jpg" alt="" class="wp-image-3336" width="289" height="184"/><figcaption class="wp-element-caption">Damenmannschaft</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image183.jpg" alt="" class="wp-image-3338" width="295" height="172"/><figcaption class="wp-element-caption">Damen B-Jugend</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image185.jpg" alt="" class="wp-image-3340" width="312" height="217"/><figcaption class="wp-element-caption">gemischte E-Jugend</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image184.jpg" alt="" class="wp-image-3339" width="320" height="223"/><figcaption class="wp-element-caption">männliche C-Jugend</figcaption></figure>



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<p>Quelle;<br>Gastautor Uwe Kolvenbach</p>
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		<title>Dorfverschönerungsverein</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/dorfverschoenerungsverein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johann W. Mießeler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 11:06:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ehemalige Ortsvereine]]></category>
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					<description><![CDATA[Johann W. Mießeler „Für einen Himmel voller Blumen-Freuden schon auf Erden sorgen!“ Mit diesem Spruch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size">Johann W. Mießeler</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="359" height="238" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image082.jpg" alt="" class="wp-image-4774" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image082.jpg 359w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image082-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px" /></figure>
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<p><em><strong>„Für einen Himmel voller Blumen-Freuden schon auf Erden sorgen!“</strong></em></p>



<p>Mit diesem Spruch klang im Frühjahr 1967 die Gründungsversammlung des Verschönerungsvereins aus. So schreibt einer der Schrittmacher, Dr. Toni Breuer, wie er sich selber bezeichnete, im Jahrbuch des Kreises Schleiden im Jahr 1971 unter dem Titel „Eiserfey – ein Dorf wird schön“. Die Margeritenblume wurde als Markenzeichen des neuen Vereins gewählt. Der „Blömchesclub“, wie er anfangs etwas spöttisch genannt und belächelt wurde, hatte schon mit einer Menge Voreingenommenheit zu kämpfen und war häufig Basis für Büttenreden und Karnevalswagen. Wie berichtet wird, wurde der neu aufgehängte Aushangkasten des Vereins von „guten Freunden“ mit Kohlblättern bestückt und die Kaninchen als Bundesgenossen angekündigt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="257" height="220" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image083.jpg" alt="" class="wp-image-4775"/><figcaption class="wp-element-caption">Bierfaß als Blumenkasten</figcaption></figure>



<p>Doch die Verantwortlichen des Vereins ließen sich nicht entmutigen und schafften es, mit ihren Aktivitäten nach und nach mehr Mitglieder für die Dorfverschönerung zu gewinnen. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit samstäglichem Aufsammeln von Papier- und Müllresten im Ort, um sie anschließend auf der Müllkippe zu entsorgen. Der Verein organisierte Blumenkästen und Blumenschmuck und die Dorfbevölkerung begann ihre Anwesen mehr und mehr zu schmücken. Als nächster Schritt wurden 100 leere Bierfässer gekauft und billig abgegeben. Einige zieren heute noch mit Blumen bepflanzt die Straßenfront. Als weiteres sichtbares Zeichen wurde unterhalb der Mühle Falkenstein, am Feybach, ein „Margeritenplatz“ hergerichtet. Neben einer Sitzgelegenheit und üppiger Bepflanzung wurde das Erkennungszeichen, die Margerite, aus Metall als umlaufende Windblume aufgebaut. Unermüdlich wurde weiter geschuftet. So wurde „am Nöppes“, im Wiesental, der Feybach mit einem durch Karrenräder verschönertes Geländer gesichert.</p>



<p>Eine Schutzhütte, in Form eines Römertempels, umgeben mit weiteren Verschönerungsmerkmalen, gegenüber der Gaststätte „Zur Römerstube“, am Alten Weg, fand jahrelange Bewunderung. Bei so viel Engagement und Einsatzbereitschaft ist es nicht verwunderlich, dass sich die ersten Erfolge bei den Präsentationen zu „Unser Dorf soll schöner werden“ schnell einstellten und Eiserfey sich zu einem der schönsten Dörfer im ganzen Kreisgebiet entwickelte.</p>



<p>Die Erfolgsgeschichte wird im Bericht der „<a href="https://eiserfey.de/?page_id=1762">Gemeinnützige Dorfgesellschaft e.&nbsp;V. Eiserfey</a>“ fortgeschrieben, die 1996 das Erbe des Dorfverschönerungsvereins übernahm.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ziegenzuchtverein von Eiserfey</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/ziegenzuchtverein-von-eiserfey/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johann W. Mießeler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 10:49:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ehemalige Ortsvereine]]></category>
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					<description><![CDATA[Johann W. Mießeler Die Existenz dieses Vereins wird im Unterhaltungsblatt und Anzeiger des Kreises Schleiden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size">Johann W. Mießeler</p>



<p>Die Existenz dieses Vereins wird im Unterhaltungsblatt und Anzeiger des Kreises Schleiden und Umgegend vom Mai 1906 aufgezeigt.</p>



<p>Hier werden die Körergebnisse der durchgeführten Bockschauen, sowohl für Vereins- als auch für Privatböcke bekannt gemacht. Der Königliche Landrat „von Schlechtendal“ macht auf die Polizeiverordnung vom März 1904 aufmerksam, dass das Decken von fremden Ziegen von nicht gekörten Ziegenböcken sowohl für den Bock- als auch für den Ziegenhalter bestraft wird. Wo der Ziegenbock in Eiserfey unterstand, ist nicht überliefert. In einem Gemeinderatsprotokoll vom 06. August 1923 ist Clemens Urbild aus Vollem als Bockhalter benannt. Als Zeitzeuge und ehemaliger Nachbar erinnert sich der Chronist noch an den Schaf- und Ziegenbockhalter, M. Münch. Ob dieser allerdings der Halter des o.g. Vereinsbockes war, ist nicht bekannt. Seit wann und wie lange der Verein bestand, ist nicht überliefert.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mandolinenklub Feytal</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/mandolinenklub-feytal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johann W. Mießeler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 10:46:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ehemalige Ortsvereine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6692</guid>

					<description><![CDATA[Johann W. Mießeler Der Mandolinenklub erscheint in der Zeit von 1920 bis 1922 mehrfach, im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size">Johann W. Mießeler</p>



<p>Der Mandolinenklub erscheint in der Zeit von 1920 bis 1922 mehrfach, im Unterhaltungsblatt und Anzeiger für den Kreis Schleiden und Umgegend, bei Festivitäten und Veranstaltungen. Im Mai 1920 erscheint eine Einladung zu einem „bunten Abend, im Saal von Peter Walber.“<br>1921 im August ist zu lesen „Großes Konzert durch das Komitee der Krieger-Ehrung Eiserfey an der Kakushöhle unter Mitwirkung des Männergesangvereins, Mandolinenklubs und Schauturnen des Turnvereins“. Eine weitere Einladung zum Tanzvergnügen am 09. Juli 1922 erscheint im Juni des Jahres. Nachfolge Anzeige erschien im Februar 1922.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="437" height="238" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/192207-eiserfey2.png" alt="" class="wp-image-6694" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/192207-eiserfey2.png 437w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/192207-eiserfey2-300x163.png 300w" sizes="auto, (max-width: 437px) 100vw, 437px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unterhaltungsblatt und Anzeiger für den Kreis Schleiden und Umgegend v. Juni 1922</figcaption></figure>



<p>Wann und von wem der Mandolinenklub gegründet wurde und sich wieder auflöste, ist nicht bekannt.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ringermannschaft &#8222;TV Einigkeit Eiserfey&#8220;</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/ringermannschaft-tv-einigkeit-eiserfey/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 10:39:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ehemalige Ortsvereine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6689</guid>

					<description><![CDATA[Man schrieb das Jahr 1912 als zwanzig sportbegeisterte junge Männer den Turnverein „TV Einigkeit Eiserfey“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Man schrieb das Jahr 1912 als zwanzig sportbegeisterte junge Männer den Turnverein „TV Einigkeit Eiserfey“ gründeten und somit die Grundlage für den heutigen Sportverein „TSV Feytal“ legten. In den späteren Jahren, vor dem Ersten Weltkrieg, wurde Ringen als neue Sportart eingeführt. Das Ringen war Bestandteil der Turnfeste, die traditionell Pfingstmontag abgehalten und auf der Wiese gegenüber der Gaststätte Walber (<em>heute „Zur Römerstube“</em>) stattfanden. Die Gewinner konnten sich auf Sachpreise wie Kuchen, Töpfe, Milchkannen oder Hasen freuen. Zum Team der Eiserfeyer gehörten Peter Braf, Peter Harperscheidt, Wilhelm Hamacher, Heinrich Hamacher, Wilhelm Mießeler, Peter Esser, Johann Groß und Theo Mießeler. Gekämpft wurde gegen die Ringer aus Wißkirchen, Kirchheim, Zülpich-Hoven, Firmenich-Obergartzem, Roggendorf, Strempt, Kall, Scheven und Lückerath.</p>



<p>Auch nach Kriegsende gab es zunächst keine Meisterschaftsrunde bei den Ringern. Jüngere Leute stießen zur Riege wie Ernst Nöthen, Michael Sistig, Peter Höschler, Karl Frings, Josef Frings, Hans Raetz, Erich Nöthen, Willi Quednau, Günter Besten, Josef, Johann und Jakob Hochgürtel, Heinz-Willi Hamacher und Arnold Schmitz. Man fuhr sogar bis nach Euskirchen, um die begehrten Sachpreise – vier Stück waren bei jedem Turnfest für die Eiserfeyer drin – zu ergattern. Besonders spannend ging es zu, wenn Peter Braf gegen die Kirchheimer Kämpfer Schwarz oder Jonas anzutreten hatte. Meistens legte der TuS-Ringer seine Gegner mit dem Ausfallgriff aufs Kreuz. Beim Turnfest in Roggendorf gelang es Michael Sistig, den damals kaum zu schlagenden Spitzenringer Maus aus Zülpich-Hoven zu besiegen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="511" height="251" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image090.jpg" alt="" class="wp-image-5256" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image090.jpg 511w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image090-300x147.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 511px) 100vw, 511px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Bild zeigt Mitglieder des Turnvereins und der ersten Ringermannschaft des „TV Einigkeit Eiserfey“ sowie der gegnerischen Mannschaft, des „TV Roggendorf“, während eines Turnfestes Mitte der 1930er Jahre in Eiserfey.</em><br><em>Stehend von links nach rechts (Ringer schwarze Hosen, Turner helle Hosen): Vorsitzender TV Einigkeit Heinrich Hochgürtel, Ernst Höschler, unbekannter Ringer aus Roggendorf (schwarze Hose), Bernhard Tollmann (Roggendorf), Wilhelm Hamacher, Heinrich Hamacher, Peter Harperscheidt, Wilhelm Reifferscheidt und außen Josef Mießeler. Liegend von links nach rechts: Peter Esser, Peter Braf und Willi Tollmann (Roggendorf).</em></figcaption></figure>



<p>1948 fusionierte die „TV Einigkeit“ und somit auch die Ringermannschaft mit dem nach dem Zweiten Weltkrieg gegründeten Eiserfeyer Fußballverein „Sportvereinigung Fortuna&nbsp;45“. Der neue Verein hieß nun „Turn und Sportverein 1912 Eiserfey“, kurz TuS. Nach dem Zusammenschluss hatte sich der Verein mit Georg Pulheim einen namhaften Trainer an Land gezogen. Der erfahrene Ringer war nicht nur nominiert für Olympia 1936 in Berlin, sondern hatte auch fünf deutsche Meistertitel errungen. Familienmitglieder der Bäckerei Sistig sowie Vereinsmitglieder, die in Köln arbeiteten, hatten die Kontakte zu Pulheim geknüpft und ihn bewogen, die TuS-Riege ehrenamtlich zu betreuen. Trainiert wurde einmal pro Woche im Saal der Gaststätte Walber (<em>heute „Zur Römerstube“</em>) und dann ab Mitte der 1950er Jahre im Saal der Gaststätte Joh. Sistig, genannt bei „Jumbo“ (<em>heute „Feytal“</em>). Gerungen wurde nicht nur auf den eigenen Turnfesten und den Festen befreundeter Vereine, sondern auch zu besonderen Anlässen wie zum Beispiel der Dorfkirmes oder bei Veranstaltungen in der Kakushöhle.</p>



<p>Auf der Generalversammlung des Kreisverbandes der Schwerathletik am 13. September 1952 wurde der TuS schließlich, bis dato als einziger Verein im damaligen Kreis Schleiden, in den Schwerathleten-Verband Nordrhein-Westfalen aufgenommen. Nun kämpften die Eiserfeyer in der Kreisliga Bonn-Euskirchen-Siegburg um die Meisterschaft. Die erste Runde wurde am 25. Oktober 1952 in Eiserfey zum Auftakt der Kirmes, des Patronatsfest des hl. Wendelin, ausgetragen. Nach dem Herausholen der Kirmes, dem Festzug durchs Dorf und bevor das Tanzbein geschwungen wurde, starteten um 20:00 Uhr im Saale der Gaststätte Joh. Sistig die Ringkämpfe. Es standen 8 Kämpfe gegen den Godesberger Kraftsportverein an, die schließlich auch den Gesamtsieg errangen. Der Sieg beim Rückkampf am Samstag, dem 13. Dezember 1952 in Godesberg ging mit 5:3 Punkten wiederum an die Godesberger. Für Eiserfey konnten Josef Frings, Erich Nöthen und Günter Besten Punkte erringen. Nach den Kämpfen erlebten die Sportler noch einige gemütliche Stunden im Godesberger Vereinslokal. Mit ihrem Nationallied, dem zum „oh du mein Feybachtal“ umgetexteten Lied „Zillertal“, kehrten die Eiserfeyer dann zu später Stunde zurück. Zum festen Stamm der Mannschaft waren Hermann Mastiaux, August Hommel, Heinz Mießeler und Christian Golbach hinzugekommen.</p>



<p>In der Ringer-Liga mussten die Eiserfeyer weite Fahrten zu Wettkämpfen nach Duisdorf, Beuel, Kessenich, Kirchheim, Godesberg, Mülheim, Worringen und Oberforstbach in Kauf nehmen. Dennoch mischte der TuS dank seiner Spitzenleute Josef Frings, Peter Höschler und Josef Hochgürtel immer im oberen Drittel der Tabelle mit. Vor den Kämpfen mussten einige Ringer „Gewicht machen“, um in der jeweiligen Klasse zugelassen zu werden. Dann stand vor dem betreffenden Wochenende eine „Null-Diät“ auf dem Speiseplan, um auch noch das letzte überflüssige Gramm herunter zu bekommen.<br>Durch die weiten Fahrten, aber auch wegen des fehlenden Nachwuchses – der Fußball war zur führenden Sportart geworden – schlief der Ringersport im Verein nach einigen erfolgreichen Jahren allmählich ein. Lange Zeit hatten Willi Hamacher, besser bekannt als „Ecke Vatte“, Hans Raetz und Rektor Leugering die Ringerabteilung durch ihr Engagement am Leben erhalten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="535" height="314" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image091.jpg" alt="" class="wp-image-5258" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image091.jpg 535w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image091-300x176.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 535px) 100vw, 535px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ringermannschaft der Meisterschaftsrunde 1953</em><br><em>(vor dem Saal bei „Jumbo“, Gaststätte Joh. Sistig)</em><br><em>Stehend von links nach rechts:</em><br><em>Trainer Georg Pulheim, Willi Quednau, Heinz-Willi Hamacher, Josef Frings, Josef Hochgürtel, Peter Höschler, Günter Besten, Johann Feyen.</em></figcaption></figure>



<p>Außerdem gehörten noch dazu: Peter Braf, Arnold Schmitz, Hermann-Josef Mastiaux, Erich Nöthen, August Hommel, Heinz Mießeler, Christian Golbach. Vereinsvorsitzender zu dieser Zeit war Wilhelm Hamacher.</p>



<div class="wp-block-group is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-ea351d65 wp-block-group-is-layout-constrained" style="border-style:none;border-width:0px;padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0">
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<h5 class="wp-block-heading">Quellen:</h5>
</div>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gastautor Gerd Nöthen</li>



<li>Dieser Beitrag basiert auf der Festschrift 75 Jahre „TSV Feytal 1912/20 e.&nbsp;V.“ von 1987</li>



<li>Mündliche Überlieferungen der Dorfbevölkerung und der ehemaligen Ringer Josef Frings, Josef Hochgürtel und Erich Nöthen</li>



<li>Eifeler Volkszeitung 1952</li>



<li>Wikipedia</li>
</ul>



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			</item>
		<item>
		<title>Männergesangverein</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/maennergesangverein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johann W. Mießeler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2023 14:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ehemalige Ortsvereine]]></category>
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					<description><![CDATA[Johann W. Mießeler Seit 1898 war ein Männergesangverein in Eiserfey aktiv. Der Verein beging laut [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size">Johann W. Mießeler</p>



<p>Seit 1898 war ein Männergesangverein in Eiserfey aktiv. Der Verein beging laut Schulchronik der Schule Eiserfey am 08. August 1948 sein 50-jähriges Gründungsfest. Am 02. August 1903 wurde bei einem Stiftungsfest, bei dem neun auswärtige Vereine erschienen waren, die neu aus der Fabrik von Otto Tribian in Münden (Hannover) hergestellte Vereinsfahne enthüllt.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image152.png" alt="" class="wp-image-4425" width="334" height="205"/><figcaption class="wp-element-caption">Einladung zum Ball</figcaption></figure>



<p>Der Männergesangverein richtete 1909 drei Konzerte, einen Ball und ein Sängerfest in der Kakushöhle aus. Nach dem Ersten Weltkrieg verlagerte sich die Hauptaktivität des Vereins verstärkt auf die Ausrichtung von Bällen und Theateraufführungen. Erwähnt wird der Verein im Mai 1920 bei einer Danksagung zum 50-jährigen Ehejubiläum der Eheleute Wassong und weiterhin bei einem großen Konzert an der Kakushöhle am 14. August 1921. Zusätzlich veröffentlicht: Theaterabend mit Liedervortrag am 16. Januar 1922.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="630" height="456" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/UBl-19210813-MGV-Kakushoehle.jpeg" alt="" class="wp-image-6686" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/UBl-19210813-MGV-Kakushoehle.jpeg 630w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/UBl-19210813-MGV-Kakushoehle-300x217.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /><figcaption class="wp-element-caption">Konzert an der Kakushöhle (UBl 13.08.1921)</figcaption></figure>



<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte Lehrer Nießen als Chorleiter, den Verein zu reaktivieren. Aus dem ehem. Männergesangverein wurde ein gemischter Chor. Nach Beendigung des aktiven Schuldienstes durch Herrn Nießen im Jahre 1966 und dessen Wegzug nach Simmerath war ein ständiger Fahrdienst zu den Übungsstunden von seinem Wohnort nach Eiserfey durch Chormitglieder erforderlich. Alterungsbedingt löste sich der Verein in den 70er Jahren auf.</p>



<p>Das nicht ganz vollständig vorhandene Kassenheft ist von 1905 bis 1951 geführt. Reste der Fahne befinden sich noch in der ehemaligen Alten Schule in Eiserfey.</p>



<div class="wp-block-group is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-ea351d65 wp-block-group-is-layout-constrained" style="border-style:none;border-width:0px;padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0">
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		<item>
		<title>Eifelvereinsortsgruppe &#8222;Feytal&#8220;</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/eifelvereinsortsgruppe-feytal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johann W. Mießeler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2023 13:08:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ehemalige Ortsvereine]]></category>
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					<description><![CDATA[Johann W. Mießeler Wie im Mai 1903 im Unterhaltungsblatt und Anzeiger Kreis Schleiden und Umgegend [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size">Johann W. Mießeler</p>



<p>Wie im Mai 1903 im Unterhaltungsblatt und Anzeiger Kreis Schleiden und Umgegend berichtet wird, befindet sich eine Ortsgruppe „Feytal“ in Gründung, die Säuberungsarbeiten an und um die Kakushöhle herum durchführt. Bei der Herbstversammlung des Eifelvereins im September 1903 in Münstereifel wird die Neugründung der Ortsgruppe bekannt gegeben. </p>



<p>Dieser Verein hat uns ein weiteres, weniger gut erhaltenes, Dokument aus der wilhelminischen Zeit hinterlassen. Im Juli 1907 wird nachfolgendes berichtet. Die hiesige Ortsgruppe des Eifelvereins „Feytal“ hatte beschlossen, aus Anlass des Besuches unseres Kronprinzen im Jahre 1902 in hiesiger Gemeinde, sowie des Besuches seiner Majestät unseres Kaisers in der Eifel im vorigen Jahre, aus Zeichen der Liebe und Treue der Eifeler Bürger zu Kaiser und Reich, der Nachwelt ein bleibendes Andenken zu erhalten. Zu dem Zwecke ließ die Ortsgruppe durch den Bildhauer A. Degen aus Köln eine Kaiserbüste anfertigen. Die 2,15 Meter hohe, aus Brohltaler Stein gefertigte Büste zeigt den Kaiser in Garde du Corps-Uniform.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Postkarte-Kaiserbueste-1-630x1024.jpg" alt="" class="wp-image-162" width="458" height="744" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Postkarte-Kaiserbueste-1-630x1024.jpg 630w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Postkarte-Kaiserbueste-1-185x300.jpg 185w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Postkarte-Kaiserbueste-1-768x1248.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Postkarte-Kaiserbueste-1-945x1536.jpg 945w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Postkarte-Kaiserbueste-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 458px) 100vw, 458px" /></figure>



<p>Eigens war durch Eiserfeyer Bergleute ein Weg an den Felsen vorbei und zusätzlich ein geräumiger Festplatz geschaffen worden, um das ca. 35 Zentner schwere Stück zu seinem Aufstellplatz transportieren zu können. Unter Mithilfe und persönlicher Leitung vom Eisengießereibesitzer Peter Girards, der Mitglied der Ortsgruppe war und das erforderliche Equipment zur Verfügung stellte, wurde die Büste auf etwa 10 Meter Höhe auf seinen Bestimmungsplatz im Felsen gebracht. Die Enthüllungsfeier fand am Sonntag, dem 28. Juli 1907 statt. Wie weiter berichtet wird, fand ein riesiges Fest unter Mitwirkung vieler Vereine und Gäste, wie es selten im Feytal zu sehen ist, mit einem Parademarsch der anwesenden Kriegervereine und einem anschließenden Konzert und Festball seinen Höhepunkt. Während und nach der Enthüllung wurde ein sogenanntes Kriegsbombardement abgebrannt, das in den entfernten Talschluchten und Berghängen einen kräftigen Widerhall hervorrief. Die Höhle wurde durch bengalische Beleuchtung in Szene gesetzt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image151.jpg" alt="" class="wp-image-4424" width="223" height="409"/><figcaption class="wp-element-caption">Kaiserbüste</figcaption></figure>



<p>Leider litt das Denkmal im Laufe der Zeit unter Chaoten, die insbesondere den Kopf mit Steinen so weit verunstalteten, dass im November 1920 der Kreistag nach einer Ortsbesichtigung beschloss, die Büste hinzulegen um weitere Zerstörungen zu vermeiden. Nach Feststellung der Eigentumsverhältnisse erhält die Eifelvereinsortgruppe Feytal 1921 aus der Kreiskasse 200 Mark Zuschuss, um diese Arbeiten zu übernehmen. Später musste die Büste den ursprünglichen Platz aufgrund von Sanierungsarbeiten an den Felsen räumen und steht als Torso heute neben dem Kiosk an der Kakushöhle.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Kriegerverein</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/kriegerverein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johann W. Mießeler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2023 12:56:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ehemalige Ortsvereine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6676</guid>

					<description><![CDATA[Johann W. Mießeler Der wohl älteste bekannte Verein im Ort ist der ehemalige Kriegerverein. Er [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size">Johann W. Mießeler</p>



<p>Der wohl älteste bekannte Verein im Ort ist der ehemalige Kriegerverein. Er wurde nach dem Krieg gegen Frankreich 1870/71 im Jahr 1876 gegründet und feierte im August 1926 sein 50-jähriges Bestehen mit einem Festakt an der Kakushöhle. Die Kriegsteilnehmer wurden nach dem Krieg geehrt und erhielten als Dank des Vaterlandes eine lebenslange Veteranenrente. Das Auflösungsdatum des Vereins ist nicht bekannt und kann nur vermutet werden. Die Existenz des Kriegervereins ist in noch gut erhaltenen Erinnerungsstücken sichtbar. Der Verein errichtete 1897 ein Kriegerdenkmal zu Ehren der gefallenen Krieger. Das aus Sandstein gefertigte Ehrenmal hat nach mehrmaligen Wechseln seinen Standplatz auf dem Grundstück gegenüber der Eiserfeyer Kirche gefunden. <em>Siehe auch hierzu den Bericht </em><a href="https://www.eiserfey.de/2023/07/kriegerdenkmaeler-in-eiserfey/" data-type="post" data-id="6655">Kriegerdenkmäler in Eiserfey</a><em>.</em></p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/18970619-Einweihung-Kriegerdenkmal.png" alt="" class="wp-image-6678" width="347" height="673" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/18970619-Einweihung-Kriegerdenkmal.png 407w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/18970619-Einweihung-Kriegerdenkmal-155x300.png 155w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /><figcaption class="wp-element-caption">Anzeige Unterhaltungsblatt und Anzeiger Kreis Schleiden und Umgegend vom 19.06.1897</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image149.jpg" alt="" class="wp-image-4418" width="360" height="243"/><figcaption class="wp-element-caption">Fahnenpräsentation 1125-Jahrfeier 1992, Fahnenträger Peter Sistig und Josef Schnichels</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p>Der Kriegerverein erhielt um 1912 das „Diplom“ vom Landesverbandsvorstand, junge Männer als Reservisten zu rekrutieren.</p>



<p>Ein weiteres Erinnerungsstück ist die im Dorfgemeinschaftshaus aufbewahrte und gut erhaltene Vereinsfahne. Die Fahne, 130 mal 130 cm, ist beidseitig bestickt und trägt auf der Vorderseite in der Mitte einen großen Reichsadler mit Zepter, Krone und Reichsapfel. Die Umschrift lautet:</p>



<p class="has-text-align-center"><em><strong>„Krieger Verein zu Eiserfey 1870-71“</strong></em></p>



<p>Adler und Schrift werden umrahmt von einem stilisierten Lorbeerkranz.<br>Die Rückseite trägt die Umschrift:</p>



<p class="has-text-align-center"><em><strong>„Gott war mit uns, ihm sei die Ehre. Die Mitte füllt ein Spruch: Des Vaterlandes Kraft und Ehr, sie lieget in des Landes Wehr“</strong></em></p>



<p>Die Schrift ist umrahmt von einem Eichenkranz mit den Inschriften:</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>„<em>Düppel, Gravelotte, Orleans, Metz, Sedan, Paris</em>“</strong></p>



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