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	<title>1150 Jahre 2017 &#8211; Eiserfey + Dreimühlen + Vollem</title>
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	<description>Informationen aus Eiserfey - Einem Golddorf aus der Eifel</description>
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	<title>1150 Jahre 2017 &#8211; Eiserfey + Dreimühlen + Vollem</title>
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		<title>Festkommers am 31. März 2017</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2017/10/festkommers-am-31-maerz-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johann W. Mießeler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 10:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1150 Jahre 2017]]></category>
		<category><![CDATA[1150 Jahre Eiserfey]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerverein]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 31.03.2017 hat der Bürgerverein Eiserfey mit einem Festkommers die Feierlichkeiten des Ortes zum 1150. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 31.03.2017 hat der Bürgerverein Eiserfey mit einem Festkommers die Feierlichkeiten des Ortes zum 1150. Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung eröffnet.</p>



<p>Stephan Wiegmann, der 1. Vorsitzende des Bürgervereins, begrüßte die zahlreichen Ehrengäste und Bürger zum Festkommers. Der Musikverein „Harmonie“ Weyer begann mit einem musikalischen Reigen. Oliver Menke, der stv. Vorsitzende des Vereins, führte danach durch ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm aus Grußworten und Showdarbietungen. Aus der vorgestellten Festschrift und den Programmpunkten wurde deutlich, dass Eiserfey aus den 1150 Jahren viel zu berichten und zu zeigen hat.</p>



<p>Alle Redner und Gratulanten waren beeindruckt von der großen, abwechslungsreichen Geschichte des Ortes. Der Ort lebt, die Bewohner sind pfiffig und kreativ und sorgen dafür, dass sich Eiserfey entwickelt. „Auf schwere Zeiten folgte immer wieder ein neuer Anfang“, so der Schirmherr des Jubiläumsjahres, Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Der Landtagsabgeordnete Klaus Voussem zollte seine Bewunderung für das bürgerliche Engagement in Eiserfey und schloss sich den Grußworten des Landrates Günter Rosenke an, indem er Eiserfey als die Perle des Feytals bezeichnete.</p>



<p>Auch die Vereine aus Eiserfey überbrachten ihre Glückwünsche zu diesem Jubiläum und bedankten sich für die stets gute und fruchtbare Zusammenarbeit. Die Grußworte wurden durch Showdarbietungen von Künstlern des Ortes untermauert. Die Eiserfeyer Mundartgruppe „de Vänte“ zeigten einen Ausschnitt ihrer Lieder mit örtlichem Bezug und die über die Grenzen des Kreises hinaus bekannte Tanzgarde der KG Feytaler Jecken führte ihren Showtanz der Session vor. Der Chor „Kakusvokale“, der aus einem Eiserfeyer Chor entstand, trug auch zu diesem unterhaltsamen Abend bei. Auch eine alte Büttenrede wurde ausgepackt und vorgetragen.</p>



<p>Zum Ende des offiziellen Teils dankte der Vorsitzende den Sponsoren innogy SE und Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen für die finanzielle Unterstützung bei den ersten Veranstaltungen und der Erstellung der Festschrift.</p>



<p>Bei Gesprächen ist der Festkommers in schöner Atmosphäre ausgeklungen und hat den Wunsch nach mehr entfacht. Die gut besuchte Veranstaltung war ein gelungener Auftakt ins Jubiläumsjahr.</p>



<p>Begonnen hatte der Festkommers mit einer Messe in der Eiserfeyer Kirche und anschließender Enthüllung eines im Ort aufgestellten Gedenksteins mit der Aufschrift „1150 Jahre Eiserfey”. Auf ihm steht eine Skulptur aus der Werkstatt des ortsansässigen Metallkünstlers Peter Ratz. Diese Skulptur stellt den Riesen „Kakus“ dar, der, bevor er in den entscheidenden Kampf mit dem Riesen Herkules zieht, mit dem Handy noch schnell ein Selfie macht.</p>



<p>Auf der kleinen Grünfläche „an de Hött“ steht der Gedenkstein auf historischem Boden. Hier stand bis 1860 die Hütte „Altwerk“ mit einem Hochofen mit Schmelze. Sie war Teil der bedeutenden eisenverarbeitenden Industrie in Eiserfey.</p>



<p>Der Gedenkstein soll künftige Generationen an das Jubiläum erinnern. „1150 Jahre ist schon eine beachtliche Zeit. Die Skulptur des Riesen „Kakus“ ist der symbolische Hinweis auf die frühe Siedlungsgeschichte und auf die damalige Eisenindustrie im Ort; man kann dies als den Grundstein für den Ort nennen”, sagte der Vorsitzende des Bürgervereins, Stephan Wiegmann.</p>



<p>„Es war der Wunsch des Bürgervereins, die Figur an einer Stelle zu platzieren, an der sie sowohl während des Jubiläums als auch in der übrigen Zeit wahrgenommen wird. Das ist an dieser Stelle ganz sicher der Fall, denn hier gehen die Wanderer auf dem Weg zur Kakushöhle vorbei und der Riese „Kakus“ begrüßt sie nun mit einem Augenzwinkern.“</p>



<p>Nach der offiziellen Enthüllung setzte sich der Festzug mit Fahnenabordnung in Marsch; zunächst an das Denkmal der Gefallenen und Toten beider Weltkriege zur Kranzniederlegung und weiter zum Festsaal der Gaststätte „Zur Römerstube“, wo der feierliche Festkommers stattfand.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<p>Nachfolgend der Pressebericht zu dieser Veranstaltung von ProfiPress </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<p><strong>Eiserfey feiert 1150. Geburtstag</strong></p>



<p><em>Eingestellt von Thomas Schmitz am 5. April 2017</em></p>



<p class="has-text-align-center"><em>Festkommers in der Gaststätte „Zur Römerstube“ –</em><br><em>Grußworte von Landrat Günter Rosenke –</em><br><em>Schirmherr Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Sie können stolz sein auf das Erreichte“</em></p>



<p>Mechernich-Eiserfey – Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick nutzte den Rechenschieber und kam auf eine beeindruckende Zahl: „1150 Jahre Eiserfey: Das sind fast 60 Generationen von Menschen, Adligen, Klerikern, Bauern, Handwerkern, Händler und Unfreien.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="450" height="300" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Festkommers_1.png" alt="" class="wp-image-1839" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Festkommers_1.png 450w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Festkommers_1-300x200.png 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><sub>Präsentierten die neue Eiserfeyer Chronik (v.l.):<br>Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Bürgervereins-Chef Stephan Wiegmann, Landrat Günter Rosenke und Moderator Oliver Menke.<br>Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress</sub></em></figcaption></figure>



<p>So alt, nämlich 1150 Jahre, wird das Örtchen Eiserfey in diesem Jahr. Zumindest wurde das gut 400-Seelen-Dorf im Jahre 867 nach Christus erstmals erwähnt, und zwar in einem Urkundenbuch der Abtei Prüm. Der damalige fränkische Herrscher Lothar II. aus dem karolingischen Geschlecht hatte eine Urkunde unterschrieben, in der der König mit einem Edlen Otfried im Dorf Feya im Eifelgau Hofgüter austauschte, die sich seit 893 in „Veeye bei Nöthen“ im Besitz der Abtei Prüm befanden.</p>



<p>Der Geburtstag des Dorfes wird das ganze Jahr über gefeiert. Den Auftakt machte jetzt ein vom Bürgerverein Eiserfey/Dreimühlen/Vollem veranstalteter Festkommers, der im Festsaal „Zur Römerstube“ über die Bühne ging. Bis Jahresende sollen noch einige weitere Veranstaltungen stattfinden. 1150 Jahre alt wird man schließlich nur einmal.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="450" height="300" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Festkommers_2.png" alt="" class="wp-image-1838" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Festkommers_2.png 450w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Festkommers_2-300x200.png 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><sub>Der Festsaal in der Gaststätte „Zur Römerstube“ war prall gefüllt.<br>Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress</sub></em></figcaption></figure>



<p>Auch Landrat Günter Rosenke sprach ein paar Grußworte und erinnerte an die Anfänge Eiserfeys. Die Römer waren schon ein paar Jahrhunderte weg, mittlerweile herrschten und regierten die Franken in der Region. „Kanäle, Könige und Kaiser kommen und gehen, Eiserfey bleibt. Bis heute“, sagte Rosenke. Grund dafür sei kein Zaubertrank, wie in den Asterix-und-Obelix-Büchern, sondern „ausschließlich die pfiffigen und kreativen Bewohner Eiserfeys“. Rosenke weiter: „Die Bürger haben es sich hier wohnlich und gemütlich gemacht. Man ist sich der langen Tradition bewusst und hält diese auch hoch.“</p>



<p><strong><u>Viele Veränderungen in den letzten Jahrzehnten</u></strong></p>



<p>Bürgermeister Schick konnte sich dem nur anschließen. „Die Eiserfeyer haben ihren Teil dazu beigetragen, dass der Alltag funktionierte, dass der Ort sich entwickelte, dass auf schwere Zeiten immer wieder ein neuer Anfang, ein Aufschwung folgte.“ Nicht nur innerhalb des Stadtgebiets, sondern auch über die Grenzen Mechernichs hinaus, gilt Eiserfey als modernes und dynamisches Dorf mit unverwechselbarem Gesicht. Gerade in den vergangenen Jahrzehnten hätten die meisten Veränderungen stattgefunden, vom Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, dem Zusammenwachsen der Orte nach der Gebietsreform, der Sanierung des Altortes mit seiner reichhaltigen Fachwerksubstanz sowie die Freilegung der römischen Wasserleitung mit ihrer überregionalen touristischen Bedeutung. „Sie können stolz sein auf das Erreichte“, sagte Schick. Doch der Rückblick auf 1150 Jahre Eiserfey erfüllt uns auch mit Demut und Ehrfurcht vor den Menschen, die den Grundstein für unser heutiges Eiserfey legten.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="450" height="300" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Festkommers_3.png" alt="" class="wp-image-1837" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Festkommers_3.png 450w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Festkommers_3-300x200.png 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><sub>Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick blättert in der Chronik „1150 Jahre Eiserfey“, neben ihm CDU-Fraktionschef Peter Kronenberg.<br>Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress</sub></em></figcaption></figure>



<p>Der Festkommers hatte in der Kirche St. Wendelin begonnen. Anschließend ging es zu einer Denkmalenthüllung auf dem „Hötteplatz“, wo einst Teile der eisenverarbeitenden Industrie Eiserfeys, die Hütte „Altwerk“ mit einem Hochofen mit Schmelze, bis etwa 1860 beheimatet war. Dort steht nun eine rund vier Meter hohe Metallskulptur des ortsansässigen Metallkünstlers Peter Ratz. Sie zeigt den Riesen Kakus, der vor dem Kampf mit Hermelus noch schnell mit einem Handy ein Selfie macht. Nach der Enthüllung gingen die Besucher und Fahnenabordnungen der Vereine zum Denkmal der Gefallenen und Toten beider Weltkriege mit Kranzniederlegung.</p>



<p>Umrahmt wurde der Festkommers von musikalischen Darbietungen der Tanzgarde der KG Eiserfey, des Chors „Kakusvokale“ und „De Vänte“, die Lieder aus Eiserfey sangen. Beim von Oliver Menke moderierten Festkommers wurde auch die frisch gedruckte Chronik Eiserfeys vorgestellt. Auszüge daraus wurden den Besuchern im prall gefüllten Festsaal vorgetragen. „Ich bin sehr beeindruckt, was das Organisationsteam auf die Beine gestellt hat“, lobte Hans-Peter Schick den Vorsitzenden des Bürgervereins, Stephan Wiegmann, und dessen Team.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="418" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2017/04/Festkommers_4.png" alt="" class="wp-image-1836" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2017/04/Festkommers_4.png 450w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2017/04/Festkommers_4-300x279.png 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><sub>Der Eiserfeyer Künstler Peter Ratz fertigte diese Skulptur des Riesen Kakus an, der noch schnell ein Selfie macht, bevor er in den Kampf zieht.</sub><br><sub>Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress</sub></em></figcaption></figure>



<p>pp/Agentur ProfiPress</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OpenAir-Event „MAM rockte BAP in Fey“</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2017/09/openair-event-mam-rockte-bap-in-fey/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johann W. Mießeler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 16:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1150 Jahre 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerverein]]></category>
		<category><![CDATA[1150 Jahre Eiserfey]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[MAM]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Samstag, den 02.09.2017, fand auf dem Schulhof ab 20.00 Uhr ein Kölschrock-Festival mit internationalem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am Samstag, den 02.09.2017, fand auf dem Schulhof ab 20.00 Uhr ein Kölschrock-Festival mit internationalem Format statt: „MAM“, die BAP-Coverband, präsentiert sich den Fans mit Liedern aus ihrem breiten Repertoire. Die bis zu dreieinhalb Stunden dauernde BAP-Tribute-Show ließ mit den großen Hits der 80er-Jahre (u. a. Kristallnaach, Verdamp lang her) das BAP-Feeling der Durchbruchzeit wieder aufleben. Absolut verblüffend war die Stimme des Sängers, die so „verdamp nah“ am Original kaum von der Wolfgang Niedeckens zu unterscheiden war.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="448" height="253" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/MAM_20170902.jpg" alt="" class="wp-image-6536" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/MAM_20170902.jpg 448w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/MAM_20170902-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /><figcaption class="wp-element-caption">MAM &#8211; Coverband von BAP</figcaption></figure>



<p>Nach dem Auftritt erhielten wir folgende Mail von MAM:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Liebe Eiserfeyer,</p>



<p>vielen Dank für den schönen Abend bei euch in Eiserfey zum Abschluss der Feierlichkeiten zu eurem 1150ten Jubiläum! Es war uns eine große Freude vor so einem netten, textsicheren und begeisterungsfähigen Publikum zu spielen. Das kühle und etwas feuchte Wetter hat nicht verhindert, einen heißen Rockabend zu erleben. Es hat uns großen Spaß gemacht. Wir ziehen den Hut vor eurem großen Engagement, ein solches Event zu organisieren. Wir wissen, wieviel Herzblut darin stecken muss, um so manche auch bürokratische Hürde zu nehmen. Kultur kommt von unten &#8211; und ohne Leute wie euch, wäre Deutschland kulturell ein gutes Stück ärmer! Vielen Dank dafür und vielleicht bis bald mal wieder bei anderer Gelegenheit!</p>



<p>Ne schöne Jrooß und bess demnähx …<br>MAM</p>



<p>Freundliche Grüße</p>



<p>Klaus</p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="543" height="758" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/MAM.png" alt="" class="wp-image-6597" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/MAM.png 543w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/MAM-215x300.png 215w" sizes="auto, (max-width: 543px) 100vw, 543px" /></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jubiläumswandertag 2017 in Eiserfey</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2017/07/jubilaeumswandertag-2017-in-eiserfey/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jul 2017 17:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1150 Jahre 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerverein]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumswandern]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Wandertag]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Wandertag fand am Samstag, dem 1. Juli 2017 statt. Es wurden zwei Wanderstrecken angeboten: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Wandertag fand am Samstag, dem 1. Juli 2017 statt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="448" height="252" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Wandertag-01.jpg" alt="" class="wp-image-6539" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Wandertag-01.jpg 448w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Wandertag-01-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /><figcaption class="wp-element-caption">Leider regnerischer Wandertag, hier im Hof der Bürgermeisterei, unter Führung von Herrn Hamacher</figcaption></figure>



<p>Es wurden zwei Wanderstrecken angeboten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Jubiläumsweg:</strong><br>längere Strecke (ca. 12 km), Startzeit 09.30 bis 10.30 Uhr</li>



<li><strong>Zeiteisenpfad:</strong><br>Kurzstrecke, besonders für Familien mit Kindern geeignet, (ca. 4,5 km), Startzeit 10.30 bis 11.00 Uhr</li>
</ul>



<p>Start war auf dem Schulhof der „Alten Schule“ Eiserfey, Alter Weg 3a</p>



<p><strong>Auf dem „Jubiläumsweg“ erwanderten Sie mit uns die Sehenswürdigkeiten in und um unseren schönen Heimatort Eiserfey.</strong><br>Sie erfuhren etwas über Natur und Geschichte in einem bezaubernden Gebiet der Eifel. Historisches und Neues konnte betrachtet und erfahren werden. Einige sonst nicht zugängliche Sehenswürdigkeiten wurden an diesem Tag geöffnet. Ortskundige Wanderführer begleiteten die Wanderer zu den schönen Aussichtspunkten und beantworteten Fragen.</p>



<p><strong>Die Kurzstrecke „Zeiteisenpfad“ (ein Familienwanderweg) führte durch die Ortsgemeinschaft Eiserfey, Dreimühlen und Vollem</strong><br>entlang historischer Bauten von der Zeit der Neandertaler bis heute. Natur und Geschichte konnte hier in einem bezaubernden Gebiet der Eifel erkundet werden. Den Kindern konnten die eindrucksvolle Landschaft, herrliche Wälder, die Umgebung mit den geschichtlichen Hintergründen des<strong> „Zeiteisenpfads“</strong> spielerisch näher gebracht werden. Begleitet wurden sie von kundigen Bürgern. Unterwegs war viel zu sehen und zu raten.</p>



<p><strong>Jubiläumsweg zum Nachwandern</strong>:</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-a89b3969 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/2023-Flyer-Zeitreisenpfad.pdf">Flyer zum Wandertag</a></div>
</div>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-a89b3969 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Zeitreisenpfad-Loesung.pdf">Lösung der Fragen</a></div>
</div>



<p style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--50);margin-right:var(--wp--preset--spacing--50);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--50);margin-left:var(--wp--preset--spacing--50)"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunst- und Handwerkermarkt im Mai 2017</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2017/06/kunst-und-handwerkermarkt-im-mai-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johann W. Mießeler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 11:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1150 Jahre 2017]]></category>
		<category><![CDATA[1150 Jahre Eiserfey]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerverein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.eiserfey.de/?p=1844</guid>

					<description><![CDATA[Johann W. Mießeler Am 25. Mai 2017 fand in Eiserfey ein Kunst- und Handwerkermarkt statt.&#160; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size">Johann W. Mießeler</p>



<p>Am 25. Mai 2017 fand in Eiserfey ein Kunst- und Handwerkermarkt statt.&nbsp; Der Tag stand unter dem Motto:</p>



<p>&#8222;Unser Ort öffnet Tür, Tor und Herz&#8220;</p>



<p>Im Jahre 2017 kann der Ort Eiserfey das 1150 Jahr seiner ersten urkundlichen Erwähnung feiern.<br><br>Daher veranstalteten wir zu unserem Jubiläum ein ganztägiges Fest. Unsere Gäste konnten auf der Festmeile vorbei an Ständen, Ausstellungsplätzen, Essens- und Getränkestationen, Kleinbühnen mit Musik und anderen Attraktionen flanieren.</p>



<p>So wurden auf dem großen Kunst- und Handwerkermarkt im Ort alte handwerkliche Tätigkeiten demonstriert. Geräte und Maschinen des früheren heimatlichem Handwerks und der Landwirtschaft wurden gezeigt und vorgeführt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Pressebericht Kölner Stadtanzeiger</strong></h4>



<p>Mechernich-Eiserfey: Kunst- und Handwerkermarkt: Tausende Besucher bevölkerten bei 1150-Jahr-Feier Eiserfey<br>Von Stefan Liese, 26.05.17, 15:50 Uhr</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="470" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_1.png" alt="" class="wp-image-1885" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_1.png 940w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_1-300x150.png 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_1-768x384.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><sub>Florian (l.) und Sebastian Breuer trugen in Eiserfey historische Arbeitskleidung ihres Uropas und Opas.<br>Foto: (Fotos: Lieser)</sub></em></figcaption></figure>



<p><strong>Eiserfey &#8211;</strong></p>



<p>Eiserwood? Hollyfey? Pünktlich zum großen Kunst- und Handwerkermarkt in Eiserfey anlässlich des 1150-jährigen Bestehens des Ortes prangt der Name in großen weißen Buchstaben auf einer Hangweide über dem Dorf: Eiserfey – ganz so wie Hollywood in den USA. Unterhalb hatten die Besucher ihr Vergnügen auf der knapp einen Kilometern lagen Feiermeile.</p>



<p>„Was so ein Dorf alles auf die Beine stellen kann – bewundernswert!“ Margit Specht aus Vussem, zu Fuß die wenigen Kilometer ins Nachbardorf gekommen, war begeistert. Denn was der 2016 gegründete Bürgerverein an diesem herrlichen Mai-Vatertag entlang der Hauserbachstraße auf die Beine gestellt hat, verdient Respekt. Verkaufsstände und Musikbühnen, Getränkewagen, Imbissgelegenheiten – inklusive Döppekooche – waren aneinandergereiht. Alte Höfe hatten ihre Tore geöffnet – auch die Mühle Falkenstein, die für Besucher zuletzt zur 1125-Jahr-Feier zugänglich war .</p>



<p>120 Helfer im Einsatz</p>



<p>„Wir rechnen mit an die 5000 Besuchern, so genau kann man das nicht sagen“, sagte am frühen Nachmittag Oliver Menke, Vorsitzender des Bürgervereins, mit Blick auf die dicht gefüllte Straße.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="399" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_2.png" alt="" class="wp-image-1887" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_2.png 600w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_2-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><sub><strong>„De Vänte“</strong> bestehen zum großen Teil aus Mitgliedern der Familie Feld aus Eiserfey.</sub></em></figcaption></figure>



<p>Mehr als 120 freiwillige Helfer waren im Einsatz. Die Gründung eines neuen Vereins im Vorfeld des Jubiläums war möglicherweise die richtige Idee: „Das bisherige Vereinskartell hatte nicht mehr richtig funktioniert. Das war mehr ein Gegen- als ein Miteinander“, so Menke, während er im großen Glastopf mit der Fruchtbowle rührte.</p>



<p>Knapp 50 Meter weiter bat Helga Klatt im Innenhof ihres alten Bauernhofs, Schutzhelme in die Hand zu nehmen: „Innen drin ist es zwar hoch genug, aber an manchen Engstellen wird es niedriger“. Klatt und ihr Ehemann führten im Halbstundentakt Neugierige in die Bergwelt im Hang unmittelbar hinter ihrem Haus. Dort wurde einst Eisenerz abgebaut. Der Stollen – er geht rund 60 Meter in den Hang hinein – hatte vor über 70 Jahren eine ganz andere Bedeutung. „Er diente als Fluchtbunker für die Eiserfeyer im Zweiten Weltkrieg, wie auch noch andere ehemalige Stollen“, so Klatt. Schmal ist der Gang, Feldbetten waren damals am Rand aufgebaut, in Seitenstollen war Platz für ganze Familien.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="399" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_3.png" alt="" class="wp-image-1889" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_3.png 600w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_3-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><sub><strong>Im ehemaligen Eisenerzstollen</strong> im Hang hinter dem Grundstück von Helga Klatt (r.) waren im Zweiten Weltkrieg Schutzräume vor den Bomberangriffen für die Eiserfeyer Bevölkerung.</sub></em></figcaption></figure>



<p>Florian und Sebastian Breuer aus Dreimühlen präsentierten sich auf dem Außengelände der Mühle, wo altes landwirtschaftliches Gerät, historische Traktoren und eine rund fünf Jahre alte „Rot-Bunte“ als Teil eines kleinen Bauernhof-Streichelzoos auf die Besucher warteten. Die 17 und 14 Jahre alten Brüder kennen sich aus – ihre Eltern haben in Dreimühlen einen Bauernhof. Auch die Brüder waren einen Blick wert: Beide trugen dunkle Hosen, Hosenträger und Hütchen. „Die Hosen sind die ehemaligen Arbeitshosen unseres Uropas, die Hüte trug er wechselnd und passend zur Kleidung. Ich habe die Hosen in einer Kiste gefunden“, so Florian Breuer. „Die Hosenträger sind vom Opa“, so Bruder Sebastian. Die beiden waren nicht die Einzigen, die in historischer Kleidung durch Eiserfey flanierten.</p>



<p>Anlaufpunkte waren auch verschiedene Bühnen an der Straße oder in Innenhöfen. Auf dem ehemaligen Schulhof zum Beispiel gab’s Jazz- und Popsongs von Inga Lühling und André Nendza, im „Hof Junker“ hingegen internationale Folklore mit „Uwe und Nele“ und gegenüber der Mühle Falkenstein afrikanische Percussions-Musik mit Pape Samory Seck aus dem Senegal.</p>



<p>Mitten im Dorf spielten „De Vänte“. Dahinter verbirgt sich der Familienclan der Felds aus Eiserfey. Peter Feld war Mitglied des bekannten „Feytal Trios“ in den 1950er und 60er Jahren. Wie der Vater, so Sohn Manfred, so Robert Feld, so der zehn Jahre alte Thomas Feld an der Gitarre oder sein Bruder Simon, acht Jahre alt, am Tambourin. Ebenso gehören René Mastiaux und Rolf Hochgürtel aus Eiserfey, Udo Greuel aus Breitenbenden und Albin Hamacher aus Weyer zur Combo. „De Vänte“ spielen fröhliche Liedchen im Dialekt ihrer Feytal-Heimat und hatten wohl das größte Publikum.</p>



<p>Etwas oberhalb vom Ortskern, im schönen alten Innenhof der ehemaligen Bürgermeisterei, ist Peter Ratz zufrieden. Was er und Tobias Mallmann in acht Stunden geschafft haben, ist von hier gut sichtbar am Hang über der Feiermeile. Der Eiserfey-Schriftzug auf 2,50 Meter hohen, weißen Siebdruckplatten leuchtet in der Sonne. Zwölf Millimeter dicke Stahlstäbe, so die beiden, wurden einen Meter in die Erde getrieben. Wie lange das jetzt hält? Fünf Jahre, so ihre Prognose, das wäre was.</p>



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<p>Der Bürgerverein Eierfey, Dreihmühlen, Vollem bedankt sich recht herzlich bei allen Besuchern, Ausstellern und den vielen fleißigen Helfern, die zu diesem gelungenem Fest beigetragen haben.</p>



<p>Wir bedanken uns auch für die vielen positiven Kritiken, die wir erhalten haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nachfolgend einige Kritiken:</h4>



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<h5 class="wp-block-heading">Sabine Siepen schrieb:</h5>



<p>Ich danke allen für Ihre professionelle Betreuung auf dem großartigen Fest. Alles war genial für uns Aussteller vorbereitet, das Wetter war traumhaft&#8230;&#8230;. Vielen Dank dass ich dabei sein durfte.</p>



<p>Sabine Siepen</p>



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<h5 class="wp-block-heading">Josef und Klara Schmidt schrieben:</h5>



<p>Sehr geehrter Herr Miesseler, wir möchten uns bedanken,das wir bei so einem schönen Fest dabei sein durften. Es war ein Fest der besonderen Art.Die Menschen waren alle freundlich und hilfsbereit.Wie wünschen Ihnen für das laufende Jahr noch viel Erfolg.</p>



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<h5 class="wp-block-heading">Maggie Flacke schrieb:</h5>



<p>Hallo, Herr Miesseler, danke nochmals für den schönen Tag. Es war überwältigend, was die Bürger von Eiserfey auf die Beine gestellt haben. Auch an die Leute, welche fürs Wetter zuständig waren, ein Dankeschön. Als Marktfrau hatte ich einen tollen Tag.&nbsp;Nochmals Dank an Alle.</p>



<p>Mit lieben Gruß nach Eiserfey<br>Die Filzfrau Meggie Flacke</p>



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<h5 class="wp-block-heading">Eva und Peter Milles schrieben:</h5>



<p>Hallo, Herr Mießeler,</p>



<p>wir möchten uns bei Ihnen und der gesamten &#8222;Feier&#8220;-wehr für eine hervorragende Gestaltung und Organisation bedanken. Es lief alles hervorragend von der reibungslosen Zuweisung des Platzes, über die vielfältigen Darbietungen, der äußerst wirksam gewesenen Werbetrommel bis hin zur schmackhaften und preiswerten Verpflegung&nbsp;&nbsp; &#8212; &nbsp;einfach alles super!</p>



<p>Da könnten sich viele Veranstalter wirklich ein Beispiel nehmen. Auch die kleine Panne der Stromzufuhr wurde spontan durch die netten Bewohner des Hauses Nr. 25 gerettet.<br>Na, und das Eiserfey dann&nbsp;&nbsp;auch noch das vertraglich vereinbarte Superwetter ohne Preisaufschlag geliefert hat war schon die Krönung.<br>An das gesamte Team nun ein schönes Wochenende.&nbsp; Wir stehen am kommenden Sonntag in Bad Münstereifel vor dem Modehaus Garcia und hoffen auf einen gleich guten Marktverlauf wie in Eiserfey.</p>



<p>Mit freundlichen Grüßen,<br>Eva und Peter Milles</p>



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<h5 class="wp-block-heading">Sybille und Willi Dumm schrieben:</h5>



<p>Hallo Herr Miesseler ,</p>



<p>liebe Grüße aus Brühl senden Sybille und Willi Dumm . Wir wollten&nbsp;uns kurz&nbsp;über das Fest am Donnerstag aussprechen . Es hat uns sehr gut gefallen , aus unserer Sicht war alles gut organisiert , Käufer und Verkäufer waren , wie wir glauben , sehr zufrieden und wir persönlich haben uns rundum wohlgefühlt. Sogar das Wetter hat bestens mitgespielt , denn wie wir gerade gehört haben muss es Eiserfey gestern ordentlich erwischt haben, was und leid tut.</p>



<p>Bleiben Sie gesund und vielleicht sieht man sich einmal wieder.<br>Sybille und Willi Dumm</p>



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<h5 class="wp-block-heading">Peter Petrov schrieb:</h5>



<p>Guten Tag Herr Miesseler, sehr geehrter Veranstalter.</p>



<p>Vielen vielen Dank das ich die Möglichkeit bekommen habe als Teilnehmer des Kunst und Handwerkermarkt in Eiserfey zu sein. Mit großen Respekt an die Veranstalter im Puncto Organisation, Ordnung, Entgegenkommen und Auswahl der Händler.<br>Alles präzise und mit 100% Bereitschaft für Hilfe und Professionellen blick für jede Händler. Einfach&nbsp; GROßE Klasse.</p>



<p>Manch eine Veranstalter sollte von euch Ab schauen. Klasse gemacht  weter so&nbsp; und in dise sinne alles gute für die Zukunft. Spätestens bis nächster Jahr.</p>



<p>Hochachtungsvoll Peter Petrov &#8211; TEAM AROMATICUM&nbsp;&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erinnerungen 2017</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2017/05/erinnerungen-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Theo Weidebach]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 May 2017 13:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1150 Jahre 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
		<category><![CDATA[Butterhirsch]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[opBredendreesch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.eiserfey.de/?p=4828</guid>

					<description><![CDATA[Viele Erinnerungen sind noch wach bei den Seniorinnen und Senioren unseres schönen Dorfes, viele Bilder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele Erinnerungen sind noch wach bei den Seniorinnen und Senioren unseres schönen Dorfes, viele Bilder der Nachkriegszeit, einige wenige noch aus Kriegszeiten oder sogar noch aus Jahren vor dem letzten Weltkrieg.</p>



<p>Von damals kann Johann Feyen noch authentisch erzählen, der als Zwanzigjähriger beim Angriff der Alliierten in der Normandie ein Bein verlor. Wer ihn erlebt, der sieht, wie aufrecht und zielstrebig er heute noch daherkommt, wer seinen Berichten zuhört, die eine sehr klare Erinnerung speist, wer ihn in seinem gepflegten zu Hause erlebt, der erlangt großen Respekt vor diesem Mann, der trotz seines massiven Handicaps ein Berufsleben lang an der Drehbank stand und sein Leben aufrecht meisterte. Johannes trifft sich heute regelmäßig mit einem kleinen Kreis verschwägerter Seniorinnen. Dies geschieht meist bei Margret Mießeler, die ein sehr schönes Fachwerkhaus im historischen Ortskern bewohnt, erbaut 1715. Schwägerin Klara hat dort, bevor sie mit „ihrem Willie“am Ortseingang Richtung Mechernich baute, ihre Kindheit und Jugend verbracht, während Margret damals weiter unten „am Hammer“ wohnte. Elsbeth, die dritte Schwägerin im Bunde, ist noch viel zu Fuß unterwegs und hält zu einigen Freundinnen guten Kontakt.</p>



<p>Die Treffen der betagten Truppe sind wie ein Lehrstück positiver Lebensbewältigung:</p>



<p>Johannes sammelt die Mädels mit seinem Wagen ein, man sitzt in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen und verbringt kurzweilige Nachmittage, an denen neben den vielen Anekdoten, Zoten und Erinnerungen auch ein geraumer Anteil Lebensmut und Vertrauen in „was immer auch noch kommt“ spürbar wird. Manches muss zwei-, dreimal gesagt werden, weil Margret sich hartnäckig weigert, ihr Hörgerät zu benutzen. Selbstironisch kommentiert wird das Ganze allerdings durch den Satz: „<em>Met achzich sollt me jeschauße werde!</em>“</p>



<p>Diesem Kreise sowie auch manchem Gespräch, unter anderem mit Hans-Gerd Harperscheid sowie Millie und Werner Borker entspringen die folgenden „Bruchstücke der Vergangenheit“, allerdings stark eingefärbt durch Erlebnisse und Erinnerungen aus eigener Kindheit.</p>



<p>Eine Fülle lebendiger, spürbarer Bilder gibt es noch von den langen, harten Wintern in der Eifel. Johannes und sein Nachbar Hans-Gerd erzählen von wilden Fahrten mit selbstgebauten, recht schweren Schlitten, deren Kufen zu Beginn der Saison sorgfältig entrostet und geschmirgelt wurden. Eine beliebte Abfahrt war der Weg nach Harzheim, beginnend oberhalb vom „Kalk“, des jetzigen Grillplatzes. Vorbei gings am ehemaligen Brennofen, ungehindert drauflos bis zu den ersten Häusern, über die Brücke des Hauserbaches, die damals nur aus nebeneinanderliegenden Schienen mit eingelegten Pflastersteinen bestand, um dann abrupt zu bremsen. Einer musste jeweils aufpassen und warnen, falls doch eines der seltenen Autos kommen sollte. Nur Johannes Sistig als Bäckermeister und Hubert Harperscheidt als Taxi-Pionier hatten damals ein motorisiertes Gefährt, erinnern sich Johannes und Hans-Gerd. Wenn die Bedingungen günstig waren, wurde die lange Streckenvariante gewählt: vom Ortsausgang Weyer aus vorbei an der Kakus-Höhle durch Dreimühlen, die steilen Kurven hinunter, schwierig dann der enge Bogen an Nassheuers Gastwirtschaft, dem heutigen „Butterhirsch“, und weiter bis zur Ortsmitte. Höchstens zweimal am Nachmittag konnten die Kinder diese Strecke vor der Dämmerung bewältigen.</p>



<p>Einige stolze Besitzer von Schlittschuh-Kufen, die damals mittels Vierkant-Schlüssel mit den festen Sohlen der Winterschuhe verklemmt wurden, machten sich auch gern auf den Weg zum Eislaufen „opBredendreesch“ auf halber Strecke Harzheim. Diese Eisfläche über dem Weiher wurde aber auch von der Harzheimer Jugend benutzt. Die größere oder vermeintlich stärkere „Gang“ hatte laut Erzählung von Hans-Gerd dabei jeweils das alleinige Eislaufrecht, was aber oft neu ausgefochten werden musste. Leider gab es in Harzheim mehrere Bauernhöfe mit den dazugehörigen Hofhunden, und wenn diese von den „Rivalen“ mitgebracht wurden, musste die Eiserfeyer Truppe Reißaus nehmen. Bei Dämmerung gings dann mit durchgefrorenen Gliedern und schneesteifen Hosen zurück in die Stuben, wo man sich auf die Wärme freute oder wo der Ärger wartete, weil man eingestehen musste, dass sich beim Rodeln schon wieder eine Schuhsohle abgelöst hatte. Dann mussten die Schuhe schleunigst zu Schuster Gerhards oder Schuster Mießeler gebracht werden, bei denen man als Kind nicht nur die große Leder-Nähmaschine und die Welle mit verschiedenen Bürsten und Schleifscheiben bestaunen konnte, sondern gratis auch eine wohlige Portion Lösungsmittel-Duft einatmen durfte. Und man hoffte, dass die Schuhe schnell repariert werden konnten, denn ein zweites Paar war meist nicht vorhanden. Das ist heute anders, besonders beim Konsum von Damen-Schuhen: „<em>Ach, Schatz, guck doch mal! Grüne Halbhohe hab ich wenige!</em>“</p>



<p>Wenn das Feuerholz aufgebraucht war und wenn das Geld gerade langte, wurden „bei Jette“ neben Nassheuers Wirtschaft „Klütte“ gekauft. Dann hieß es erst mal die große Kohle-Gabel packen und die „Klütte“ zum Abwiegen auf die Sack-Schütte der Dezimalwaage schaufeln, dann abgekippt in den Jute-Sack und zurück nach Hause, mit dem Leiterwagen oder manchmal auf dem Schlitten. Hart wurde es, wenn das Geld nicht reichte…</p>



<p>Gut geheizt war meist nur ein Raum im Haus: in der Küche spielte sich das Leben ab, wo der Küppersbusch-Herd immer in Gang gehalten wurde. Es war eine Wohltat, die warme, verchromte Reling mit beiden Händen zu umfassen, wenn man aus der Kälte hereinkam. Warmes Wasser im Schiffchen an der Seite, kein Herd ohne „Flöte-Kessel“, Ringe zum Herausnehmen auf der Feuerstelle, die große Platte regelmäßig gereinigt, mit „Ena-Blitz“, der weißlichen, zähfließenden Politur, die auf der warmen Herdplatte einen sonderbar vertrauten Geruch verströmte. Kochtopf oder Pfanne standen direkt über der Flamme. Und der Duft aus den Töpfen verstärkte noch das hungrige Grummeln im Magen…</p>



<p>Nicht wegzudenken waren die katholischen Rituale:</p>



<p>Die Gebete, vor dem Essen „<em>Komm, Herr Jesus, sei unser Gast,…</em>“, nach der Mahlzeit „<em>Der Engel des Herrn…</em>“, ein langes Gebet, das die Geduld der Kinder auf die Probe stellte. Das Brot wurde vor dem Anschneiden mit einem Kreuz versehen, keine Stube ohne Kruzifix über der Tür, meist gab es eine Marien-Figur in der Ecke beim Esstisch. Die Kinder saßen eng gedrängt am grob gezimmerten Küchentisch, die Großen halfen den Kleinen, der Vater saß vor Kopf, die Mutter hantierte bis zuletzt am Herd. Die Stimmung der Familie hing ab von den Sorgen der Eltern: Reichte es mit dem Geld? War auf der Arbeit alles in Ordnung? Gab es in der Schule Ärger oder auf der Lehrstell? Wurde in der Nachbarschaft geredet? Andererseits reichten kleine, aus heutiger Sicht belanglose Gegebenheiten zur Freude der ganzen Familie. Dies konnte die Geburt eines Zickleins sein, ein selbstgebautes Spielzeug oder eine Anschaffung wie ein neuer Kochtopf oder ein Taschenmesser. Klara erinnert sich noch gut daran, wie der erste Schrank im Haushalt angeschafft wurde…</p>



<p>Nach den harten Arbeitstagen ging man recht früh zu Bett, das heißt die Schüttung aus Stroh wurde gelockert, das Plümo etwas ausgeschlagen, die grobe Decke gerichtet. Das Kerzenlicht oder schon die Glühbirne hellten die Eisblumen an den Fenstern etwas auf, der Atem war sichtbar in der kalten Luft. Aber wohlig fühlte sich der Ziegelstein aus dem Backofen an, eingeklemmt zwischen den Oberschenkeln, wenn man sich klein machte in der kalten Bettstatt. Die Mittel waren unterschiedlich, der Zweck derselbe: Johann berichtet von einer heißen, mit Sand gefüllten Steingut-Flasche, die ans Fußende gelegt wurde, bei Elsbeth war es ein großer, glatter Stein. Gut tat es, wenn das Geschwisterkind dazu schlüpfte, eng beieinander war es besser auszuhalten. Vor dem Einschlafen kam die Mutter noch für ein gemeinsames Gebet, dann noch etwas Getuschel – und Ruhe. Aber welche Überwindung kostete das Aufstehen am frühen Morgen! Lieber noch ein Weilchen die Eisblumen betrachten, die sich glätteten und auflösten, wenn man dagegen pustete. Sich noch einmal ganz klein machen unter dem dicken Plümo. Aber dann doch raus, „et nöz jo nix!“, kurz gewaschen über der Emaille-Schüssel, zweimal durchs Gesicht – „und denk an den Hals!!“, abgerieben mit dem Leinentuch, dann schnell anziehen, noch mal an den warmen Küchenherd gepresst, die Hände wieder an der Reling.</p>



<p>Überhaupt die Kleidung! Fast alles wurde selbst genäht, gestrickt, geändert und gestopft. Synthetische Stoffe wie auch Waschmaschine waren noch in weiter Ferne, dafür verfügten viele Haushalte über eine mechanische Nähmaschine, meist von Singer, Adler, Kaiser oder Pfaff. Die kleinen Kinder waren fasziniert von der Maschine. Entsprechend dem Takt, mit der die Mutter auf die Pedalfläche trat, hörte sich das Rattern an: ganz schnell bei langen, geraden Nähten, langsam an schwierigen Stellen, manchmal wurde auch nur vorsichtig das Handrad gedreht. Die schönen alten Maschinen waren damals eine große Anschaffung. Sie hatten als Altäre des Fortschritts ihren festen Platz in der Stube, bedeuteten ein Stück Unabhängigkeit für die „Großen“, für die „Kleinen“ ein kleines Wunder. Wenn man ein verziertes Blech an der Rückseite, das mit nur einer Handschraube befestigt war, hochdrehte, dann konnte man in den Bauch des Wunders blicken, wo die Zahnräder dunkel glänzten. Mal vorsichtig mit der Fingerkuppe über die feinen Zähne gestrichen – Nasenprobe: das Nähmaschinenöl (extra fein, harzfrei) roch ganz eigen. Und regelmäßig, wenn das Rattern der Maschine etwas härter wurde, bekamen die kleinen Löcher an der Oberseite des Rumpfes etwas Öl aus der sich konisch verjüngenden Spitze des kleinen ovalen Blechfläschchens. Noch die Reste mit einem Läppchen abgewischt, fertig: Die Maschine rattert nicht mehr, sie surrt.</p>



<p>Für Elsbeth war die Kindheit eng mit dem Nähen verbunden. Oft kniete sie auf dem Boden, um die Schnittmuster-Bögen aus dem Voban-Journal zu kopieren. „<em>Das Röllchen mit den Zacken habe ich heute noch!</em>“ Die Mutter legte die Stücke sorgsam und sparsam auf den Stoff, dann wurde ausgeschnitten, und das Nähen konnte beginnen. Elsbeth erinnert sich, dass die Mutter einmal sagte: „<em>Wenn die Maschine kaputt geht, dann sind wir verloren!</em>“ Stoffe und Nähgarn gabs bei Lauterbachs im Kolonialwaren-Laden, aber auch Leder, Schuhe, Tapeten, Nägel, das Nötigste an Werkzeug und viele andere Dinge des Lebens. Manches war auch im Verleih, zum Beispiel ein Sauerkraut-Hobel.</p>



<p>Eine Prozedur der besonderen Art fand am Waschtag statt. Das war der schlimmste, der ungemütlichste Tag, meint Klara, besonders im Winter. Schon am Vortag wurde die Wäsche in einem Kessel auf dem Küchenherd eingeweicht und erwärmt. Das Waschmittel Persil gabs erst seit kurzer Zeit, Klaras Mutter hat früher noch aus Wasser und Buchenholz- Asche eine Lauge bereitet. Morgens, wenn die Kinder in der Schule waren, wurde der Kessel vom Herd weg auf einen Dreibock gehievt. Die komplette Wäsche wurde von der Mutter mit der Wurzelbürste behandelt, gespült, ausgewrun- gen, dann wieder auf dem Herd aufgekocht, diesmal mit Sil als Bleichmittel. Immer wieder mit dem Wasch-Stock ge- rührt, angehoben, gestoßen, gedreht. Schwerstarbeit! Zum Trocknen gings dann rauf auf den Dachboden, im Winter wurde die Wäsche aber oft steifgefroren wieder in die warme Küche geholt und über Leinen gelegt, die kreuz und quer verspannt waren. Im Sommer war die Arbeit angenehmer, man behandelte die Wäsche draußen, legte sie zum Blei- chen auf das Gras, sprengte sie ab und zu mit der Gießkanne ein. Schön war es, wenn die fertige Wäsche auf der Leine im Sommerwind wehte. In den fünfziger Jahren gab`s dann die ersten Waschmaschinen mit Handkurbel. Klara weiß noch, dass beim „Schwengeln“ meistens gesungen wurde.</p>



<p>Gern und oft, so erzählt Johann, traf sich die Dorfjugend etwas unterhalb der „Jemeende-Bröck“ an der Bank zum Singen. Dort war auch der „Stürmer-Kasten“ an der Mauer aufgehängt. Jeder kannte einige Texte auswendig, „Hamachers Scheng“ spielte Akkordeon, später auch Hans-Gerd. Die Lieder, damals teilweise national eingefärbt, schafften ein Gefühl der Verbundenheit und Stärke.</p>



<p>Bei schlechtem Wetter traf sich die Gruppe in der Schneiderei von Matthias Wienand, genannt „Schnegge-Matthes“, der dafür bekannt war, die kurzen Kinderhosen immer viel zu lang zu schneidern, zum „Reinwachsen“. Seine Tür stand immer offen für die Jugend, und es wurde hier viel gesungen, sogar getanzt. „<em>Johann, pass op, du tanzt met zwei!!</em>“ hat Frau Wienand, gerade in guter Hoffnung, wohl einmal verlauten lassen. Die gemeinsame „aktive Musik“ von damals, verglichen mit dem heutigen Abhören von Medien über Kopfhörer, jeder für sich: stärker kann ein Gegensatz kaum sein.</p>



<p>Zur Zeit der Olympiade in Berlin, also 1936 gab es auch in Eiserfey verstärkt sportliche Aktivitäten. Johann erzählt von den Radrennen, die seinerzeit fast jeden Sonntag stattfanden. Start und Ziel war der „alte Hammer“.</p>



<p>Zunächst gings kurz bergab Richtung Vussem, dann rechts am Teich entlang, vorbei an der stillgelegten Pulvermühle über die „Öselsdell“, dann den Weg am Römerkanal hinauf zum „Nöppes“, hinter der Mühle rechts und am Kriegerdenkmal scharf rechts zurück zum „Hammer“. Manchmal trat man gleichzeitig gegeneinander an, manchmal wurde die Zeit abwechselnd mit demselben Fahrrad gestoppt. Bei den Rädern handelte es sich um teilweise abenteuerlich zusammengeschusterte Vehikel, die aber dem Spaß und dem sportlichen Ehrgeiz nicht abträglich waren. Da es damals noch keine Kinderräder gab, hielten die kleineren Jungs wie auch die Mädels das große Herrenrad so schräg, dass ein Bein durch den Rahmen zum Pedal gestreckt werden konnte. Auf diese Weise gab es schnell mal eine Verletzung, viel häufiger noch waren Strümpfe, Rock oder Hose „in der Kette“.</p>



<p>Margret ihrerseits erzählt von den turnerischen Aktivitäten an einem Reck, das im Schuppen gegenüber vom „alten Hammer“ aufgebaut war. Obwohl es für Mädchen als unschicklich galt, übte Klein-Margret emsig die verschiedenen Wellen, um es den Jungs gleichzutun. Überhaupt machte sie gern das, was eigentlich verboten war: Einmal wurde sie gerade noch gerettet, als sie auf dem Wasserrad der gegenüber liegenden Schmiede herumkletterte. Für die Kinder gab es in Eiserfey viele abenteuerliche Möglichkeiten!</p>



<p>In der Schule führte damals Lehrer Nießen das Regiment. Er schien alles zu wissen, duldete keinen Widerspruch. Er galt als sehr streng, aber gerecht. Trotzdem gab es so manche unverschuldete Ohrfeige, oder der Stock kam zum Einsatz. Ihm spielten Johannes und einige Kumpane einen netten Streich: Als Lehrer Nießen wie gewohnt, an der einen Seite des Hauserbachs auf dem Heimweg war, lauerten die Jungs versteckt auf der anderen Seite, in der Hand das Ende einer Schnur. Am anderen Ende war eine Holzattrappe befestigt, die gerade vor seinen Füßen mittels Schnur bewegt wurde, sodass der Lehrer durch die vermeintliche „Ratte“ einen gehörigen Schreck bekam…</p>



<p>Während der ersten Kriegsjahre wurde er abgelöst durch Frau Meinhard, genannt „Fieseler Storch“, einer gertenschlanken, hoch aufgeschossenen Verfechterin der braunen Ideologie. Hans-Gerd erinnert sich an die Zurechtweisung: „<em>Das heißt nicht Grüß Gott</em>“, „<em>das heißt Heil Hitler!</em>“</p>



<p>Während der letzten 18 Kriegsmonate fiel die Schule aus, viel Zeit wurde im Luftschutz-Stollen verbracht. Nach dem Kriege wurde der Unterricht mit Frau Rech und Herrn Freischmitt wieder aufgenommen, und zwar in zwei Klassen mit jeweils 40 Schülern!</p>



<p>Eine hohe Bedeutung hatte der Religionsunterricht inne, die Hinführung zum festen, unerschütterlichen Glauben, vornehmlich auf dem Wege der Gottesfurcht. So manche Kinderseele wurde durch die Beschreibung des Höllenfeuers verängstigt. Damals stand nicht der Gott der Gnade im Vordergrund, sondern der Richter, jeder musste seine „maxima culpa“ bekennen. Und der Pastor benutzte zur geistlichen Bildung durchaus weltliche Methoden, die teilweise lange auf Händen und dem Hinterteil spürbar waren. Hans-Gerd berichtet von Pastor Beulen, bei dem er als Messdiener sonntags zwei Messen und eine Andacht „dienen“ musste. Einmal wurden drei Messdiener angeschwärzt, weil sie wegen des guten Geruchs ein paar Zweige von einem Jasmin-Strauch neben der Kirche abgepflückt hatten. Sie wurden in die Sakristei zitiert und „durften“ aus dem schwarzen Hut ein Los ziehen, bei dem es um die Reihenfolge der Bestrafung ging. Derjenige, der „dran“ war, durfte dann zwischen Ohrfeigen und Schlägen mit dem Stock auf Hände oder Gesäß auswählen. Die anderen mussten, solange vor dem Altar beten…</p>



<p>Die heutige Jugend wird „Gott sei Dank“ eher zu einem gütigen Glauben an einen verzeihenden, gewährenden Gott geführt.</p>



<p>Ansonsten brachte der Jahresverlauf im Dorf recht wenig Abwechslung. Man freute sich umso mehr auf die wenigen Anlässe und Feste wie Karneval oder Kirmes. Nicht umsonst wird so manches hohe Hochzeits-Jubiläum in der Zeitung kommentiert mit „Auf dem Kirmes-Ball hatte es gefunkt!“ oder ähnlich. Diesen Festen wurde entgegengefiebert, und es war eine Katastrophe, wenn aus irgendeinem Grund der Besuch verwehrt blieb. Entsprechend hoch, ging es her beim Feiern, die Gläser wurden geleert, die Kapelle aus Köln spielte forsch auf, die Tanzpartnerin wurde enger gefasst. Aber Freud und Leid liegen eng beieinander: Nicht jeder fand, was er suchte, und so mancher Abgewiesene ließ seiner Wut freien Lauf. Eine Prügelei auf der Kirmes war eher die Regel.</p>



<p>Aber so richtig heftig, erzählen Johann und Hans-Gerd, kam es kurz nach dem Krieg auf dem Saal der Gaststätte Walber, der heutigen Römerstube. Dort war die Kirmes in vollem Gange, es wurde getanzt, getrunken, poussiert, gelacht. Auch einige von den „Grünen“ waren mit von der Partie, wobei die Bezeichnung einer Gruppe von ehemaligen Soldaten galt, die eine Rückkehr in die sowjetisch besetzte Zone hinauszögerten und in einer größeren Unterkunft in Mechernich verweilten. Wie es zum Streit kam, kann nicht mehr nachvollzogen werden. Das Besondere war diesmal, dass die kleine „grüne“ Truppe, nachdem sie einiges eingesteckt hatte und bevor sie in Richtung Mechernich abzog, eine Rückkehr mit Verstärkung ankündigte. Dies sprach sich schnell herum, die Gemüter liefen heiß, alle Männer waren plötzlich solidarisch. Schnell war man mit geeigneten Knüppeln bewaffnet, angetrunken und sich gegenseitig anstachelnd erwartete man „den Feind“. Als dann wirklich die etwa zwölfköpfige Truppe auf einem LKW eintraf, wurde sie ungehindert in den Saal gelassen, die Tür von innen verschlossen. Der anschließende Kampf verlief übel und blutig. Letztlich verließen einige der verprügelten grünen Schar den Saal durch die hoch gelegenen Fenster, andere flogen die Treppe hinunter. Mit knapper Not wurden die Verletzten auf die LKW-Pritsche gehievt und man zog von dannen. Natürlich hat sich diese Begebenheit bei allen Beteiligten oder Zuschauern dauerhaft ins Gedächtnis eingebrannt, wenn auch vielleicht mit einigen Überzeichnungen und Verschiebungen des wirklichen Geschehens.</p>



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<p>Jetzt mal wieder zu netteren Ereignissen. Es gibt auch viele Erinnerungen an die Zeit, während der die Kakus-Höhle als Veranstaltungsort eine Blüte erlebte.</p>



<p>Über die regionalen Grenzen hinaus bekannt waren die sonntäglichen Tanz-Nachmittage, von weit her kamen die Besucher, Jung und Alt, mit der Bahn bis Mechernich, dann ab in den Postbus bis Eiserfey. Manche der Betuchteren hatten schon einen eigenen Wagen, den sie gern und stolz vorführten, manche zeigten ihre schicke neue Garderobe, manche freuten sich einfach nur am Ausflug. Bei gutem Wetter waren es um die hundert Besucher, in der entsprechenden Zeit teilweise mit den „KdF“-Fahrten unterwegs, unter anderem auch aus Bayern und Berlin</p>



<p>Eiserfey mit seiner Höhle war ein landesweit bekanntes und beliebtes Ausflugsziel. Eine große Anziehungskraft hatte die schöne Gast- und Schankwirtschaft an der Höhle. Moppe-Marie führte hier das Regiment, tatkräftig, groß, attraktiv und beliebt. Viel Unterstützung erhielt sie in den Stoßzeiten, aber auch bei ruhigerem Geschäft von Ernst, der emsig kellnerte, kassierte und für Unterhaltung sorgte. Nebenbei umwarb er aber auch immer die brünett gelockte Wirtin, deren Ehemann Fritz eher blass und unscheinbar auftrat. Inwieweit sein Werben Erfolg hatte, bleibt ungewiss:<br>„<em>Ob he raanjekumme ös, weeß me net.</em>“</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="433" height="256" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image276.jpg" alt="" class="wp-image-4829" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image276.jpg 433w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image276-300x177.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 433px) 100vw, 433px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gastwirtschaft der Kakushöhle</em></figcaption></figure>
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<p>Jedenfalls war der Tanzboden zwischen Gaststätte und Höhle ein ideales Terrain, bei den nicht gerade kontaktfördernden sozialen und kirchlichen Regeln sowie der täglichen harten Arbeit ein wenig Zweisamkeit und Zärtlichkeit anzubahnen. Das bewaldete Umfeld wie auch die Nischen und Winkel des „Koansteens“ Gastwirtschaft Kakushöhle könnten sicher viel erzählen über Begehren und Wehren, Drängen und Hingabe der jungen Menschen, denen sie vor dem strengen und strafenden Umfeld Schutz und Versteck boten. Wie oft paarten sich dabei Lust und Angst! Bei Einigen hatte sich schon eher Gewohnheit in die verbotene Beziehung eingeschlichen, sodass der Ruf „<em><strong>Hück net, Michel, et ös Fronleichnam!!</strong></em>“ ins falsche Ohr drang und so im Dorf die Runde machte. Tatsache bleibt, dass einige junge Leute sich am „Koansteen“ kennen und lieben lernten und ein ausgefülltes, glückliches Eheleben lang zusammen blieben. Ein wunderbarer, ein magischer Ort!</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="212" height="300" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image277.jpg" alt="" class="wp-image-4830"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Maria und Josef Hochgürtel</em></figcaption></figure>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="274" height="187" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image278.jpg" alt="" class="wp-image-4831"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Geselligkeit an der Kakushöhle</em></figcaption></figure>
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<p>Ein weiterer kleiner Tempel der Zweisamkeit befindet sich in der Nähe der Kirche, eine Laube im schönen, terrassierten Garten, von mehreren Seiten unbemerkt zugänglich, sacht beschützt von den Wipfeln des Buchenwaldes. Es gibt Orte, die kaum erwähnt werden. Das Lesen dieser Zeilen könnte bei einigen Bewohnern des Dorfes aber einige schöne Erinnerungen wecken, Träume wach rufen, noch einmal die damalige Verwirrung, die Spannung spürbar machen. Gut so!</p>



<p><em>gesammelt und verfasst von Theo Weidebach</em></p>



<h5 class="wp-block-heading">Quelle der Bilder:</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li>Millie und Werner Borker: Bild 1 und 2</li>



<li>Michael Linden (über Ralf Hochgürtel): Bild 3</li>



<li>Gerd Nöthen: Bild 4-7</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>
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			</item>
		<item>
		<title>Das erste Selfie der Eifel – Riese Kakus vor seinem letzten Kampf</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2017/03/das-erste-selfie-der-eifel-riese-kakus-vor-seinem-letzten-kampf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Klefisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2017 13:38:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1150 Jahre 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Chronik 2017]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6570</guid>

					<description><![CDATA[Die Skulptur des sagenumwobenen „Riesen Kakus“ ist eigens zum Ortsjubiläum entstanden. Entworfen und gestaltet wurde [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Skulptur des sagenumwobenen „<strong>Riesen Kakus</strong>“ ist eigens zum Ortsjubiläum entstanden.</p>



<p>Entworfen und gestaltet wurde sie in der „Werkstatt für Kunst und Einrichtung Ley“ von dem bekannten Eiserfeyer Metallkünstler Peter Ratz. Die komplett aus Edelstahl geschaffene Figur ist auf dem „Hötteplatz“ aufgestellt und wurde am 31. März 2017 feierlich der Öffentlichkeit präsentiert.</p>



<p>Die Sage vom „Riesen Kakus“ ist eine von vielen Sagen, die über die Kakushöhle mündlich überliefert und im Laufe der Jahrzehnte variantenreich veröffentlicht wurde.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="1024" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/IMG_20230318_095809-512x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5150" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/IMG_20230318_095809-512x1024.jpg 512w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/IMG_20230318_095809-150x300.jpg 150w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/IMG_20230318_095809-768x1536.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/IMG_20230318_095809-1024x2048.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/IMG_20230318_095809-scaled.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das erste Selfie der Eifel – Der Kakus vor seinem letzten Kampf</figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list"></ul>



<p></p>
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