<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gast Autor &#8211; Eiserfey + Dreimühlen + Vollem</title>
	<atom:link href="https://www.eiserfey.de/author/f32e2a25c6de09ddaab705f275a543cc7517fe74/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.eiserfey.de</link>
	<description>Informationen aus Eiserfey - Einem Golddorf aus der Eifel</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 Nov 2023 09:53:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/BuergervereinEiserfeyDreimuehlenVollem_Wappen-150x150.png</url>
	<title>Gast Autor &#8211; Eiserfey + Dreimühlen + Vollem</title>
	<link>https://www.eiserfey.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Gemeinnützige Dorfgesellschaft Eiserfey e.V.</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/09/gemeinnuetzige-dorfgesellschaft-eiserfey-e-v/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2023 10:07:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ortsvereine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6553</guid>

					<description><![CDATA[1996 wurde der Verein „Gemeinnützige Dorfgesellschaft Eiserfey“ gegründet. Im Jahr zuvor wurde Eiserfey beim Landeswettbewerb [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>1996 wurde der Verein „Gemeinnützige Dorfgesellschaft Eiserfey“ gegründet.</p>



<p>Im Jahr zuvor wurde Eiserfey beim Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ als Golddorf ausgezeichnet. Aufgrund dieser Auszeichnung und auf Anregung von Ortsvorsteher Alfred Mießeler wurde der Verein gegründet, dessen erster Vorsitzender bis 2023 Josef Frings war.</p>



<p>Derzeit kümmern sich 45 Ortsbewohner(innen) in fünf Teams um die Pflege und Erhaltung der gesamten öffentlichen Grünflächen im Ort. Dieses ehrenamtliche, vorbildliche und nachhaltige Engagement wird seitens der Stadt Mechernich finanziell unterstützt.</p>



<p>Das Golddorf durfte erst nach einer fünfjährigen Sperre an weiteren Wettbewerben teilnehmen. Folgende weitere Auszeichnungen wurden erzielt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>2002 &#8211; „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“, Kreismeister des Kreises Euskirchen</li>



<li>2003 &#8211; „Unser Dorf hat Zukunft“ Bronzemedaille auf Landesebene</li>



<li>2005 &#8211; „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ – Kreismeister des Kreises Euskirchen</li>



<li>2006 &#8211; „Unser Dorf hat Zukunft“ – Bronzemedaille auf Landesebene mit zwei Sonderpreisen:
<ul class="wp-block-list">
<li>&#8211; für den beharrlichen Einsatz bei der Erschließung und Sichtbarmachung eines Sammelbeckens im Zuge des Römerkanals</li>



<li>&#8211; für den Erhalt der denkmalgeschützten Wassermühle, einschließlich der funktionalen Technik</li>
</ul>
</li>



<li>2008 &#8211; „Unser Dorf hat Zukunft“, zweiter Platz beim Kreiswettbewerb</li>



<li>2009 &#8211; „Unser Dorf hat Zukunft“ – Bronzemedaille auf Landesebene</li>
</ul>



<p>2004 wurde der lang ersehnte Wunsch verwirklicht, das 1957 entdeckte römische Sammelbecken freizulegen und der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="520" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Mannschaft-Sammelbecken-1024x520.jpeg" alt="" class="wp-image-6703" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Mannschaft-Sammelbecken-1024x520.jpeg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Mannschaft-Sammelbecken-300x152.jpeg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Mannschaft-Sammelbecken-768x390.jpeg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Mannschaft-Sammelbecken.jpeg 1053w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Nach Klärung mit den zuständigen Behörden durch Ortsvorsteher Rudi Mießeler wurde das Projekt unter der Bauleitung von Hans Gerd Harperscheidt und Theo Groß, sowie maßgeblicher Beteiligung einiger Vereinsmitglieder in Angriff genommen und das Sammelbecken freigelegt und witterungsfest behaust.</p>



<p>Drei Jahre später wurde nach gleichem Muster die Römer-Aquäduktbrücke in Vollem-Urfey der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.</p>



<p>Beide Bodendenkmäler sind nunmehr Bestandteil des Römerkanalwanderweges und erfreuen sich großer Beliebtheit.</p>



<p>Als Dankeschön für die unermüdliche Arbeit und das ehrenamtliche Engagement lädt der Verein seine Mitglieder jährlich zu einer Busfahrt ein, z. B. Bundesgartenschau Koblenz, Landesgartenschauen und zu besonderen Parks und Gärten. Ebenfalls findet jedes Jahr für die Mitglieder ein Grillfest statt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle:<br>Gastautor Josef Frings</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>200 000 Jahre Menschen am Kartstein bei Eiserfey</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/200-000-jahre-menschen-am-kartstein-bei-eiserfey/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jul 2023 10:56:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik 2017]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6787</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist kein Druckfehler, verehrte Leser, vor zweihunderttausend Jahren hat sich der Vorfahr des heutigen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dies ist kein Druckfehler, verehrte Leser, vor zweihunderttausend Jahren hat sich der Vorfahr des heutigen Menschen, der Neandertaler, auf dem Kartstein aufgehalten. Da-mit zählt der Kartstein zu den ältesten nachgewiesenen Aufenthaltsorten Menschen in Europa. Von dieser Zeit an bis heute haben Mensch und Tier immer wieder den Schutz der Felsen und Höhlen gesucht und in den Erd- und Gesteinsschichten in und vor den Höhlen Zeugnisse ihrer Anwesenheit hinterlassen, die Felsen und Höhlen zu einem be-deutenden Fundort für die Wissenschaft der Archäologie machen. Weiter sind Felsen, Höhlen und Pflanzenwuchs am Kartstein außergewöhnlich, daß das Kartsteingebiet mit der Kakushöhle schon am 26.03.1932 als erstes Gebiet im Regierungsbezirk Aachen unter Naturschutz gestellt wurde.<br>Alle reden von DER Kakushöhle. Vielmehr müsste aber von DEN Kakushöhlen die Rede sein. Schließlich handelt es sich um drei Höhlen, und zwar um die &#8222;Große Kirche“ (bis zu 15 Meter hoch und 30 Meter breit) und dem Nebenraum, die &#8222;Dunkle Kammer“ sowie die kleine Höhle oberhalb der großen Höhle, das &#8222;Kalte Loch“.<br>Trotz der Bedeutung des Naturdenkmals Kartsteingebiet gibt es bis heute keine zusammenhängende schriftliche Darstellung der Forschungsergebnisse zur Siedlungs- und Naturgeschichte des Kartsteins. Vieles ist auch noch unerforscht, und zahlreiche Grabungs-funde sind wissenschaftlich noch nicht ausgewertet. Die an der Höhle erhältlichen Informationen sind lückenhaft und entsprechen meist nicht dem neuesten Stand der Forschung. Daher soll hier eine dem neuesten Wissensstand entsprechende Übersicht über die Entstehungsgeschichte der Felsen und Höhlen, die Geschichte der archäologischen Forschungen am Kartstein und die zeitliche Folge: und Einordnung der Funde gegeben werden. Weiter erhält der Leser Hinweise die Auffälligkeiten und Besonderheiten des Pflanzenwuchses am Kartstein.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Entstehung von Fels und Höhlen</h4>



<p><br>Im Eiszeitalter, vor 600 000 bis 10 000 Jahren, wechselten mehrfach 50 bis 100 Jahrtau-sende dauernde Kaltzeiten, in denen hier ein fast arktisches Klima herrschte, mit länge-ren Warmzeiten ab. In einer dieser Warmzeiten, vor 200 000 bis 300 000 Jahre, flossen von Weyer und den Hauserbenden her sehr kalkreiche Bäche ins Feytal. Sie hatten in den damals sumpfigen Talgründen wenig Gefälle, das Quellwasser erwärmte sich, und der im Wasser enthaltene Kalk setzte sich an Steinen und Pflanzen ab. Wir kennen die-sen Vorgang von der Kesselsteinbildung bei erwärmtem Wasser.<br>Der Kalk, der sich an die Pflanzen anlagerte, bildete das poröse Gestein des Kalktuffs, in der Mundart »Duchley« genannt. In diesem Gestein sind noch heute die Hohlräume zu erkennen, die mit Pflanzenstengeln ausgefüllt waren. Der Kalktuff lagerte sich zwi-schen den Hauserbenden und dem Bereich am heutigen Sportplatz unterhalb von Eiserfey in viele Meter dicken Schichten ab und bildete mehrere Talstufen, die höchste mit heute 30 Metern Höhenunterschied am Kartstein. Außer dem Kalktuff entstanden auch festere Schichten, Travertin genannt, aus dem die Kalkfelsen Kartsteins aufgebaut sind. In den Warmzeiten war das ganze Tal bis zu 70 Meter hoch mit Kalktuff und Travertin angefüllt, der dann in Kaltzeiten wieder ausgewaschen wurde. Die heutige Talform entstand wohl erst seit der letzten Eiszeit.<br>Wir können uns eine recht genaue Vorstellung von der Entstehung des Gesteins machen, da es in der Eifel eine Stelle gibt, an der man heute noch die Entstehung von Kalktuffgestein ausgezeichnet beobachten kann, am Wasserfall im Ahbachtal bei Ahütte.<br>Die unteren Schichten des Felsmassivs am Kartstein wurden teilweise vom Wasser wieder ausgewaschen. Vor etwa 60 000 Jahren bildeten sich die heutigen Höhlen, und an der Talseite brachen kleinere und größere Felsbrocken ab. Die Wasserläufe, die die Felsen am Kartstein bildeten, sind heute abgesunken und münden unterirdisch in den Hauserbach.<br>Der Fels ist aber trotzdem noch in Bewegung. Messungen ergaben, daß das ganze Felsmassiv auf dem schräg darunterliegenden mitteldevonischen Gestein langsam zu Tal rutscht. Die Geröllschicht des ehemaligen Bachbettes zwischen dem alten Gestein und dem aufliegenden Travertin ist am Zugang zur großen Höhle über dem Boden der Felswand noch zu erkennen. Um den Besuchern weiterhin einen gefahrlosen Zugang zu den Höhlen zu ermöglichen und den Einsturz zumindest aufzuhalten, wurde das Gelände 1977 durch Stützmauern und Pfeiler aus Stahlbeton gesichert. Im Bereich dieser not-wendigen Baumaßnahmen wurden öffentliche Mittel für sogenannte Notgrabungen zur Verfügung gestellt, und die systematischen und sorgfältigen Grabungen der Archäolo-gen führten zu aufschlußreichen Neuentdeckungen zur Geschichte der Höhlen und ihrer Bewohner.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Forschungsgeschichte der Kartsteinhöhlen</h4>



<p><br>Erste Funde aus der großen Höhle wurden 1880 von H. Schaafhausen, einem Privatmann aus Euskirchen, bekannt gemacht. Damals lag der Boden der Höhle wesentlich höher als heute. Man konnte nur gebückt durch den Haupteingang in die Höhle gelangen. Drinnen waren damals noch Tropfsteine zu sehen, Stalagmiten und Stalagtiten genannt. Um die Jahrhundertwende wird von Grabungen eines Prof. Fischers in der gro-ßen Höhle berichtet, genaueres ist nicht bekannt.<br>Die umfangreichsten Grabungen wurden von Februar bis Juli 1911 unter Carl Rademacher, Direktor des Kölner Museums für Vor- und Frühgeschichte und des Kölner Anthropologischen Vereins durchgeführt. In der großen und der kleinen Höhle, in und vor den Eingängen, unter verschiedenen Felsvorsprüngen und auf dem Plateau wurden Belegstücke von der mittleren Altsteinzeit bis ins Mittelalter, u. a. eisenzeitliche und römische Feuerstellen, gefunden. Viele hundert altsteinzeitliche Steingeräte und körbeweise Tierreste wurden geborgen. Leider wurden genaue Fundstelle und Lage nicht dokumentiert, so daß eine wissenschaftliche Auswertung heute kaum noch möglich ist. Außer-dem sind die meisten Funde verschollen. 1913 erfolgte eine Nachgrabung durch Rademacher, die jedoch nur wenige Funde zutage brachte. Rademacher berichtet von Knochenfunden folgender Tiere: aus dem Eiszeitalter Wolf, Hyäne, Höhlenbär, Grauer Bär, Höhlenlöwe, Schneehase, Biber, Mammut, Wühlmaus, Rhinozeros, Wildpferd, Rentier, Bisam, Hirsch und Edelhirsch; aus der Nacheiszeit Murmeltier, Schneehase, Wildschwein, Rentier, Edelhirsch, Moschusochse, Wildpferd, Moorschneehuhn, Gebirgsschneehuhn, Frosch.<br>Die nächste wichtige Aktivität war eine Grabung, die Prof. L. F. Lotz 1939 im Auftrag des Landesmuseums Bonn vor allem in und vor der kleinen Höhle durchführte. Er fand zahlreiche Werkzeuge aus der späten Altsteinzeit und einen Höhlenbärenhorst aus der mittleren Altsteinzeit mit zahlreichen Höhlenbärenknochen, die wahrscheinlich von Höhlenbären stammen, die während des Winterschlafs in der Höhle verendeten. Leider sind die Funde verschollen.<br>1959 wurden durch Herrenbrodt, Bonn, Sicherungsarbeiten zum Schutz vor Raubgrabungen vorgenommen. Der untere Ausgang der kleinen Höhle wurde durch eine Mauer und der Höhlenboden durch eine Sandabdeckung und Baustahlmatten geschützt.<br>H. Löhr führte 1970 im Auftrag des Rheinischen Landesmuseums Bonn eine Probegrabung im Bereich des Osteingangs zur großen Höhle durch, wo gestörte Schichten fest-gestellt wurden, die Rademacher bereits 1913 angeschnitten hatte, aber auch ungestörte Schichten der späten Altsteinzeit mit Knochen von Pferd, Rentier und Schneehuhn ent-deckt wurden.<br>Die letzte Grabung wurde 1977 durch einen Gruppe von Archäologen unter Leitung von H. Löhr im Auftrag des Rheinischen Landesmuseums Bonn durchgeführt. Als Notgra-bung wurden die Schichten der Fundamentgräben für die zur Sicherung der Höhle vor-gesehenen Betonpfeiler und Betonschürzen bis 3 Meter Tiefe untersucht.<br>Der spektakulärste Fund war ein behauener Kieselstein von 6 cm Länge, der auf dem Plateau der großen Höhle in den Travertin eingebettet war und damit so alt ist wie der Travertin, wahrscheinlich 200 000 bis 300 000 Jahre. Der Stein wurde eindeutig als Werkzeug des Neandertalers identifiziert, der sich also schon damals hier aufgehalten hat.<br>Von den bisherigen Untersuchungen unterschied sich diese Grabung durch die große Sorgfalt, mit der die Forscher die Bergung und Registrierung der Befunde vornahmen. Selbst kleinste Reste von Tieren, Pflanzen und Geräten des Menschen wurden in feinen Sieben mit Wasser vom Höhlenlehm getrennt, registriert und teilweise zur weiteren Bestimmung und Untersuchung an Fachinstitute eingesandt. H. Löhr demonstrierte damals der Presse, mit welcher Akribie die Forscher vorgingen: Ein nur etwa 1 cm großes Mäusegebiß aus der Altsteinzeit, etwa 35 000 vor heute, wurde zur Auswertung der Senckenberggesellschaft in Frankfurt zugesandt. Dort kann dann festgestellt werden, von welcher Mäuseart das Gebiß war und unter welchen Klimabedingungen diese Mäuseart lebte, was dann wiederum Rückschlüsse auf das damalige Klima am Kartstein zuließe.<br>Die Mehrzahl der damaligen Funde, die aus allen Perioden, von der Altsteinzeit bis heute, stammen, harren noch der Auswertung.<br>Eine Fundschicht der Grabung brachte zahlreiche Reste von Säugetieren, Vögeln und Geschoßspitzen zutage, die der Ahrensburger Kultur, etwa 10 000 Jahre vor heute, zu-zurechnen sind. Der Archäologe Michael Baales M. A. hat in einer umfangreichen Magisterarbeit 1989 diese Funde beschrieben und ausgewertet. Für die Festschrift zum 1125jährigen Ortsjubiläum hatte Herr Baales nach diesen archäologischen Befunden das Lebensbild der Rentierjäger am Kartstein rekonstruiert, das uns den möglichen Alltag der frühen Bewohner unserer Heimat vorstellt.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Menschen am Kartstein</h4>



<p><br>Wie erwähnt belegt der Fund des behauenen Kieselsteins im Travertin, daß schon vor etwa 200 000 Jahren Menschen am Kartstein gewesen sind. Sie waren Jäger und Sammler, Nomaden ohne festen Wohnsitz. Aus wenigen weiteren Funden bearbeiteter Steingeräte, die im Travertin eingeschlossen waren, können wir schließen, daß sich die Men-schen damals nicht nur ein einziges Mal am Kartstein aufgehalten haben.<br>Aus dem ältesten Teil der letzten Eiszeit wurde ein Faustkeil (Kultur des Micoquien, ca. 100 000 Jahre vor heute) in der großen Höhle gefunden, ferner Schaber, Spitzen, Doppelspitzen u. a. aus Feuerstein und Quarz (Kultur des Moustèrien, ca. 80 000 vor heute). Diese Funde hat der klassische Neandertaler hinterlassen, der ein intelligentes Wesen war und unserer eigenen Art (Homo sapiens neanderthaliensis) zugerechnet wird. Er jagte damals hier in der kaltzeitlichen Steppe Mammut, Wisent, Rentier, Pferd und andere Tiere.<br>Mit Beginn der jüngeren Altsteinzeit (35 000-12 000 vor heute) tritt unser direkter Vor-fahre auf, der »Homo sapiens sapiens«, der unserer eigenen Art und Rasse angehört. Seinen Aufenthalt in der großen Höhle belegen Knochenspitzen, die als Lanzenbewehrungen dienten (Kultur des Aurignacien, ca. 30 000 Jahre vor heute), ferner Funde aus Feuerstein und Quarzit (Kultur des Magdalenien, ca. 12 500 Jahre vor heute). Diese Menschen lebten wie die Neandertaler der eiszeitlichen Steppe und jagten die gleichen Tiere wie diese.<br>In einer Warmphase, vor etwa 11 000 Jahren, war die Eifel bewaldet. Damals hinterließen die Menschen hier die für ihre Gruppe charakteristischen Federmesser, eine bestimmte Pfeilbewehrung. Sie jagten Waldtiere wie Elch, Reh, Hirsch und Wildschwein.<br>In dem auf diese Zeit folgenden letzten Kälterückschlag der Eiszeit stellten sich hier wieder Rentier und Pferd ein. Diese wurden von den Menschen der Ahrensburger Kul-tur bejagt. Am Kartstein fand man aus dieser Zeit, ca. 10 500 vor heute, einige typische Steingeräte und viele Reste der damals hier lebenden Tiere. Nach dem Ende der letzten Eiszeit vor 10 000 Jahren breitete sich hier wieder ein dichter Wald aus, in dem die Menschen der mittleren Steinzeit die typischen Waldtiere jagten. Aus dieser Zeit fanden sich einige kleine Pfeilspitzen am Kartstein.<br>Etwa um 4 000 vor Chr. begannen die hier lebenden Menschen seßhaft zu werden und Ackerbau zu betreiben. Darauf weisen einige verzierte Scherben und Steingeräte aus der sogenannten Bischheimer Kultur (4 000 v. Chr.) hin. Aus der folgenden Bronzezeit fehlen bisher Funde vom Kartstein.<br>Nachdem die Menschen die Eisengewinnung und -Verarbeitung erfunden hatten, entwickelten sie im letzten Jahrtausend vor Christus große Fertigkeiten in der Herstellung von eisernen Geräten und Waffen. Zwei aufeinanderfolgende Kulturkreise, Hallstattzeit (800 &#8211; 400 v. Chr.) und Latènezeit (400 &#8211; 0 v. Chr.) werden unterschieden. Unsere Heimat lag im Zentrum der Hallstattkultur. Die Hallstattleute waren geschickte Handwerker und gewandte Kaufleute und verkauften ihre Eisenerzeugnisse in ganz Europa. Die reichen und leicht abbaubaren Vorkommen an Braun- und Roteisenstein in der Nähe unseres Heimatortes waren sicher Anlaß, daß die Menschen der späten Hallstattzeit auch hier, in unmittelbarer Nähe der Erzlagerstätten, gewohnt haben. Von ihren hölzernen Wohnhäusern ist nichts erhalten geblieben, doch finden wir noch heute in der Nähe der Schürfplätze die Hügelgräber ihrer Verstorbenen, so z. B. auf Hermesberg, an der Don-nermaar, auf dem Keller. Leider haben die Hallstattleute uns hier keine Belege ihrer Kunstfertigkeit hinterlassen. Auf dem Kartstein wurden lediglich einige Keramikfrag-mente der späten Hallstattzeit (ca. 550 v. Chr.) gefunden.<br>Seit der späteren Hallstattzeit bildete sich, verschiedene Stämme übergreifend, in Mittel- und Westeuropa die keltische Sprache und Kultur, auf die sich auch viele der heutigen Ortsnamen, z. B. »Fey«, zurückführen lassen. Zwischen 800 und 400 v. Chr., genau weiß man das noch nicht, bauten die damaligen Bewohner unserer Heimat, die wir nach ihrer Kultur Kelten nennen können, den Abschnittswall auf dem Kartsteinplateau. Er ist noch heute bis 3 Meter hoch. Zur Zeit seiner Erbauung besaß er auf seiner Krone einen Palisadenzaun oder eine Steinmauer. Dem Wall vorgelagert war ein auch heute noch erkennbarer Graben. Auf dem durch Wall und Felswände geschützten Plateau wurden aus der Latènezeit Schlacken gefunden, die belegen, daß die Kelten dort Eisen verhüttet haben. Weiter wurden aus dieser Zeit bei mehreren Grabungen Keramikscherben, Ge-wandnadeln und ein typischer Reibstein zum Mahlen von Getreide, ein sogenannter »Napoleonshut«, geborgen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="695" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/abschnittswall-1024x695.jpg" alt="" class="wp-image-6812" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/abschnittswall-1024x695.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/abschnittswall-300x204.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/abschnittswall-768x521.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/abschnittswall.jpg 1300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eisenzeitlicher Abschnittswall auf dem Kartstein</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Eisenzeitlicher Abschnittswall auf dem Kartstein</h4>



<p><br>Zur Römerzeit ist die Höhle nach den aufgefundenen Hinterlassenschaften oft und auch für längere Zeit von Menschen bewohnt worden. In der großen Höhle wurden mehrere römische Herdstellen gefunden, vor der kleinen Höhle verschiedene römische Herdplatten aus Steinen und gebranntem Lehm. Weiter belegen zahlreiche Münzen, Keramikscherben, Ziegelbruchstücke, Fibeln, Nadeln und der Schädel eines Kindes den Aufenthalt von Menschen zur Römerzeit. Die Funde stammen aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Christus.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="731" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/roemische-Muenzen-1024x731.jpg" alt="" class="wp-image-6814" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/roemische-Muenzen-1024x731.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/roemische-Muenzen-300x214.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/roemische-Muenzen-768x549.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/roemische-Muenzen.jpg 1302w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Römische Münzen, gefunden in der Kakushöhle (Privatbesitz)</figcaption></figure>



<p>Aus der Karolingerzeit fand man Scherben von sogenannten Kugeltöpfen (um 900 n. Chr.). Aus dem Mittelalter (1 000-1 500 n. Chr.) konnten Reste von Waffen (Lanzenspitzen u. a.), Keramik, einige Münzen und bleierne Musketenkugeln geborgen werden. Aus der Neuzeit wurden hauptsächlich Scherben und Münzen am Kartstein aufgelesen. Die Abtei Steinfeld hat angeblich 1728 einen Marmorsteinbruch zur Gewinnung des Kartsteintravertins eingerichtet.<br>In unserem Jahrhundert fanden Fels und Höhlen aus verschiedenen Gründen lebhaftes Interesse. Um die Jahrhundertwende wurde die Kakushöhle nach zeitgenössischen An-gaben viel von Touristen besucht. Am 05.08.1902 machte sogar der deutsche Kronprinz einen Ausflug zur Kakushöhle. Bis etwa 1975 war das Gelände vor den Felsen bei gutem Wetter allsonntäglicher Treffpunkt vieler Menschen aus nah und fern, die sich bei Musik und Tanz unter den alten Buchen vor der Höhle zusammenfanden. Aus Gründen des Naturschutzes wurden diese Veranstaltungen untersagt, und das 1982 abgebrannte Gasthaus durfte nicht mehr aufgebaut werden.<br>Später wurde ein KIOSK an der B 477 gebaut. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="688" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Gasthaus-Kakushoehle-1024x688.jpg" alt="" class="wp-image-6813" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Gasthaus-Kakushoehle-1024x688.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Gasthaus-Kakushoehle-300x202.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Gasthaus-Kakushoehle-768x516.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Gasthaus-Kakushoehle.jpg 1297w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das 1982 abgebrannte Gasthaus an der Kakushähle. Foto aus dem Jahr 1970</figcaption></figure>



<p>Einige Jahre vor dem ersten Weltkrieg erwarb Everhard Esser das Kartsteingelände. Er wollte es als Steinbruch nutzen, verkaufte den Tuffstein als Grottenstein und beschäftige einen italienischen Steinmetz, der an der Höhle den Travertin zu Futtertrögen verar-beitete. Nach Everhard Essers Tod 1914 wurde der Steinbruchbetrieb an der Kakushöhle bis 1932 von der Firma Horst in Hürth weitergeführt. Dann verkauften Esser das 1932 unter Naturschutz gestellte Gebiet an den Kreis Schleiden.<br>Kurz vor Beginn des zweiten Weltkrieges begann man, den Travertin am »Ahle Koansteen«, auf der östlichen Straßenseite, in Blöcke zu zersägen und auf Befehl Hitlers zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg zu transportieren, wo die marmorähnlichen Steine an den von Hitler geplanten Monumentalbauten verwendet werden sollten. Nach Kriegsausbruch wurden diese Arbeiten eingestellt.<br><br>Im letzten Kriegsjahr, 1944/45, diente die große Höhle der Gießerei und Maschinenfabrik Girards aus Vussem als bombensichere Zuflucht. Nach Planierung des Höhlenbodens wurden Maschinen und Materialien in die Höhle gebracht. Die Höhle war auch Arbeitsplatz für einige Arbeiter der Firma. Außerdem war gegen Kriegsende ein Teil der Kreisverwaltung Schleiden dort ausgelagert.<br>Heute ist es ruhig geworden um den Kartstein. Einheimische, Touristen und Wanderer erfreuen sich an der romantischen Natur und den bizarren Felsgebilden oder versuchen sich zurückzuversetzen in die Zeiten, als die Jäger der Steinzeit auf ihren Wanderungen hier dem Rentier oder Mammut nachstellten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle:<br>Gastautor Willi Brüll (†), Dreimühlen, Chronik 1125 Jahre 1992</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Ortswappen von Eiserfey</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/das-ortswappen-von-eiserfey/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 10:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6659</guid>

					<description><![CDATA[1988 wurde vom Ortskartell Eiserfey und dem Ortsvorsteher Alfred Mießeler beschlossen, ein Ortswappen einzuführen. Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>1988 wurde vom Ortskartell Eiserfey und dem Ortsvorsteher Alfred Mießeler beschlossen, ein Ortswappen einzuführen. Der Entwurf, die Gestaltung und Beschreibung wurde vom Heimatforscher Anton Könen aus Mechernich durch­geführt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="591" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/BuergervereinEiserfeyDreimuehlenVollem_Wappen_favIconGroesse_512_.png" alt="FavIcon - Wappen von Eiserfey" class="wp-image-982" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/BuergervereinEiserfeyDreimuehlenVollem_Wappen_favIconGroesse_512_.png 512w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/BuergervereinEiserfeyDreimuehlenVollem_Wappen_favIconGroesse_512_-260x300.png 260w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><sub>Das Ortswappen von Eiserfey</sub></em></figcaption></figure>



<p>Das Wappen schmückt seitdem Vereinsembleme und Ortsfahnen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Wappenbeschreibung <em>(von Anton Könen)</em>:</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Wappen ist gespalten und links geteilt.</li>



<li>Oben links das schwarze Kreuz im silbernen Feld weist auf jahrhundertelange Zugehörigkeit des Ortes zum Kurstaat Köln hin.</li>



<li>Links unten das rote Feld mit Eisen und Schlegel dokumentiert die über Jahrhunderte durchgeführte Eisenverarbeitung in Eiserfey.</li>



<li>Die Grundfarbe rot soll an die Glut beim Schmelzvorgang hinweisen.</li>



<li>Rechts im blauen Feld ist eine goldene Glocke zu sehen. Die Glocke zeigt das alte Gerichtssiegel von Eiserfey!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bevölkerungsstruktur Eiserfey</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/bevoelkerungsstruktur-eiserfey/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 13:52:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ZusatzInfo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6776</guid>

					<description><![CDATA[Herr Gemeindedirektor a. D. Norbert Leduc hat im Rahmen seiner Heimatforschungen auch die Struktur der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Herr Gemeindedirektor a. D. Norbert Leduc hat im Rahmen seiner Heimatforschungen auch die Struktur der Bevölkerung der ehemaligen Gemeinde Eiserfey zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach alten Urkunden erforscht. Aus den Veröffentlichungen von Herrn Leduc kann man Angaben über Einwohnerzahl, Haushaltsgrößen, Kinderzahl, Altersgliederung und Erwerbstätigkeit im Jahre 1801 entnehmen.<br>Wir haben versucht, den Zahlen von 1801 die entsprechenden Angaben von 1990 / 2023 gegenüberzustellen. Dabei ergab sich die Schwierigkeit, daß die Begriffe von damals und heute teilweise Bedeutungsunterschiede haben. So wird heute jeder, der seinen ständigen oder ersten Wohnsitz am Ort hat, als Einwohner gezählt, damals aber zählten z. B. Gesindepersonen nicht als Einwohner, auch wenn sie bei ihrem Arbeitgeber wohnten. Bei der Deutung der folgenden tabellarischen Übersichten müssen solche Unterschiede berücksichtigt werden. </p>



<p>In den Zahlen von 1801 sind die Einwohner von Dreimühlen, das damals zur Gemeinde Eiserfey gehörte, mitgezählt worden. Sie sind auch in die Angaben von 1990 / 2023 mit einbezogen.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>&nbsp;</strong></td><td><strong>1801</strong></td><td><strong>&nbsp;</strong></td><td><strong>1990</strong></td><td><strong>&nbsp;</strong></td><td><strong>2023</strong></td><td><strong>&nbsp;</strong></td></tr><tr><td>Bis 12 Jahre</td><td>37</td><td>( 29,4 % )</td><td>41</td><td>( 7,5 % )</td><td>&nbsp;56 (11)</td><td>( 11,0 % )&nbsp;</td></tr><tr><td>13 bis 18 Jahre</td><td>15</td><td>( 11,9 % )</td><td>31</td><td>( 5,7 % )</td><td>&nbsp;17 (4)</td><td>&nbsp;( 3,3 % )</td></tr><tr><td>19 bis 29 Jahre</td><td>15</td><td>( 11,9 % )</td><td>108</td><td>( 19,7 % )</td><td>&nbsp;54 (16)</td><td>&nbsp;( 10,6 % )</td></tr><tr><td>30 bis 39 Jahre</td><td>12</td><td>( 9,5 % )</td><td>91</td><td>( 16,6 % )</td><td>&nbsp;56 (16)</td><td>&nbsp;( 11,0 % )</td></tr><tr><td>40 bis 49 Jahre</td><td>24</td><td>( 19,1 % )</td><td>59</td><td>( 10,8 % )</td><td>&nbsp;48 (11)</td><td>&nbsp;( 9,4 % )</td></tr><tr><td>50 bis 59 Jahre</td><td>11</td><td>( 8,7 % )</td><td>74</td><td>( 13,5 % )</td><td>&nbsp;88 (16)</td><td>&nbsp;( 17,3 % )</td></tr><tr><td>60 bis 65 Jahre</td><td>8</td><td>( 6,4 % )</td><td>50</td><td>( 9,1 % )</td><td>&nbsp;58 (17)</td><td>&nbsp;( 11,4 % )</td></tr><tr><td>66 bis 69 Jahre</td><td>&#8211;</td><td>&nbsp;</td><td>37</td><td>( 6,8 % )</td><td>&nbsp;33 (11)</td><td>&nbsp;( 6,5 % )</td></tr><tr><td>70 bis 79 Jahre</td><td>1</td><td>( 0,8 % )</td><td>35</td><td>( 6,4 % )</td><td>&nbsp;61 (3)</td><td>&nbsp;( 12,0 % )</td></tr><tr><td>80 und älter</td><td>3</td><td>( 2,4 % )</td><td>22</td><td>( 4,0 % )</td><td>&nbsp;38 (5)</td><td>&nbsp;( 7,5 % )</td></tr><tr><td> gesamt</td><td> 126</td><td>&nbsp;</td><td> 548</td><td>&nbsp;</td><td>509 (110)</td><td>&nbsp;</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Bevölkerungsstruktur, in 2023 Einwohner von Vollem in ()</figcaption></figure>



<p style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--20);margin-right:var(--wp--preset--spacing--20);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--20);margin-left:var(--wp--preset--spacing--20)"></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle:<br>Gastautor Willi Brüll, Chronik 1125 Jahre Eiserfey, ergänzt durch Johannes Klefisch</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gaststätte &#8222;Zur Römerstube&#8220;</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/gaststaette-zur-roemerstube/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 13:12:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik 2017]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6582</guid>

					<description><![CDATA[Vor mehr als 120 Jahren gab es schon das Wirtshaus mit großem, in Fachwerk gebautem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size">Vor mehr als 120 Jahren gab es schon das Wirtshaus mit großem, in Fachwerk gebautem Saal, dort wo eine Wegezollstation die Reisenden damals stoppte. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="315" height="210" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image316.jpg" alt="" class="wp-image-4878" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image316.jpg 315w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image316-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gastwirtschaft von P. Walber, jetzt Gaststätte zur Römerstube</figcaption></figure>



<p>Als Nachfolger von „Walberts Pättche“ übernahm Ende der fünfziger Jahre Familie Maria und Fritz Esser das Wirtshaus.<br>Das kleine Wirtshaus wurde abgerissen und eine neue Gaststätte mit Pension gebaut. Der Saal wurde über die Jahre mehrmals renoviert und dient bis heute noch für zahlreiche Veranstaltungen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="289" height="125" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image315.jpg" alt="" class="wp-image-4877"/><figcaption class="wp-element-caption">Aussenansicht „Gaststätte zur Römerstube“</figcaption></figure>



<p><br>In den sechziger Jahren prägten das Thekengeschäft und die jährliche Kirmes das Leben in der Gaststätte. Es war die Zeit, wo die Arbeitslöhne noch in der Lohntüte bar ausgezahlt wurden und „ Post Jupp“ die Rente mit der Post in die Häuser brachte und Junggesellen, die mit ihren Beinen durch die Saaldecke gerieten, als sie sich vor der Kontrolle der Sperrstunde vom scharfen Dorfpolizisten Wolter auf dem Dachboden verstecken wollten. So könnte man jetzt noch unzählig viele Geschichten erzählen.<br>In den siebziger Jahren wurde die Gaststätte durch den Bau des kleinen „Sälchens“ erweitert. Und damit begann die Zeit der Feste in der Römerstube. Das Angebot an Festessen, Buffet usw. wurde über die Jahre immer wieder erweitert. Hier bleiben die Veranstaltungen und Buffet´s von Gastwirt Heinz Mießeler unvergessen. Seine Leidenschaft war, Gastgeber mit ganzem Herz zu sein.<br>Bis heute bewahren seine Frau Gisela Mießeler geb. Esser und Familie das gastronomische Angebot: vom leckeren Bier an der Thecke, Feste mit leckerem Essen und Veranstaltungen in einem original Eifeler Dorfsaal.</p>



<p class="has-small-font-size">Quelle:<br>Gastautorin Beate Heimersheim<br>Notarielle Urkunde Königreich Preußen Rep. No 1885 vom 09.09.1895 Wwe. Walber</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gaststätte &#8222;Em Stöffje&#8220;</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/gaststaette-em-stoeffje/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 11:02:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik 2017]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6565</guid>

					<description><![CDATA[Gerd Nöthen Die Gastwirtschaft „Em Stöffje“ ist mit ihrer annähernd 200 Jahre alten Geschichte heute [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size">Gerd Nöthen</p>



<p>Die Gastwirtschaft „Em Stöffje“ ist mit ihrer annähernd 200 Jahre alten Geschichte heute noch die traditionellste und urigste Gastwirtschaft in Eiserfey.<br></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="763" height="1024" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image305-763x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4867" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image305-763x1024.jpg 763w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image305-224x300.jpg 224w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image305-768x1030.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image305.jpg 1068w" sizes="auto, (max-width: 763px) 100vw, 763px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gastwirtschaft „Em Stöffje“</em></figcaption></figure>



<p>Nach dem Öffnen der alten Eingangstüre betritt man zuerst den ehemaligen alten Schankraum mit seinen rohen, unbehauenen und von unzähligen Schuhen der Gäste geglätteten Steinbo-den. Die niedrige Deckenhöhe, das alte Fachwerk, die kleine ehemalige Theke, der alte Herd und die ganze Einrichtung versetzen den Gast in eine vergessene alte Zeit.<br>In dem nach derzeitiger Kenntnis eines der ältesten Häuser Eiserfeys führt die Wirtin Kathi (Katharina) Frings, geb. Nassheuer, eine Nachfahrin des ersten bekannten Konzessionärs, nun seit 45 Jahren die Bewirtung der Gäste fort. Sie übernahm im Januar 1972, acht Tage nach dem Tode ihrer Tante Anna Nassheuer, in der Dorfbevölkerung auch besser bekannt unter dem Namen „Nells Ann“, die Gastwirtschaft.<br>Anfang 1838 erhält Johann Nell einen polizeilichen Erlaubnisschein als Schankwirt. Es ist je-doch anzunehmen, dass schon vorher Schankerlaubnisse vorgelegen haben.<br></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="338" height="281" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image308.jpg" alt="" class="wp-image-4870" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image308.jpg 338w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image308-300x249.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Anzeige einer Kaufhandlung</em></figcaption></figure>



<p>Alte Anzeigen beweisen, dass die Gastwirtschaft sehr häufig für Amtshandlungen und Kauf-handel genutzt wurde.<br>Nach dem Tode von Johann Nell führte seine Frau die Gastwirtschaft bis zum Ende des 1900 Jahrhunderts weiter. Ihre gemeinsame Tochter heiratete den 1857 in Dreimühlen geborenen Heinrich Nassheuer. Er diente als Soldat in der ersten Kompanie im Rheinischen Infanterie-Regiment Nummer 25 in Straßburg.<br>Heinrich Nassheuer übernahm schließlich nach dem Tode seiner Schwiegermutter die Konzes-sion der Gaststätte.Er heiratete jedoch noch einmal. Seine zweite Frau war Katharina Gerhards aus Weyer. Mit ihr hatte er sechs Kinder. Der einzige Sohn war Jakob Nassheuer. Er übernahm 1933 die Konzession von seinem Vater. Den Lebensunterhalt für seine Familie ver-diente er als Arbeiter im Bleibergwerk Mechernich „Auf Spandau“ und im Steinbruch der Kakushöhle. Die Gastwirtschaft wurde aus diesem Grund von seinen fünf Schwestern und seiner Frau geführt. Seine jüngste Schwester Anna war als einzige nicht verheiratet und über-nahm schließlich bis zu ihrem Tode die Bewirtung der Gäste. Sie wurde im Dorf nur „Nells Ann“ genannt (Alte Familiennamen und Bezeichnungen wurden in Eiserfey gerne von der Dorfbevölkerung weiter verwendet). Der Ausschank befand sich zu jener Zeit in dem heuti-gen Flur der Gastwirtschaft. Neben dem Ausschank war ein Raum mit Tischen, an denen sich Gäste niederlassen konnten. Mittels einer Durchreiche in der Wand wurden die Gäste des Raums mit Getränken versorgt. An der kleinen Theke, ca. 1,5m lang, wurde das Bier gezapft. Direkt daneben stand ein alter Herd, an dem zur Mittagszeit gekocht wurde. So kam es vor, dass, wenn Nells Ann nicht hinsah, Gäste sich einen Spaß machten und ein „Schnaps“ in der Suppe landete. Als der damalige Pastor Louven von einer Feier leicht angetrunken zur Theke kam, bekam er von Nells Ann zu hören: „Herr Pastor, Sie sind betrunken, Sie bekommen hier keinen Schnaps mehr“.<br></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="767" height="1024" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image309-767x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4871" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image309-767x1024.jpg 767w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image309-225x300.jpg 225w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image309-768x1025.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image309-1151x1536.jpg 1151w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image309.jpg 1436w" sizes="auto, (max-width: 767px) 100vw, 767px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Heinrich Nassheuer ca. 1880</em></figcaption></figure>



<p>Wie viele Bürger des Dorfes hatte Nells Ann auch eine Kuh. Sie führte sie nach dem Melken, auch am Wochenende, zur Weide. Die Gäste der Kneipe zapften in der Zeit fröhlich weiter. Natürlich hatte sie Vertrauen, dass alles Getrunkene von den Gästen auch später bezahlt wur-de. Eines Tages, als sie die Kuh zu Weide führte – ihre Kuh hatte sehr große Hörner – kam sie an einigen Straßenbauarbeitern vorbei.<br>Die Arbeiter sagten schließlich: „Schaut! Da kommt die Frau mit dem Butterhirsch“.<br>Nun hatte die Gastwirtschaft einen zweiten inoffiziellen Namen „Zum Butterhirsch“, der heute noch verwendet wird.<br></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="741" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image311-1024x741.jpg" alt="" class="wp-image-4873" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image311-1024x741.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image311-300x217.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image311-768x556.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image311.jpg 1068w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Anna Nassheuer mit Kuh &#8211; Rechts Katharina und Lena Esser</em></figcaption></figure>



<p>Am 4. Januar 1972 starb Nells Ann. Da ihr Bruder Jakob Nassheuer mittlerweile schon zu alt war, konnte er seine Tochter Kathi (Katharina), die zwischenzeitlich Josef Frings aus Vussem geheiratet hatte, zur Fortführung der Gastwirtschaft gewinnen.<br>Im September 1972 wurde dann umgehend die Gastwirtschaft modernisiert, die Theke in den Gastraum verlegt. Fahrer des beliefernden Bierverlages machten Kathi darauf aufmerksam, dass der Gastwirtschaft ein richtiger, knackiger Name fehlte. So wurde schließlich recht schnell der Name „Em Stöffje“ gefunden, was so viel wie eine gute, gemütliche Stube bedeu-tet.<br>Noch heute ist der ursprüngliche Charme der Gastwirtschaft erhalten. Die Dorfbevölkerung hofft und freut sich darauf, dass sie noch viele Jahre erhalten bleibt.<br></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="741" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image313-1024x741.jpg" alt="" class="wp-image-4875" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image313-1024x741.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image313-300x217.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image313-768x556.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image313.jpg 1068w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kathi Frings mit einem Gast im Schankraum</em></figcaption></figure>



<p>Übrigens: Am Weiberfastnachtstag im Jahre 2023 feierte die Wirtin Kathi Frings ihren 85. Geburtstag.<br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-group is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-ea351d65 wp-block-group-is-layout-constrained" style="border-style:none;border-width:0px;padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0">
<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h5 class="wp-block-heading">Quellen:</h5>
</div>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gastautor Gerd Nöthen</li>



<li>Mündliche Überlieferungen, Dokumente, Fotos Katharina Frings geb. Nassheuer</li>



<li>Artikel aus dem Unterhaltungsblatt und Anzeiger für den Kreis Schleiden</li>



<li>Jan Wiesemann, „Rund um Köln“, Band 4., Bouvier-Verlag Bonn 1996</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KG Feytaler Jecken Eiserfey 1966 e.V.</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/kg-feytaler-jecken-eiserfey-1966-e-v/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 10:38:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ortsvereine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6772</guid>

					<description><![CDATA[Nach den entbehrungsreichen Jahren des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit lebte der Karneval in Eiserfey [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach den entbehrungsreichen Jahren des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit lebte der Karneval in Eiserfey zu Beginn der 1950er Jahre allmählich wieder auf. Zunächst waren es einige Männer und Frauen, die die karnevalistische Lebensfreude wieder ins Dorf brachten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="712" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image213.jpg" alt="" class="wp-image-4803" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image213.jpg 500w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image213-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>



<p>Sie organisierten die ersten kleinen Umzüge. Das Interesse der Bevölkerung steigerte sich von Jahr zu Jahr, insbesondere ein Verdienst von Post-Jupp (Josef Schröder), seinem Bruder Klimm (Klemens Schröder) und Schicks Hein (Heinz Mießeler). Bald trat auch das sogenannte „Feytal-Trio“ mit den Sängern Hubert Ohlenhardt und Peter Feld, der auch die Texte lieferte, sowie mit dem Musikanten (Akkordeon) Johann Hamacher, besser als „Ecke Schäng“ bekannt, auf, die das Leben im Dorf, seine Menschen und Besonderheiten aufs Korn nahmen. Peter Feld zog später mit seinen drei Söhnen musikalisch in den Rosenmontagszügen mit. Felds Söhne sind in seine Fußstapfen getreten. Sie besingen als „De Vänte“, so nannte sie der Vater, das dörfliche Geschehen.</p>



<p>In den fünfziger Jahren war es vornehmlich der Sportverein TUS Eiserfey, der als Verein die ersten Sitzungen noch im Saal der Gaststätte Johann Peter Sistig, jetzt „Feytal“ durchführte.</p>



<p>Man lebte in bescheidenen Verhältnissen und doch wurden mit viel Fantasie und Geschick Kostüme, Handkarren und Festwagen geschmückt. Ganz besonders lustig und gesellig war auch das Kostümieren. Das ganze Jahr über erfreute man sich an den kostümierten Besuchen, wenn es in die Traditionshäuser wie „A Krütz“ und die Gaststätten ging.</p>



<p>Lange bevor in Mechernich oder in einem der anderen Orte überhaupt ein Karnevalszug ging, haben eine Hand voll Eiserfeyer, unter anderem Post Jupp, Schröder Klimm, Feld Peter, Schicks Hein, Ohlenhards Hubert, Krämer Jupp und Peiner Karl bereits einen Karnevalszug mit Wagen auf die Beine gestellt.</p>



<p>Von den Anfangsjahren bis zum Ende der neunziger Jahre übernahm Schosch Möhs die künstlerische Gestaltung der Wagen. In der Werkstatt von Ohlenhardt Hubert malte er unverkennbare weibliche Rundungen, wobei die unterstützenden Helfer die eine und andere Flasche Schnaps verkonsumierten. Viele der Reiferen denken sehr gerne an diese Zeit zurück.</p>



<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="511" height="772" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image215.jpg" alt="" class="wp-image-4806" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image215.jpg 511w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image215-199x300.jpg 199w" sizes="auto, (max-width: 511px) 100vw, 511px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="723" height="527" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image217.jpg" alt="" class="wp-image-4810" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image217.jpg 723w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image217-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 723px) 100vw, 723px" /></figure>
</div>
</div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="511" height="772" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image215.jpg" alt="" class="wp-image-4806" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image215.jpg 511w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image215-199x300.jpg 199w" sizes="auto, (max-width: 511px) 100vw, 511px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="723" height="527" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image217.jpg" alt="" class="wp-image-4810" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image217.jpg 723w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image217-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 723px) 100vw, 723px" /></figure>



<p>In den ersten Jahren ging der Zoch am Karnevalssonntag, später hat man sich auf den Rosenmontag festgelegt.</p>



<p>Im März 1966 war es dann nur logisch, dass sich einige karnevalistische Bürger aus Eiserfey zusammenfanden, um einen Karnevalsverein zu gründen. Die damalige Wirtin der Römerstube, Maria Esser, packte 200,&#8211; DM in eine Zigarrenschachtel mit den Worten: „<em><strong>So Jonge, jetzt könnt ihr den Karnevalsverein gründen.</strong></em>“</p>



<p>Am 17. März 1966 war es so weit. In der Gaststätte „Zur Römerstube“ fanden sich Maria Esser, Peter Feld, August Hommel, Hubert Ohlenhardt, Clemens Schröder, Adolf Zöll, Dr. Toni Breuer, Richard Fink, Johann Mießeler, Karl Peiner, Dieter Thiel und Franz Bittner zusammen und gründeten die Karnevalsgesellschaft Feytaler Jecken Eiserfey 1966 e.&nbsp;V.</p>



<p>Als Vereinsfarben wurden die Farben »<strong>rot</strong>« und »<strong>weiß</strong>« schriftlich festgelegt.</p>



<p>Nach den entbehrungsreichen Jahren des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit lebte der Karneval in Eiserfey zu Beginn der 1950er Jahre allmählich wieder auf. Zunächst waren es einige Männer und Frauen, die die karnevalistische Lebensfreude wieder ins Dorf brachten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="712" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image213.jpg" alt="" class="wp-image-4803" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image213.jpg 500w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image213-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>



<p>Sie organisierten die ersten kleinen Umzüge. Das Interesse der Bevölkerung steigerte sich von Jahr zu Jahr, insbesondere ein Verdienst von Post-Jupp (Josef Schröder), seinem Bruder Klimm (Klemens Schröder) und Schicks Hein (Heinz Mießeler). Bald trat auch das sogenannte „Feytal-Trio“ mit den Sängern Hubert Ohlenhardt und Peter Feld, der auch die Texte lieferte, sowie mit dem Musikanten (Akkordeon) Johann Hamacher, besser als „Ecke Schäng“ bekannt, auf, die das Leben im Dorf, seine Menschen und Besonderheiten aufs Korn nahmen. Peter Feld zog später mit seinen drei Söhnen musikalisch in den Rosenmontagszügen mit. Felds Söhne sind in seine Fußstapfen getreten. Sie besingen als „De Vänte“, so nannte sie der Vater, das dörfliche Geschehen.</p>



<p>In den fünfziger Jahren war es vornehmlich der Sportverein TUS Eiserfey, der als Verein die ersten Sitzungen noch im Saal der Gaststätte Johann Peter Sistig, jetzt „Feytal“ durchführte.</p>



<p>Man lebte in bescheidenen Verhältnissen und doch wurden mit viel Fantasie und Geschick Kostüme, Handkarren und Festwagen geschmückt. Ganz besonders lustig und gesellig war auch das Kostümieren. Das ganze Jahr über erfreute man sich an den kostümierten Besuchen, wenn es in die Traditionshäuser wie „A Krütz“ und die Gaststätten ging.</p>



<p>Lange bevor in Mechernich oder in einem der anderen Orte überhaupt ein Karnevalszug ging, haben eine Hand voll Eiserfeyer, unter anderem Post Jupp, Schröder Klimm, Feld Peter, Schicks Hein, Ohlenhards Hubert, Krämer Jupp und Peiner Karl bereits einen Karnevalszug mit Wagen auf die Beine gestellt.</p>



<p>Von den Anfangsjahren bis zum Ende der neunziger Jahre übernahm Schosch Möhs die künstlerische Gestaltung der Wagen. In der Werkstatt von Ohlenhardt Hubert malte er unverkennbare weibliche Rundungen, wobei die unterstützenden Helfer die eine und andere Flasche Schnaps verkonsumierten. Viele der Reiferen denken sehr gerne an diese Zeit zurück.</p>



<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="511" height="772" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image215.jpg" alt="" class="wp-image-4806" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image215.jpg 511w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image215-199x300.jpg 199w" sizes="auto, (max-width: 511px) 100vw, 511px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="723" height="527" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image217.jpg" alt="" class="wp-image-4810" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image217.jpg 723w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image217-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 723px) 100vw, 723px" /></figure>
</div>
</div>



<p>In den ersten Jahren ging der Zoch am Karnevalssonntag, später hat man sich auf den Rosenmontag festgelegt.</p>



<p>Im März 1966 war es dann nur logisch, dass sich einige karnevalistische Bürger aus Eiserfey zusammenfanden, um einen Karnevalsverein zu gründen. Die damalige Wirtin der Römerstube, Maria Esser, packte 200,&#8211; DM in eine Zigarrenschachtel mit den Worten: „<em><strong>So Jonge, jetzt könnt ihr den Karnevalsverein gründen.</strong></em>“</p>



<p>Am 17. März 1966 war es so weit. In der Gaststätte „Zur Römerstube“ fanden sich Maria Esser, Peter Feld, August Hommel, Hubert Ohlenhardt, Clemens Schröder, Adolf Zöll, Dr. Toni Breuer, Richard Fink, Johann Mießeler, Karl Peiner, Dieter Thiel und Franz Bittner zusammen und gründeten die Karnevalsgesellschaft Feytaler Jecken Eiserfey 1966 e.&nbsp;V.</p>



<p>Als Vereinsfarben wurden die Farben »<strong>rot</strong>« und »<strong>weiß</strong>« schriftlich festgelegt.</p>



<p>Der erste Vorstand:<br>1. Vorsitzender: Richard Fink<br>2. Vorsitzender: Peter Feld<br>Kassierer: Johann Mießeler<br>Beisitzer: Karl Peiner und Hubert Ohlenhardt</p>



<p>Bereits 1967 wurde unter der Leitung von Änne Strang aus Mechernich die erste legendäre Tanzgarde aufgestellt. Die jungen Eiserfeyer Mädchen, die sich „Feytal Lerchen“ nannten, hatten innerhalb kürzester Zeit Auftritte bis ins Kölner Gürzenich. Lange Jahre trainierte Änne Strang unsere Garden, bis dann 1984 Cäzilia Sonnenschein die Nachfolge antrat. Über 25 Jahre trainierte „Cilly“ Sonnenschein die KG Garden. Als ehemaliges aktives Tanzmädel übernahm Barbara Hamacher das Training der Solomariechen und Synchronpaare. Ab dem Jahr 2010 trainiert Barbara zusammen mit Diane Rath die KG Garden. Seit 2015 trainiert Marco Otten gemeinsam mit Barbara Hamacher die KG Garden und Solomariechen Dana Rath.</p>



<p>Im Laufe der Zeit veränderten sich die Veranstaltungen des Karnevals in Eiserfey. Der früher als absolutes Highlight durchgeführte Preismaskenball ist ganz weggefallen.</p>



<p>Seit 1970 wird die große Karnevalssitzung als Ringsitzung gemeinsam mit anderen Orten organisiert. Über diesen Weg traten mehr oder weniger alle bekannten Größen des rheinischen Karnevals auf, darunter die Bläck Föös und das Colonia Duett.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Unsere Sitzungspräsidenten in 50 Jahren waren:</h5>



<p><em>Heinz Meyer aus Mechernich,</em><br><em>Herr Schmitz aus Reifferscheidt,</em><br><em>August Hommel,</em><br><em>Klaus Reddig,</em><br><em>Harry Hommel,</em><br><em>Ralf Groß,</em><br><em>Björn Wassong,</em><br><em>Ralf Schumann</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="561" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image219-1024x561.jpg" alt="" class="wp-image-4814" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image219-1024x561.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image219-300x164.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image219-768x421.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image219.jpg 1037w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">1. Vorstand der KG Eiserfey</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="994" height="519" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image223.jpg" alt="" class="wp-image-4818" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image223.jpg 994w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image223-300x157.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image223-768x401.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 994px) 100vw, 994px" /></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Die Tollitäten seit Vereinsgründung:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>1967</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz August I. (August Hommel)</li>



<li>Prinzessin Brigitte I. (Brigitte Mießeler/Wiegmann)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>1969</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Josef I. (Josef Krämer)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>1970</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Winand I. ( Winand Stroht)</li>



<li>Prinzessin Hilde I. (Hilde Cilenseck)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>1971</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Eberhard I. (Eberhard Reuter)</li>



<li>Prinzessin Gisela I. (Gisela Mießeler/Große- Wilde)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>1972</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Hubert I. (Hubert Ohlenhardt)<br>Prinzessin Inge I. (Inge Ohlenhardt/Mastiaux)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>1984</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Harry I. (Harry Hommel)<br>Bauer August (August Hommel)<br>Jungfrau Ernst (Ernst Koch)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>1985</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Ernst I. (Ernst Koch)<br>Bauer August (August Hommel)<br>Jungfrau Harry (Harry Hommel)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>1986</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Josef (Josef Krämer)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>1989</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Susi I. (Susi Quednau)<br>Bauer Waltraud (Waltraud Franken)<br>Jungfrau Hilde (Hilde Groß)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>1991</em></strong> und <strong><em>1992</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>(Der Rosenmontagszug 1991 ist wegen des Golfkrieges ausgefallen)<br>Prinz Winfried I. (Winfried Leimbach)<br>Bauer Erwin (Erwin Fink)<br>Jungfrau Karl (Karl Meyer)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>1999</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Rudi I. (Rudi Mießeler)<br>Bauer Thorsten (Thorsten Mießeler)<br>Jungfrau Henriette (Heinz Heimersheim)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>2004</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Volker I. (Volker Grimm)<br>Bauer Christian (Christian Harperscheidt)<br>Jungfrau Wilhelmine (Wilhelm Molitor)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>2010</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Heinz I. (Heinz Heimersheim<br>Bauer Frank (Frank Koch)<br>Jungfrau Erika (Erich Wahlen)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>2011</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Tina I. (Tina Groß)<br>Bauer Sandra (Sandra Harperscheidt)<br>Jungfrau Andrea (Andrea Molitor)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>2012</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinz Beate I. (Beate Heimersheim)<br>Bauer Rita (Rita Koch)<br>Jungfrau Heike (Heike Wahlen)</li>
</ul>
</li>



<li><strong><em>2016</em></strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prinzessin Maria I. (Maria Reiher)</li>



<li>Bauer Helga (Helga Klatt)</li>



<li>Jungfrau Brigitte (Brigitte Männel)</li>
</ul>
</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>In der Session 2009/2010 feierten wir unser jeckes Jubiläum mit 4 x 11 Jahren. Das nahm unser damaliger und heutiger 1. Vorsitzender Heinz Heimersheim zum Anlass, gemeinsam mit seinen Freunden Erich Wahlen und Frank Koch das Jubiläumsdreigestirn zu stellen. Zum Jubiläum fand am Pfingstsonntag bei herrlichem Sonnenschein ein großer Festumzug mit vielen befreundeten Vereinen statt. Ein Livekonzert mit den bekannten Kölner Musikgruppen Colör und De Räuber beendete den Feiermarathon des 44. Jubiläums.</p>



<p>Viele Eiserfeyer bleiben im Karneval unvergessen. Wir gedenken aller und möchten doch einige Originale besonders erwähnen: Peter Feld, August Hommel, Ernst Koch, Hubert Ohlenhardt, Josef Schröder, Clemens Schröder, Winand und Margarete Stroht, Käthe Peiner, Karl Mießeler, Ludwig Mießeler, Michael Mießeler, Johann Mießeler, Karl Peiner, Josef Krämer, Heinz Mießeler, Schorsch (Georg) Möhs, Hilde Mießeler, Hilde Groß.</p>



<p>Mit der Session 2015/2016 konnten die Feytaler Jecken Eiserfey dann ihr 50-jähriges Jubiläum feiern. Ein Damenjubiläumsdreigestirn mit Prinzessin Maria I. (Maria Reiher), Jungfrau Brigitte (Brigitte Männel) und Bäuerin Helga (Helga Klatt) führte die Feytaler Jecken fantastisch durch ihr großes Jubiläum. Als Dankeschön für die vielen Jahre der Freude hatte der Vor- stand die Jubiläumssession zugunsten der Hilfsgruppe Eifel gestellt. Mit Stolz übergab Heinz Heimersheim eine Spende in Höhe von 3.000,&#8211; € an die Hilfsgruppe Eifel. Etwas Besonderes sollte es zum Jubiläum sein. Und so zog am Karnevalsfreitag im Jahr 2016 der erste Karnevalslichterzug in den Abendstunden durch Eiserfey. Und dann passierte das, was so nicht zu erwarten war – für die teilnehmenden Karnevalsjecken, Tollitäten und Musikgruppen ein unglaubliches Gefühl. Karneval, Stimmung, Frohsinn und Freude im Herzen – all das war zu spüren.</p>



<p>Von den vielen Besuchern und Karnevalsfreunden ging ebenfalls ein wunderbares Echo an alle Aktiven. Ob Jung oder Alt, überall Begeisterung, alle erfreuten sich am wunderschönen Schauspiel von glitzernden Lichtern, Kostümen und Festwagen, mit Lichtern geschmückte Häuser, Feuerwerk am Himmel, Musik und grenzenlose Stimmung.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der Vorstand der Feytaler Jecken 2017:</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>1. Vorsitzender: Heinz Heimersheim</li>



<li>2. Vorsitzender: Frank Koch</li>



<li>Geschäftsführerin: Beate Heimersheim</li>



<li>Kassiererin: Heike Wahlen</li>



<li>Beisitzer: Andrea Schmitz-Feyen, Rita Koch, Maria Reiher, Harry Hommel, Erich Wahlen</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="601" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image225-1024x601.jpg" alt="" class="wp-image-4823" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image225-1024x601.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image225-300x176.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image225-768x451.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image225.jpg 1211w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vorstand Feytaler Jecken 2017</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center">Jetz jeht et loss – janz Fey hätt Jubiläum 2017!</h4>



<p>1150 Jahre Eiserfey und 50 Jahre Tanzgarde Eiserfey, <em>met os zesamme fiere</em>. Das Sessionsmotto der KG Feytaler Jecken Eiserfey 1966 e.&nbsp;V. in 2016/2017.<br>Wir starten in ein Jahr mit vielen Veranstaltungen aller Ortsvereine und dem Bürgerverein Eiserfey. Als Karnevalsgesellschaft beginnen wir mit der fünften Jahreszeit den Festmarathon und freuen uns auf einige karnevalistische Highlights.</p>



<p>Als Karnevalsgesellschaft werden wir versuchen, das Brauchtum zu erhalten. Einsatz, Ausdauer, Miteinander, Fairness, Fans und Gäste – das wünschen wir uns und allen, die beim Festmarathon Eiserfey mitmachen.</p>



<p>3 x von Hätze Eiserfey Alaaf</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="625" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image227-1024x625.jpg" alt="" class="wp-image-4798" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image227-1024x625.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image227-300x183.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image227-768x468.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image227.jpg 1210w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eisköniginnen 2017</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><br></p>



<p>Quelle:<br>Gastautor Heinz Heimersheim, 1. Vorsitzender</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hans-Gerd Harperscheidt</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/hans-gerd-harperscheidt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 10:09:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eiserfeyer Köpfe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6764</guid>

					<description><![CDATA[Johann W. Mießeler Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) zeichnet seit 1976 Persönlichkeiten, die sich in besonderer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-small-font-size">Johann W. Mießeler</p>



<p>Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) zeichnet seit 1976 Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die kulturelle Entwicklung des Rheinlandes verdient gemacht haben, mit dem Rheinlandtaler aus. Der Taler zeigt das Gesicht der Medusa, eine der sagenumwobenen griechischen Gorgonen <em>(weibliche Schreckgestalten)</em>. Insbesondere das ehrenamtliche Engagement, mit dem sich viele Menschen um Belange in der Denkmal- und Bodenpflege, in der Archiv- und Museumspflege, in der Landesgeschichte, für Volkskunde, Mundartpflege und Sprachgeschichte, in der Naturkunde und im Naturschutz kümmern, soll auf diese Weise gewürdigt werden. Dies ist nur ein Auszug aus den Möglichkeiten für die Vergabe der Ehrung.<br>Hans Gerd Harperscheidt wurde im Mai 2012 mit dem Rheinlandtaler vom Landschaftsverband Rheinland im Bereich der Bodendenkmalpflege ausgezeichnet. Damit würdigte der Landschaftsverband Harperscheidts Engagement bei der Errichtung des <a href="https://www.eiserfey.de/2023/06/sammelbecken-2/" data-type="post" data-id="6150">Römerkanalsammelbeckens</a> in Eiserfey und der Offenlegung der <a href="https://www.eiserfey.de/2023/06/aquaeduktbruecke/" data-type="post" data-id="6067">Aquäduktbrücke</a> zwischen Vollem und Urfey. Beide Denkmäler werden in dieser Schrift näher betrachtet.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Neben den eigentlichen Arbeiten an den römischen Überbleibseln ehemaligen Wasserleitung wurden die Denkmäler mit Schutzbauten versehen, um sie vor Wind und Wetter, aber auch vor räuberischen Denkmalplünderern zu schützen. Außerdem wurde die Umgebung der Denkmäler entsprechend gärtnerisch gestaltet. Hans Gerd Harperscheidt standen jeweils freiwillige Helfer bei den Arbeiten zur Verfügung, die er als ehemaliger Polier sach- und fachgerecht leitete.<br></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="837" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image292-1-1024x837.jpg" alt="" class="wp-image-4041" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image292-1-1024x837.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image292-1-300x245.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image292-1-768x627.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image292-1-1536x1255.jpg 1536w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image292-1.jpg 1880w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hans Gerd Harperscheidt und Theo Groß nach Fertigstellung des Schutzbaues</figcaption></figure>



<p>Die vorgenannte Auszeichnung war die Krönung für sein jahrzehntelanges Engagement und seine Einsatzbereitschaft in seinem Heimatort.<br></p>



<hr class="wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Neben vielen kleineren Arbeitseinsätzen ist besonders der Bau der Leichenhalle auf dem Friedhof in Eiserfey, die unter seiner Federführung gebaut wurde, erwähnenswert.</p>
</div>
</div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="399" height="328" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image290.gif" alt="" class="wp-image-3986"/><figcaption class="wp-element-caption">Bau der Leichenhalle</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p></p>
</div>
</div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image291-1-694x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4040" width="423" height="624" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image291-1-694x1024.jpg 694w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image291-1-203x300.jpg 203w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image291-1.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 423px) 100vw, 423px" /><figcaption class="wp-element-caption">HansGerd Harperscheidt, Kunst- und Handwerkermarkt 1992</figcaption></figure>



<p>Sein Talent als gelernter Former zeigte Hans Gerd Harperscheidt auch auf dem Kunst- und Handwerkermarkt 1992 im Ort, als er das Metallgießen vorführte. In von ihm vorgefertigten Formen wurden Erinnerungsteller aus Aluminium gegossen und an Interessenten verkauft.<br>Für ihn selbstverständlich, dass der Verkaufserlös in die Ortkartellkasse floss. Nicht unerwähnt bleiben soll seine jahrzehntelange Tätigkeit als sachkundiger Bürger im ehemaligen Ortskartell von Eiserfey, dem er mit Rat und Tat zur Seite stand.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-group is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-ea351d65 wp-block-group-is-layout-constrained" style="border-style:none;border-width:0px;padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0">
<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h5 class="wp-block-heading">Quellen:</h5>
</div>



<ul class="wp-block-list">
<li>Homepage LVR, Kultur, Aktuelles und Service, Rheinlandtaler Paul Düster, Foto und Presseportal</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rita Breuer</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/rita-breuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 09:46:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eiserfeyer Köpfe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6756</guid>

					<description><![CDATA[„Rita Breuer – eines der deutschen Fräulein-Wunder aus Hessisch-Lichtenau“Dr. Horst Strohkendl (Erster Trainer der deutschen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center"><em><strong>„Rita Breuer – eines der deutschen Fräulein-Wunder aus Hessisch-Lichtenau“</strong><br>Dr. Horst Strohkendl (Erster Trainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft Rollstuhlbasketball)</em></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Im September 1956 wurde ich in meinem Elternhaus im Auel in Eiserfey geboren. Im Alter von dreieinhalb Jahren erkrankte ich an Polio (Kinderlähmung). Ich besuchte zunächst fünf Jahre lang die Volksschule in Eiserfey, bevor Lehrer Nießen eine Empfehlung für das Gymnasium aussprach. Denn er war der Meinung, dass das behinderte Kind eine gute Schulbildung brauche und ein Gymnasium besuchen solle. Ich wechselte zum Gymnasium Am Turmhof (GAT) nach Mechernich, das damals noch aus einem Bretterverschlag bestand. Dort verbrachte ich drei Schuljahre, bevor ich in das Internat für körperbehinderte Menschen nach Hessisch-Lichtenau (bei Kassel) wechselte und das Freiherr-vom-Stein Gymnasium besuchte. Das Internat verfügte über eine Rollstuhl-Basketballmannschaft, wo ich zum ersten Mal auf Rollstuhlfahrer getroffen bin.<br>Im Jahr 1973 wurde ich in der Mannschaft aufgenommen und wenig später zu einem Lehrgang der Nationalmannschaft eingeladen. Nur ein Jahr später fuhr ich als Mitglied der Mannschaft zu meiner ersten Europameisterschaft nach Kerpape (Bretagne) in Frankreich, bei der wir die Goldmedaille gewannen. 1975 folgte ein Weltmeisterschafts-Turnier in Stoke-Mandeville in Großbritannien.<br>Mein Abitur legte ich im Jahr 1976 ab. Im selben Jahr konnte ich leider nicht an den Paralympics in Toronto teilnehmen, weil ich eine Ausbildung als Bankkauffrau bei der Commerzbank in Siegen begann. Während meiner dreijährigen Ausbildung nahm ich an weiteren internationalen Turnieren teil.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="429" height="312" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image296.jpg" alt="" class="wp-image-3990" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image296.jpg 429w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image296-300x218.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px" /><figcaption class="wp-element-caption">Länderspielreise nach Los Angeles in den 1980er Jahren. Rita Breuer mit Maskottchen auf dem Schoß</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Meine aktive Sportlerzeit als Rollstuhlbasketballerin dauerte von 1974 bis 1992, in der ich an insgesamt vier Paralympics und diversen Europa- und Weltmeisterschaften mit meinem Team sehr erfolgreich teilgenommen habe. Während der letzten zehn Jahre war ich Mannschaftsführerin des Teams.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="539" height="302" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image298-1.jpg" alt="" class="wp-image-4060" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image298-1.jpg 539w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image298-1-300x168.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 539px) 100vw, 539px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erstes Treffen der ehemaligen Spielerinnen der deutschen Frauen-Nationalmannschaft Rollstuhlbasketball (1980 bis 1987) im Jahr 2015</em></figcaption></figure>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Im Jahr 2000 gründete ich zusammen mit Eltern behinderter Kinder und Jugendlicher im Raum Eifel einen Verein (Rollstuhlsportgruppe Eifel e.&nbsp;V.). Der Verein hat das Ziel, rollstuhlfahrenden Kindern eine Möglichkeit der sportlichen Betätigung und der Begegnung zu bieten. Von meinen früheren sportlichen Erfahrungen konnten die jungen Menschen profitieren. Als Übungsleiterin betreute ich den Verein mehr als zehn Jahre in allen Belangen.</p>



<p>Seit 2013 beschäftige ich mich mit Rollstuhltennis; einer Sportart, die für mich als sportliche Betätigung nach vielen Jahren des Rollstuhlbasketballs gut geeignet ist.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="507" height="338" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image300-1.jpg" alt="" class="wp-image-4055" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image300-1.jpg 507w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image300-1-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 507px) 100vw, 507px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Rita Breuer und Regina Isecke (verst. 2015) beim Gold-Kremer-Rollstuhl-Tennisturnier in Köln im Jahr 2014</em></figcaption></figure>
</div>
</div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle:<br>Gastautor Rita Breuer</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>de Vänte</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/de-vaente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 16:08:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ortsvereine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eiserfey.de/?p=6734</guid>

					<description><![CDATA[…das sind „die Jungs“ aus der Eifel. Ursprünglich, traditionell und eng verbunden mit Ihrer Heimat [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><br>…das sind „die Jungs“ aus der Eifel. Ursprünglich, traditionell und eng verbunden mit Ihrer Heimat und dem Leben in der Eifel. „Dé Vänte“ aus Eiserfey sind hier etwas Besonderes. Ja so mancher behauptet sogar, etwas Einzigartiges!<br>Der musikalische Startschuss dieser Eifelband, hatte ihren Ursprung in Eiserfey und liegt nun schon einige Jahre, ja sogar Jahrzehnte zurück. Es war 1972, als Peter Feld mit seinen noch kleinen Jungs (kleen Vänte) Manfred, Robert und Hans-Jürgen zum ersten Mal „em Fastelovend“ unterwegs war. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="338" height="366" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image259.jpg" alt="" class="wp-image-5274" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image259.jpg 338w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image259-277x300.jpg 277w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /><figcaption class="wp-element-caption">de Vänte von Feld Pitte</figcaption></figure>



<p>Peter Feld, der zuvor schon mit dem „Feytal Trio“ zahlreiche Lieder über das Dorfleben und seine Bewohner schrieb und das Akkordeon spielte, legte somit den Grundstein für die heutige Band „Dé Vänte“.<br>Bald schon waren „dé Vänte von Feld Pitte“ die Attraktion im Eiserfeyer Fastelovend und auch bei anderen Karnevalsumzügen im Stadtgebiet Mechernich. Die kleinen „Vänte“ wollten von nun an nicht mehr nur am Rande des Karnevalszugs stehen, zuschauen und Kamelle sammeln. Nein! Viel mehr Spaß machte es ihnen zusammen mit ihrem Vater im Karnevalszug mitzugehen und selbst aktiv zu sein. Kamelle und Geld für die Spardose wurde ihnen dabei von vielen Karnevalsjecken im Vorbeigehen in die Tasche gesteckt, und wenn es dann noch einen Orden vom Karnevalsprinz gab, waren sie stolz und glücklich zugleich!<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="342" height="448" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image257.jpg" alt="" class="wp-image-5277" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image257.jpg 342w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image257-229x300.jpg 229w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></figure>



<p>Manfred Feld spielte damals die Becken, Robert Feld die „decke Trom“, und Hans-Jürgen Feld „trug“ zunächst die Mandoline und spielte später dann die Raspa Kugeln, zum Rhythmus der Lieder. Viele Jahre begleiteten die Vänte musikalisch den „HVE“(Hut-Verein Eiserfey) auch in der 5. Jahreszeit. Der HVE war jedes Jahr mit einem neuen „Motto“ auf dem Rosenmontagszug in Eiserfey unterwegs.<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="333" height="404" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image260.jpg" alt="" class="wp-image-5281" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image260.jpg 333w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image260-247x300.jpg 247w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></figure>



<p>Einige Jahrzehnte später veränderte sich die Band. Manfred Feld spielte von nun an die Gitarre und unterstützte seinen Vater auch beim Gesang. Robert Feld blieb seiner „decken Trom“ treu. Mit Ralf Hochgürtel, der später dann die Mandoline spielte, und auch mit René Mastiaux (Percussion) bekamen die „Vänte“ die notwendige Unterstützung für die nächsten Jahre.<br>In dieser Besetzung war die Band, die sich zunächst „Dé Hüüldöpp“ nannte, bis in das Jahr 2007 auf zahlreichen Veranstaltungen in Eiserfey und Umgebung unterwegs.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="581" height="395" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image262.jpg" alt="" class="wp-image-5282" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image262.jpg 581w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image262-300x204.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 581px) 100vw, 581px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="553" height="379" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image264.jpg" alt="" class="wp-image-5283" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image264.jpg 553w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image264-300x206.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 553px) 100vw, 553px" /></figure>



<p><br>„Ejal wie et kütt, der Ahl moss möt! Un wer net loofe kann, witt jefahre!“</p>



<p style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--20);margin-right:var(--wp--preset--spacing--20);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--20);margin-left:var(--wp--preset--spacing--20)">So waren die Vänte unter dem Motto “Op Spandau“ bis 2007 unterwegs. Leider mussten sie in diesem Jahr von Peter Feld Abschied nehmen. Mancher fragte sich wie es nun weitergehen sollte, ohne Peter Feld, der das Herz Band war. Manfred Feld übernahm die Leitung und stieg in die Fußstapfen seines Vaters Peter Feld. Er ist der Autor und Komponist zahlreicher Lieder über Land und Leute und das Leben in und um Eiserfey.<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="603" height="331" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image266.jpg" alt="" class="wp-image-5284" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image266.jpg 603w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image266-300x165.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 603px) 100vw, 603px" /></figure>



<p style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--20);margin-right:var(--wp--preset--spacing--20);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--20);margin-left:var(--wp--preset--spacing--20)">So wie einst sein Vater im „Feytal Trio“ greift Manfred Feld Dinge auf und bringt sie zu Papier und führt somit das musikalische Erbe seines Vaters fort. Der Name der Band änderte sich dann 2007 auf „Dé Vänte“ und damit auch das musikalische Repertoire.<br>Udo Greuel ist der Nachfolger am Akkordeon. Seit er mit der Band aufseinem Akkordeon zum Abschied von Peter Feld das „Eiserfeyer Heimatlied“ spielte, das im Übrigen auch aus der Feder von Peter Feld selbst stammte, ist er mit dabei .René Mastiaux, der seit vielen Jahren schon bei den „Vänte“ mitspielt, prägt den Sound und Rhythmus der Väntelieder mit seinem Cajon. So wie einst sein Opa „Hubert Ohlenhardt“ (Sänger im Feytal Trio) „op däm Koffe von de Quetsch“ Peter Feld gerne auf dem Akkordeon begleitete, gibt René bei „Dé Vänte“ gerne heute den Takt an.<br>Eine zusätzliche Bereicherung erhielten die „Vänte“ durch den Frontmann der Band „Eburonen“, Albin Hamacher. So wie einst sein Opa, spielt Albin heute den Kontrabass und ist immer mit Begeisterung bei der Sache.<br>Die „Neue Generation“ ist auch schon mit von der Partie! So unterstützen Thomas Feld (8 Jahre) an der Gitarre sowie Simon Feld (7 Jahre) am Tamburin die Vänte tatkräftig und spielen und singen mit! Wenn es die Zeit erlaubt, ist der kleinste und größte Fan der „Vänte“, Jannes Hamacher (1 Jahr) auch mit dabei! Früh übt sich wer ein „Vänt“ werden will!<br>Von Geburtstagen über Jubiläen bis hin zu Großveranstaltungen, wie z.B. das Mechernicher Brunnenfest, sind die „Vänte“ heute auf Tour.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="603" height="389" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image268.jpg" alt="" class="wp-image-5285" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image268.jpg 603w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image268-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 603px) 100vw, 603px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="603" height="398" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image269.jpg" alt="" class="wp-image-5286" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image269.jpg 603w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image269-300x198.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 603px) 100vw, 603px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="399" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_2.png" alt="" class="wp-image-1887" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_2.png 600w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/Handwerkermarkt_2-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">de Vänte , Handwerkermarkt 2017</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle<br>Gastautor Manfred Feld</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
