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	<title>Eiserfey &#8211; Eiserfey + Dreimühlen + Vollem</title>
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	<description>Informationen aus Eiserfey - Einem Golddorf aus der Eifel</description>
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	<title>Eiserfey &#8211; Eiserfey + Dreimühlen + Vollem</title>
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		<title>Das  Y  ist wieder da</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2024/06/das-y-ist-wieder-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Klefisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 08:59:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerverein]]></category>
		<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Selten wurde ein Y so vermisst.Wer kennt sie nicht, die acht stolzen aufrechten weißen Buchstaben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Selten wurde ein Y so vermisst.<br>Wer kennt sie nicht, die acht stolzen aufrechten weißen Buchstaben im Hang: EISERFEY. In einer kalten Winternacht lichtete sich die Reihe der Standhaften und das Y scherte aus. Sein Fehlen fiel sofort auf.</p>



<p><br>Sechs Jahre stand es mit seinen Freunden dort. Trotzte Regen, Sturm, Kälte, Sonne und den Rindern von Alwin. Der Schriftzug war ein Projekt von Peter Ratz anlässlich des „Girls“-Day 2017. In dem Eiserfeyer Jubiläumsjahr 1150 Jahre zauberten sie dann gemeinsam die Buchstaben in den Hang. Dort standen sie und wurden in der Region bekannt. An Winterabenden leuchteten sie über Eiserfey.</p>



<p><br>Im Frühjahr wurde der Entschluss gefasst, das abtrünnige Y zu ersetzen. Zusammen mit Raimund und Wladimir fertigte Peter neue widerstandsstärkere Buchstaben. Nun stehen die acht Aufrechten von EISERFEY wieder gemeinsam an alter Stelle in Reih‘ und Glied. Es war nicht vorstellbar gewesen, dass ein fehlendes Y so auffällig ist und auch dann, wenn es wieder da ist. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>„Das Y ist wieder da“, machte seine Runde im Ort.</strong></p>
</blockquote>



<p><br>Die Eisbären können sich wieder freuen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="462" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2024/06/Eisbaeren-1024x462.jpg" alt="" class="wp-image-7256" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2024/06/Eisbaeren-1024x462.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2024/06/Eisbaeren-300x135.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2024/06/Eisbaeren-768x346.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2024/06/Eisbaeren-1536x693.jpg 1536w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2024/06/Eisbaeren.jpg 1581w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>
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			</item>
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		<title>Kunst, Musik und Sport</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/11/kunst-und-musik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Klefisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 09:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
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					<description><![CDATA[Musik spielt eine wichtige Rolle in unserem Dorf. Ob es sich um traditionelle Klänge handelt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Musik spielt eine wichtige Rolle in unserem Dorf. Ob es sich um traditionelle Klänge handelt, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, oder um moderne Musik, die von jungen Talenten geschaffen wurde, Musik hat die Fähigkeit, Gemeinschaften zu verbinden und das kulturelle Erbe zu bewahren.</p>



<p>Eiserfey beweist, dass es auch auf dem Land spannende Kulturereignisse geben kann, Sie engagieren sich in ihren Vereinen und Gruppen und wenn viele verschiedene Menschen zusammenkommen, entstehen gute Ideen.</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-full"><img decoding="async" width="709" height="472" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/feykulturler_presse-2-1.jpg" alt="" class="wp-image-6415" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/feykulturler_presse-2-1.jpg 709w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/feykulturler_presse-2-1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption class="wp-element-caption">Verein Feykultur, Eiserfey</figcaption></figure>



<p>So wurde 2011 das erste <strong>Feykultur</strong>-Fest veranstaltet. Musik und Kunst wurden zusammengefügt und regionale Kreative präsentierten sich. Der Erfolg des Festes war groß, so dass es alle zwei Jahre die Ausgabe der Feykultur gibt: rund um das Gelände der alten Bürgermeisterei wird gefeiert. Das musikalische Spektrum reicht von Pop über Jazz bis hin zur Folklore. Wichtig ist es ihnen, neben professionellen Musikern und Künstlern auch dem regionalen Nachwuchs eine Möglichkeit zum Auftritt zu geben.</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="603" height="398" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image269.jpg" alt="" class="wp-image-5286 size-full" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image269.jpg 603w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image269-300x198.jpg 300w" sizes="(max-width: 603px) 100vw, 603px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--20);margin-right:var(--wp--preset--spacing--20);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--20);margin-left:var(--wp--preset--spacing--20)"><strong>&#8222;de Vänte&#8220;</strong>, Brüder aus Eiserfey, verstärkt mit Eiserfeyer, haben sich mit eigenen und den Liedern ihres ebenso bekannten Vaters Peter Feld den regionalen Ereignissen und Dorfgeschichten gewidmet. Ihnen zuzuhören und dem melodischen Inhalt lauschend lässt die Zeit im Fluge vergehen.</p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile"><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Etwas neueren Datums ist der Beginn der Geschichte der <strong>&#8222;Feytal-Barden&#8220;.</strong> Ohne große Technik, nur mit Gitarre, Geige, Mandoline und Klopfbrett spielen sie eine Vielzahl von Musikstilen, darunter traditionelle Volksmusik, kölsche Klänge und moderne Hits. Damit sorgen sie für Stimmung im Saal oder in der Kneipe.</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="448" height="264" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Feytal-Barden-Weinfest-2022.jpg" alt="" class="wp-image-6405 size-full" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Feytal-Barden-Weinfest-2022.jpg 448w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/Feytal-Barden-Weinfest-2022-300x177.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /></figure></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Im Laufe der Jahre hat unser Dorf viele talentierte Musikgruppen hervorgebracht, die zur kulturellen Vielfalt und Tradition beigetragen haben. Einige dieser Gruppen haben sich im Laufe der Zeit aufgelöst, aber ihr Vermächtnis lebt noch immer in der Gemeinde weiter.</p>



<p>Das <strong>Tambourcorps Feytal Eiserfey 1929 e.V.</strong> hat über 80 Jahre die Tambour-Wettbewerbe dominiert und die Anzahl der Pokale und Urkunden zeugen von dem Erfolg. Leider musste das Corps auf Grund von Nachwuchsmangel den aktiven Spielbetrieb im Jahre 2010 einstellen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/TC-1-1024x685.jpg" alt="" class="wp-image-1910" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/TC-1-1024x685.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/TC-1-300x201.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/TC-1-768x514.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/TC-1.jpg 1512w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tambourcorps Feytal Eiserfey</figcaption></figure>



<p>Das <strong>FEYTALTRIO</strong> gab in den 50er bis 70er Jahren bei Karnevalsveranstaltungen und diversen Vergnügungen ihre Lieder zum Besten. Es entstanden im Laufe von Jahrzehnten eine Menge schöner, witziger, humorvoll vorgetragene Lieder, die zwar die Ortsbevölkerung aufs Korn nahmen, aber nie beleidigend waren. Die Lieder wurden fast ausschließlich in „Feyede Platt“ (Dialekt, Mundart) vorgetragen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="581" height="365" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/feytaltrio.png" alt="" class="wp-image-6417" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/feytaltrio.png 581w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/06/feytaltrio-300x188.png 300w" sizes="auto, (max-width: 581px) 100vw, 581px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das &#8222;Feytaltrio&#8220;,Hubert Ohlenhardt, Johann Hamacher und Peter Feld in der Römerstube</figcaption></figure>



<p>Viele Dorfbewohner erinnern sich gerne an die großartigen Darbietungen und Konzerte dieser Gruppen und ihre Bedeutung für die musikalische Geschichte des Dorfes.</p>



<p>Und wenn man durch den Ort wandert, sieht man die Metall-Kunstwerke von Peter Ratz, der in der alten Bürgermeisterei seine Werkstatt und Ausstellung hat.</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-d445cf74 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.eiserfey.de/unsere-ortsvereine/">zu unseren Ortsvereinen</a></div>
</div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Archäologie erlebbar gemacht</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/10/archaeologietour-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Klefisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Oct 2023 12:38:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Aquäduktbrücke Vollem: Hunderte Besucher bei „Archäologietour Nordeifel“ &#8211; Vorträge zu Restaurierung, Geschichte und Kinderprogramm &#8211; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-medium-font-size"><br>Aquäduktbrücke Vollem: Hunderte Besucher bei „Archäologietour Nordeifel“ &#8211; Vorträge zu Restaurierung, Geschichte und Kinderprogramm &#8211; „Bürgerverein Eiserfey Dreimühlen und Dreimühlen und Vollem e. V.“ sorgte für leibliches Wohl</p>



<p>Mechernich &#8211; Früher diente sie dazu, Wasser aus den Höhen der Eifel in die römische Siedlung „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“, das heutige Köln, zu transportieren. Heute ist die kleine Aquäduktbrücke bei Vollem ein beliebtes Ausflugsziel in der Region &#8211; und diente als eine der sechs Stationen der diesjährigen 16. „Archäologietour Nordeifel“.<br>Fünf Busse brachten 150 Besucher, die zur ungefähr selben Menge an Individualbesuchern stieß. Hinzu kamen eine Radgruppe des ADFC, die am Ende des Tages 90 Kilometer „unter den Reifen“ hatte, und eine Wandergruppe des „Eifelvereins Bonn“.<br></p>



<p>Diplom-Restaurator Thomas Sieverding informierte die zahlreichen Gäste über die Restaurierung der Brücke, die im Jahr 1975 bei Straßenbauarbeiten entdeckt worden war, auch nach dem verheerenden Hochwasser im Jahre 2021. Mitarbeiterinnen des „Landschaftsverbandes Rheinland“ (LVR) um Dr. Isabell Schmidt referierten zudem im generellen über den Römerkanal und die Aquäduktbrücke.<br>Prof. Dr. Klaus Grewe gestaltete indes Führungen mit dem „Freundeskreis Römerkanal e. V.“, während Friedhelm Becker und<br>Reinhard Schweinheim im InfoZelt „Rede und Antwort standen“.<br>Auch für die Kids war für Programm unter dem Motto „Simulation von Landschaftsveränderungen in der Sandkiste“ gesorgt, um das sich Claudia Koppmann kümmerte.<br>Währenddessen genossen die Gäste Reibekuchen, Kuchen, Kaffee und weitere Getränke, die das „hervorragende Engagement“ des „Bürgerverein Eiserfey, Dreimühlen und Vollem e. V.“, wie Gabi Schumacher von der Mechernicher Stadtverwaltung betonte, unter der Leitung von Franz Harperscheidt organisiert hatte.<br>(Bürgerbrief Nr 21/2023 pp/Agentur ProfiPress)</p>



<p>In einem Schreiben sprach der Bürgermeister der Stadt Mechernich, Dr. Hans-Peter Schick uns einen herzlichen Dank für diesen Einsatz aus. &#8222;Ohne das bürgerschaftliche Engagement und der Einsatz der Vereine vor Ort wären wir nicht in der Lage, eine solche Veranstaltung in unserer Region zu stemmen. Bitte geben Sie allen Helferinnen und Helfern des Bürgervereins, die Ihnen beider Vorbereitung und Durchführung so tatkräftig zur Hand gegangen sind, meinen Dank weiter.&#8220;</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Ortswappen von Eiserfey</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/das-ortswappen-von-eiserfey/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gast Autor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 10:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
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					<description><![CDATA[1988 wurde vom Ortskartell Eiserfey und dem Ortsvorsteher Alfred Mießeler beschlossen, ein Ortswappen einzuführen. Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>1988 wurde vom Ortskartell Eiserfey und dem Ortsvorsteher Alfred Mießeler beschlossen, ein Ortswappen einzuführen. Der Entwurf, die Gestaltung und Beschreibung wurde vom Heimatforscher Anton Könen aus Mechernich durch­geführt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="591" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/BuergervereinEiserfeyDreimuehlenVollem_Wappen_favIconGroesse_512_.png" alt="FavIcon - Wappen von Eiserfey" class="wp-image-982" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/BuergervereinEiserfeyDreimuehlenVollem_Wappen_favIconGroesse_512_.png 512w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/BuergervereinEiserfeyDreimuehlenVollem_Wappen_favIconGroesse_512_-260x300.png 260w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><sub>Das Ortswappen von Eiserfey</sub></em></figcaption></figure>



<p>Das Wappen schmückt seitdem Vereinsembleme und Ortsfahnen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Wappenbeschreibung <em>(von Anton Könen)</em>:</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Wappen ist gespalten und links geteilt.</li>



<li>Oben links das schwarze Kreuz im silbernen Feld weist auf jahrhundertelange Zugehörigkeit des Ortes zum Kurstaat Köln hin.</li>



<li>Links unten das rote Feld mit Eisen und Schlegel dokumentiert die über Jahrhunderte durchgeführte Eisenverarbeitung in Eiserfey.</li>



<li>Die Grundfarbe rot soll an die Glut beim Schmelzvorgang hinweisen.</li>



<li>Rechts im blauen Feld ist eine goldene Glocke zu sehen. Die Glocke zeigt das alte Gerichtssiegel von Eiserfey!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Willkommen in Eiserfey</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/07/willkommen-in-eiserfey/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K. Norgaz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 10:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Stätten]]></category>
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					<description><![CDATA[Eiserfey ist ein idyllisch gelegener Ort im Feytal mit vielerlei geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten im Ort und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/04/Eiserfeyer Heimatlied.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption"><em>Interpretation vom „Eiserfeyer Heimatlied“ von der 2005er CD „Musik der Heimat“ &#8211;<br><strong><a href="https://www.eiserfey.de/2023/07/eiserfeyer-heimatlied/" data-type="post" data-id="6804">Text</a></strong> und Musik: Peter Feld – Gesang: Antoinette – Notiert, arrangiert und produziert von Peter Züll</em></figcaption></figure>



<p>Eiserfey ist ein idyllisch gelegener Ort im Feytal mit vielerlei geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten im Ort und in der näheren Umgebung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bilder-32kW-027-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-116" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bilder-32kW-027-768x1024.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bilder-32kW-027-225x300.jpg 225w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bilder-32kW-027-1152x1536.jpg 1152w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/Bilder-32kW-027.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hauserbachstraße</figcaption></figure>



<p>Das in einem engen Tal liegende Straßendorf ist landschaftlich geprägt durch den von Dreimühlen entspringenden und von Süden nach Norden durch den Ort verlaufenden Hauserbach, der sich im unteren Dorf mit dem von Urfey kommenden Feybach verbindet und von hier an den Namen „Feybach“ trägt. Eiserfey ist seit 1969 ein Stadtteil von Mechernich und hat aktuell 413 Einwohner. <em>(Stand 30.06.2017)</em></p>



<p>Seine Ersterwähnung findet man unter „Feia“ im Goldenen Buch von Prüm, „liber aureus“ im Jahr 867. Eiserfey feierte in 2017 mit vielen Veranstaltungen sein 1150-jähriges Ortsjubiläum. Nachweislich war das Feytal schon vor 200.000 Jahren bevölkert. Der Neandertaler lebte hier vor ca. 80.000 Jahren. Dies ist durch Funde von einfachen Werkzeugen, menschlichen und tierischen Überresten in und um die Kakushöhle belegt.</p>



<p>Wirtschaftlich ist das Ortsbild durch die im 18. und 19. Jahrhundert hier angesiedelte Eisenindustrie, Kalkbrenner und Mühlen beeinflusst.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/01/Buergermeisteramt-P1010013-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-614" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/01/Buergermeisteramt-P1010013-1024x768.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/01/Buergermeisteramt-P1010013-300x225.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/01/Buergermeisteramt-P1010013-768x576.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/01/Buergermeisteramt-P1010013-1536x1152.jpg 1536w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/01/Buergermeisteramt-P1010013.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Gebäude war Wohnung des Bürgermeisters und Verwaltungsgebäude der Gemeinde und der Bürgermeisterei bis 1848</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/P1010016-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-117" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/P1010016-1024x768.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/P1010016-300x225.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/P1010016-768x576.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/P1010016-1536x1152.jpg 1536w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2022/11/P1010016.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Gastwirtschaft „Em Stöffje“ ist mit ihrer annähernd 200 Jahre alten Geschichte heute noch die traditionellste und urigste Gastwirtschaft in Eiserfey</figcaption></figure>



<p>Die Geschichte des Ortes wird auf nachfolgenden Seiten dieser Homepage informativ und abwechslungsreich beschrieben.</p>



<p>Der Zusammenhalt, der Ideenreichtum und die regen Vereinstätigkeiten unserer Ortsbewohner führt zu einer stetigen Weiterentwicklung unseres Ortsbildes.</p>



<p>Wir wünschen allen Lesern und Besuchern unseres schönen und einmaligen Eifelortes, dass das Gesehene und Erlebte Sie zu einem oder weiteren Aufenthalten animiert.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h6 class="wp-block-heading">Die Stadt Mechernich hat ihren Internetauftritt neu gestaltet und stellt die Ortschaften in Film und Bild vor:</h6>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.mechernich.de/leben-in-mechernich/orte/eiserfey" target="_blank">Ortsportrait von Eiserfey</a><br><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.mechernich.de/leben-in-mechernich/orte/dreimuehlen" target="_blank">Ortsportrait von Dreimühlen</a><br><a href="https://www.mechernich.de/leben-in-mechernich/orte/vollem" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ortsportrait von Vollem</a> </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>
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			</item>
		<item>
		<title>Senioren / Ü60Traditioneller Ü60-Nachmittagstreff</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/06/senioren-ue60/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K. Norgaz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 17:38:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Ü60-Treff]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit über 25&#160;Jahren ist in Eiserfey der vom Bürgerverein unterstützte »Ü60-Treff« (früher auch gerne Seniorennachmittag [&#8230;]]]></description>
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<p>Seit über 25&nbsp;Jahren ist in Eiserfey der vom Bürgerverein unterstützte »Ü60-Treff« (früher auch gerne Seniorennachmittag oder Altentag genannt) ein besonderes Highlight im Veranstaltungskalender.</p>



<p>Jeweils am ersten Mittwoch im Monat sind alle Interessierten ab ca. 60&nbsp;Jahren, die aus der Ortsgemeinschaft (Eiserfey, Dreimühlen und Vollem, aber auch gerne aus Weyer oder den anderen umliegenden Dörfern) kommen, eingeladen, ab 14:00 Uhr in der »Alte-Schule Eiserfey« teilzunehmen.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221109_132213-1024x512.jpg" alt="Ü60-Treff - Helferinnen 11_2022" class="wp-image-1349" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221109_132213-1024x512.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221109_132213-300x150.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221109_132213-768x384.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221109_132213-1536x768.jpg 1536w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221109_132213-2048x1024.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Alle freiwilligen Helferinnen und Helfer unter der Leitung von Manuela Norgaz versuchen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern immer wieder ein abwechslungsreiches Programm anzubieten.</p>



<p>Wir versuchen die Dekoration und die angebotenen Speisen den jeweiligen Jahreszeiten / Motti anzupassen.</p>



<p>Es werden je nach Motto jeweils warme und kalte Getränke, Kuchen, belegte Brötchen oder auch mal frisch gebackener Reibekuchen, Grillwürste oder deftige Oktoberfestkost angeboten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_20230405_143916-1024x512.jpg" alt="" class="wp-image-5517" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_20230405_143916-1024x512.jpg 1024w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_20230405_143916-300x150.jpg 300w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_20230405_143916-768x384.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_20230405_143916-1536x768.jpg 1536w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_20230405_143916-2048x1024.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="2560" data-id="1355" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221005_131604-scaled.jpg" alt="Ü60-Treff - Oktoberfestdeko 2022" class="wp-image-1355" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221005_131604-scaled.jpg 1280w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221005_131604-150x300.jpg 150w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221005_131604-512x1024.jpg 512w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221005_131604-768x1536.jpg 768w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221005_131604-1024x2048.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption class="wp-element-caption">Oktoberfestdeko 2022</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>Junge Familien</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/06/junge-familien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Pütz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2023 16:24:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat 15 bis ca. 18 Uhr in der &#8222;alten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat 15 bis ca. 18 Uhr </em></strong><br><strong><em>in der &#8222;alten Schule&#8220; Eiserfey</em></strong></p>



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<p>Liebe Eltern, liebe Kinder, liebe Mitbewohnerinnen und Mitbewohner<br>von Eiserfey, Dreimühlen und Vollem,</p>



<p>einige junge Familien haben sich die Herzensangelegenheit nun erfüllt und den Spieltreff ins Leben gerufen.<br>Wir möchten gemeinsam mit den Kindern erleben, erkunden, spielen, sowie Kontakte zu anderen Familien und Mitbewohnern knüpfen. Das Alter spielt bei den Kindern, ebenso bei den Erwachsenen keine Rolle.<br>Es darf jederzeit gekommen oder gegangen werden, wie es für die Kinder und Begleitpersonen passt.<br>Die Kinder lernen sich im gemeinsamen Spiel kennen und auch die Erwachsenen haben die Gelegenheit, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.<br>Wir haben eine Liste mit Spielmaterialien, die bereits vorhanden sind und welche wir noch gerne anschaffen möchten. Der Bürgerverein hat hierfür seine Unterstützung zugesagt. Wenn jemand gut erhaltene Spielmaterialien, die nicht mehr benötigt werden, der Allgemeinheit zur Verfügung stellt, wäre dies auch sehr nützlich. Wir würden uns auch freuen, wenn es noch Interessierte gibt, die uns im Team bei der Planung und Durchführung unterstützen möchten.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Start: Donnerstag, der 21. September 2023</em></strong></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Wir freuen uns auf gemeinsame Momente!</em></strong></p>



<p>Kontakt und Fragen:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column has-dark-green-background-color has-background is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Nicole Frings<br>Am Weinberg 5, Eiserfey<br>Tel. 017641978324</p>
</div>



<div class="wp-block-column has-dark-green-background-color has-background is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Anja Feller- Mallmann<br>Alter Weg 36, Eiserfey<br>Tel. 01755909672</p>
</div>



<div class="wp-block-column has-dark-green-background-color has-background is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Dorfgemeinschaftshaus<br>„Alte Schule“<br>Alter Weg 3<br>53894 Eiserfey</p>
</div>
</div>



<p></p>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/08/Spieletreff-Eiserfey.pdf" target="_blank">Der Flyer zum Herunterladen</a></p>



<p></p>
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			</item>
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		<title>Wandern und Erholung</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2023/06/wandern-und-erholung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Klefisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 14:01:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.eiserfey.de/?p=6354</guid>

					<description><![CDATA[In Eiserfey erwarten Sie eine EifelSpur und eine EifelSchleife mit thematischen und klangvollen Namen, wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Eiserfey erwarten Sie eine EifelSpur und eine EifelSchleife mit thematischen und klangvollen Namen, wie <a href="https://regio.outdooractive.com/oar-nordeifel-tourismus/de/tour/themenweg/eifelspur-wasser-fuer-koeln-stadt-mechernich-/41285710/" data-type="page">„Wasser für Köln“</a> oder <a href="https://regio.outdooractive.com/oar-nordeifel-tourismus/de/tour/wanderung/eifelschleife-rund-um-die-kakushoehle-stadt-mechernich-/41290379/" data-type="page">„Rund um die Kakushöhle“</a>. Der bekannte <a href="http://Eifelverein Mechernich – Römerkanal-Wanderweg im Stadtgebiethttps://www.eifelverein-mechernich.de/index.php/331-roemerkanal-wanderweg-im-stadtgebiet-mechernich" data-type="page">„Römerkanal-Wanderweg“</a><a rel="noreferrer noopener" href="https://dev.eiserfey.de/?page_id=6357" data-type="page" data-id="6357" target="_blank"> </a>macht auch Station in Eiserfey/Dreimühlen.</p>



<p>Durch ein lückenloses Markierungssystem ist ein Verlaufen praktisch nicht möglich. Folgen Sie einfach den Markierungen mit dem Logo Ihrer jeweiligen Tour.</p>



<p>Eiserfey ist an der<a rel="noreferrer noopener" href="https://dev.eiserfey.de/?page_id=6358" data-type="page" data-id="6358" target="_blank"> </a><a href="https://moovitapp.com/index/de/%C3%96PNV-line-830-RheinRuhr-3749-1014171-607290-0" data-type="page">Buslinie 830 – Mechernich Bf &#8211; Zingsheim</a>&nbsp; angeschlossen.</p>



<p>Besondere Aufmerksamkeit verdient das Projekt des „Bürgervereins Eiserfey-Dreimühlen-Vollem e.V.“: <a href="https://dev.eiserfey.de/2023/06/historisches-feytal/" data-type="post" data-id="6209">„Historisches Feytal“</a>. Mit Übersichtstafeln und Tafeln-Vor-Ort lädt er zu einem informativen Besuch der Stätten unseres industriellen Erbes ein.</p>



<p>Eine Einkehrmöglichkeit besteht zur Zeit nur im &#8222;Café Land Genuss&#8220; an der Kakushöhle  <a href="http://www.cafe-land-genuss.de/">Startseite (cafe-land-genuss.de)</a>.</p>



<p>Im Ort bestehen mehrere Ferienwohnungen, die zum Übernachten und Erholung für intensive Erkundungen einladen.</p>



<p></p>
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			</item>
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		<title>Erinnerungen 2017</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/2017/05/erinnerungen-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Theo Weidebach]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 May 2017 13:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1150 Jahre 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
		<category><![CDATA[Butterhirsch]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[opBredendreesch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.eiserfey.de/?p=4828</guid>

					<description><![CDATA[Viele Erinnerungen sind noch wach bei den Seniorinnen und Senioren unseres schönen Dorfes, viele Bilder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele Erinnerungen sind noch wach bei den Seniorinnen und Senioren unseres schönen Dorfes, viele Bilder der Nachkriegszeit, einige wenige noch aus Kriegszeiten oder sogar noch aus Jahren vor dem letzten Weltkrieg.</p>



<p>Von damals kann Johann Feyen noch authentisch erzählen, der als Zwanzigjähriger beim Angriff der Alliierten in der Normandie ein Bein verlor. Wer ihn erlebt, der sieht, wie aufrecht und zielstrebig er heute noch daherkommt, wer seinen Berichten zuhört, die eine sehr klare Erinnerung speist, wer ihn in seinem gepflegten zu Hause erlebt, der erlangt großen Respekt vor diesem Mann, der trotz seines massiven Handicaps ein Berufsleben lang an der Drehbank stand und sein Leben aufrecht meisterte. Johannes trifft sich heute regelmäßig mit einem kleinen Kreis verschwägerter Seniorinnen. Dies geschieht meist bei Margret Mießeler, die ein sehr schönes Fachwerkhaus im historischen Ortskern bewohnt, erbaut 1715. Schwägerin Klara hat dort, bevor sie mit „ihrem Willie“am Ortseingang Richtung Mechernich baute, ihre Kindheit und Jugend verbracht, während Margret damals weiter unten „am Hammer“ wohnte. Elsbeth, die dritte Schwägerin im Bunde, ist noch viel zu Fuß unterwegs und hält zu einigen Freundinnen guten Kontakt.</p>



<p>Die Treffen der betagten Truppe sind wie ein Lehrstück positiver Lebensbewältigung:</p>



<p>Johannes sammelt die Mädels mit seinem Wagen ein, man sitzt in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen und verbringt kurzweilige Nachmittage, an denen neben den vielen Anekdoten, Zoten und Erinnerungen auch ein geraumer Anteil Lebensmut und Vertrauen in „was immer auch noch kommt“ spürbar wird. Manches muss zwei-, dreimal gesagt werden, weil Margret sich hartnäckig weigert, ihr Hörgerät zu benutzen. Selbstironisch kommentiert wird das Ganze allerdings durch den Satz: „<em>Met achzich sollt me jeschauße werde!</em>“</p>



<p>Diesem Kreise sowie auch manchem Gespräch, unter anderem mit Hans-Gerd Harperscheid sowie Millie und Werner Borker entspringen die folgenden „Bruchstücke der Vergangenheit“, allerdings stark eingefärbt durch Erlebnisse und Erinnerungen aus eigener Kindheit.</p>



<p>Eine Fülle lebendiger, spürbarer Bilder gibt es noch von den langen, harten Wintern in der Eifel. Johannes und sein Nachbar Hans-Gerd erzählen von wilden Fahrten mit selbstgebauten, recht schweren Schlitten, deren Kufen zu Beginn der Saison sorgfältig entrostet und geschmirgelt wurden. Eine beliebte Abfahrt war der Weg nach Harzheim, beginnend oberhalb vom „Kalk“, des jetzigen Grillplatzes. Vorbei gings am ehemaligen Brennofen, ungehindert drauflos bis zu den ersten Häusern, über die Brücke des Hauserbaches, die damals nur aus nebeneinanderliegenden Schienen mit eingelegten Pflastersteinen bestand, um dann abrupt zu bremsen. Einer musste jeweils aufpassen und warnen, falls doch eines der seltenen Autos kommen sollte. Nur Johannes Sistig als Bäckermeister und Hubert Harperscheidt als Taxi-Pionier hatten damals ein motorisiertes Gefährt, erinnern sich Johannes und Hans-Gerd. Wenn die Bedingungen günstig waren, wurde die lange Streckenvariante gewählt: vom Ortsausgang Weyer aus vorbei an der Kakus-Höhle durch Dreimühlen, die steilen Kurven hinunter, schwierig dann der enge Bogen an Nassheuers Gastwirtschaft, dem heutigen „Butterhirsch“, und weiter bis zur Ortsmitte. Höchstens zweimal am Nachmittag konnten die Kinder diese Strecke vor der Dämmerung bewältigen.</p>



<p>Einige stolze Besitzer von Schlittschuh-Kufen, die damals mittels Vierkant-Schlüssel mit den festen Sohlen der Winterschuhe verklemmt wurden, machten sich auch gern auf den Weg zum Eislaufen „opBredendreesch“ auf halber Strecke Harzheim. Diese Eisfläche über dem Weiher wurde aber auch von der Harzheimer Jugend benutzt. Die größere oder vermeintlich stärkere „Gang“ hatte laut Erzählung von Hans-Gerd dabei jeweils das alleinige Eislaufrecht, was aber oft neu ausgefochten werden musste. Leider gab es in Harzheim mehrere Bauernhöfe mit den dazugehörigen Hofhunden, und wenn diese von den „Rivalen“ mitgebracht wurden, musste die Eiserfeyer Truppe Reißaus nehmen. Bei Dämmerung gings dann mit durchgefrorenen Gliedern und schneesteifen Hosen zurück in die Stuben, wo man sich auf die Wärme freute oder wo der Ärger wartete, weil man eingestehen musste, dass sich beim Rodeln schon wieder eine Schuhsohle abgelöst hatte. Dann mussten die Schuhe schleunigst zu Schuster Gerhards oder Schuster Mießeler gebracht werden, bei denen man als Kind nicht nur die große Leder-Nähmaschine und die Welle mit verschiedenen Bürsten und Schleifscheiben bestaunen konnte, sondern gratis auch eine wohlige Portion Lösungsmittel-Duft einatmen durfte. Und man hoffte, dass die Schuhe schnell repariert werden konnten, denn ein zweites Paar war meist nicht vorhanden. Das ist heute anders, besonders beim Konsum von Damen-Schuhen: „<em>Ach, Schatz, guck doch mal! Grüne Halbhohe hab ich wenige!</em>“</p>



<p>Wenn das Feuerholz aufgebraucht war und wenn das Geld gerade langte, wurden „bei Jette“ neben Nassheuers Wirtschaft „Klütte“ gekauft. Dann hieß es erst mal die große Kohle-Gabel packen und die „Klütte“ zum Abwiegen auf die Sack-Schütte der Dezimalwaage schaufeln, dann abgekippt in den Jute-Sack und zurück nach Hause, mit dem Leiterwagen oder manchmal auf dem Schlitten. Hart wurde es, wenn das Geld nicht reichte…</p>



<p>Gut geheizt war meist nur ein Raum im Haus: in der Küche spielte sich das Leben ab, wo der Küppersbusch-Herd immer in Gang gehalten wurde. Es war eine Wohltat, die warme, verchromte Reling mit beiden Händen zu umfassen, wenn man aus der Kälte hereinkam. Warmes Wasser im Schiffchen an der Seite, kein Herd ohne „Flöte-Kessel“, Ringe zum Herausnehmen auf der Feuerstelle, die große Platte regelmäßig gereinigt, mit „Ena-Blitz“, der weißlichen, zähfließenden Politur, die auf der warmen Herdplatte einen sonderbar vertrauten Geruch verströmte. Kochtopf oder Pfanne standen direkt über der Flamme. Und der Duft aus den Töpfen verstärkte noch das hungrige Grummeln im Magen…</p>



<p>Nicht wegzudenken waren die katholischen Rituale:</p>



<p>Die Gebete, vor dem Essen „<em>Komm, Herr Jesus, sei unser Gast,…</em>“, nach der Mahlzeit „<em>Der Engel des Herrn…</em>“, ein langes Gebet, das die Geduld der Kinder auf die Probe stellte. Das Brot wurde vor dem Anschneiden mit einem Kreuz versehen, keine Stube ohne Kruzifix über der Tür, meist gab es eine Marien-Figur in der Ecke beim Esstisch. Die Kinder saßen eng gedrängt am grob gezimmerten Küchentisch, die Großen halfen den Kleinen, der Vater saß vor Kopf, die Mutter hantierte bis zuletzt am Herd. Die Stimmung der Familie hing ab von den Sorgen der Eltern: Reichte es mit dem Geld? War auf der Arbeit alles in Ordnung? Gab es in der Schule Ärger oder auf der Lehrstell? Wurde in der Nachbarschaft geredet? Andererseits reichten kleine, aus heutiger Sicht belanglose Gegebenheiten zur Freude der ganzen Familie. Dies konnte die Geburt eines Zickleins sein, ein selbstgebautes Spielzeug oder eine Anschaffung wie ein neuer Kochtopf oder ein Taschenmesser. Klara erinnert sich noch gut daran, wie der erste Schrank im Haushalt angeschafft wurde…</p>



<p>Nach den harten Arbeitstagen ging man recht früh zu Bett, das heißt die Schüttung aus Stroh wurde gelockert, das Plümo etwas ausgeschlagen, die grobe Decke gerichtet. Das Kerzenlicht oder schon die Glühbirne hellten die Eisblumen an den Fenstern etwas auf, der Atem war sichtbar in der kalten Luft. Aber wohlig fühlte sich der Ziegelstein aus dem Backofen an, eingeklemmt zwischen den Oberschenkeln, wenn man sich klein machte in der kalten Bettstatt. Die Mittel waren unterschiedlich, der Zweck derselbe: Johann berichtet von einer heißen, mit Sand gefüllten Steingut-Flasche, die ans Fußende gelegt wurde, bei Elsbeth war es ein großer, glatter Stein. Gut tat es, wenn das Geschwisterkind dazu schlüpfte, eng beieinander war es besser auszuhalten. Vor dem Einschlafen kam die Mutter noch für ein gemeinsames Gebet, dann noch etwas Getuschel – und Ruhe. Aber welche Überwindung kostete das Aufstehen am frühen Morgen! Lieber noch ein Weilchen die Eisblumen betrachten, die sich glätteten und auflösten, wenn man dagegen pustete. Sich noch einmal ganz klein machen unter dem dicken Plümo. Aber dann doch raus, „et nöz jo nix!“, kurz gewaschen über der Emaille-Schüssel, zweimal durchs Gesicht – „und denk an den Hals!!“, abgerieben mit dem Leinentuch, dann schnell anziehen, noch mal an den warmen Küchenherd gepresst, die Hände wieder an der Reling.</p>



<p>Überhaupt die Kleidung! Fast alles wurde selbst genäht, gestrickt, geändert und gestopft. Synthetische Stoffe wie auch Waschmaschine waren noch in weiter Ferne, dafür verfügten viele Haushalte über eine mechanische Nähmaschine, meist von Singer, Adler, Kaiser oder Pfaff. Die kleinen Kinder waren fasziniert von der Maschine. Entsprechend dem Takt, mit der die Mutter auf die Pedalfläche trat, hörte sich das Rattern an: ganz schnell bei langen, geraden Nähten, langsam an schwierigen Stellen, manchmal wurde auch nur vorsichtig das Handrad gedreht. Die schönen alten Maschinen waren damals eine große Anschaffung. Sie hatten als Altäre des Fortschritts ihren festen Platz in der Stube, bedeuteten ein Stück Unabhängigkeit für die „Großen“, für die „Kleinen“ ein kleines Wunder. Wenn man ein verziertes Blech an der Rückseite, das mit nur einer Handschraube befestigt war, hochdrehte, dann konnte man in den Bauch des Wunders blicken, wo die Zahnräder dunkel glänzten. Mal vorsichtig mit der Fingerkuppe über die feinen Zähne gestrichen – Nasenprobe: das Nähmaschinenöl (extra fein, harzfrei) roch ganz eigen. Und regelmäßig, wenn das Rattern der Maschine etwas härter wurde, bekamen die kleinen Löcher an der Oberseite des Rumpfes etwas Öl aus der sich konisch verjüngenden Spitze des kleinen ovalen Blechfläschchens. Noch die Reste mit einem Läppchen abgewischt, fertig: Die Maschine rattert nicht mehr, sie surrt.</p>



<p>Für Elsbeth war die Kindheit eng mit dem Nähen verbunden. Oft kniete sie auf dem Boden, um die Schnittmuster-Bögen aus dem Voban-Journal zu kopieren. „<em>Das Röllchen mit den Zacken habe ich heute noch!</em>“ Die Mutter legte die Stücke sorgsam und sparsam auf den Stoff, dann wurde ausgeschnitten, und das Nähen konnte beginnen. Elsbeth erinnert sich, dass die Mutter einmal sagte: „<em>Wenn die Maschine kaputt geht, dann sind wir verloren!</em>“ Stoffe und Nähgarn gabs bei Lauterbachs im Kolonialwaren-Laden, aber auch Leder, Schuhe, Tapeten, Nägel, das Nötigste an Werkzeug und viele andere Dinge des Lebens. Manches war auch im Verleih, zum Beispiel ein Sauerkraut-Hobel.</p>



<p>Eine Prozedur der besonderen Art fand am Waschtag statt. Das war der schlimmste, der ungemütlichste Tag, meint Klara, besonders im Winter. Schon am Vortag wurde die Wäsche in einem Kessel auf dem Küchenherd eingeweicht und erwärmt. Das Waschmittel Persil gabs erst seit kurzer Zeit, Klaras Mutter hat früher noch aus Wasser und Buchenholz- Asche eine Lauge bereitet. Morgens, wenn die Kinder in der Schule waren, wurde der Kessel vom Herd weg auf einen Dreibock gehievt. Die komplette Wäsche wurde von der Mutter mit der Wurzelbürste behandelt, gespült, ausgewrun- gen, dann wieder auf dem Herd aufgekocht, diesmal mit Sil als Bleichmittel. Immer wieder mit dem Wasch-Stock ge- rührt, angehoben, gestoßen, gedreht. Schwerstarbeit! Zum Trocknen gings dann rauf auf den Dachboden, im Winter wurde die Wäsche aber oft steifgefroren wieder in die warme Küche geholt und über Leinen gelegt, die kreuz und quer verspannt waren. Im Sommer war die Arbeit angenehmer, man behandelte die Wäsche draußen, legte sie zum Blei- chen auf das Gras, sprengte sie ab und zu mit der Gießkanne ein. Schön war es, wenn die fertige Wäsche auf der Leine im Sommerwind wehte. In den fünfziger Jahren gab`s dann die ersten Waschmaschinen mit Handkurbel. Klara weiß noch, dass beim „Schwengeln“ meistens gesungen wurde.</p>



<p>Gern und oft, so erzählt Johann, traf sich die Dorfjugend etwas unterhalb der „Jemeende-Bröck“ an der Bank zum Singen. Dort war auch der „Stürmer-Kasten“ an der Mauer aufgehängt. Jeder kannte einige Texte auswendig, „Hamachers Scheng“ spielte Akkordeon, später auch Hans-Gerd. Die Lieder, damals teilweise national eingefärbt, schafften ein Gefühl der Verbundenheit und Stärke.</p>



<p>Bei schlechtem Wetter traf sich die Gruppe in der Schneiderei von Matthias Wienand, genannt „Schnegge-Matthes“, der dafür bekannt war, die kurzen Kinderhosen immer viel zu lang zu schneidern, zum „Reinwachsen“. Seine Tür stand immer offen für die Jugend, und es wurde hier viel gesungen, sogar getanzt. „<em>Johann, pass op, du tanzt met zwei!!</em>“ hat Frau Wienand, gerade in guter Hoffnung, wohl einmal verlauten lassen. Die gemeinsame „aktive Musik“ von damals, verglichen mit dem heutigen Abhören von Medien über Kopfhörer, jeder für sich: stärker kann ein Gegensatz kaum sein.</p>



<p>Zur Zeit der Olympiade in Berlin, also 1936 gab es auch in Eiserfey verstärkt sportliche Aktivitäten. Johann erzählt von den Radrennen, die seinerzeit fast jeden Sonntag stattfanden. Start und Ziel war der „alte Hammer“.</p>



<p>Zunächst gings kurz bergab Richtung Vussem, dann rechts am Teich entlang, vorbei an der stillgelegten Pulvermühle über die „Öselsdell“, dann den Weg am Römerkanal hinauf zum „Nöppes“, hinter der Mühle rechts und am Kriegerdenkmal scharf rechts zurück zum „Hammer“. Manchmal trat man gleichzeitig gegeneinander an, manchmal wurde die Zeit abwechselnd mit demselben Fahrrad gestoppt. Bei den Rädern handelte es sich um teilweise abenteuerlich zusammengeschusterte Vehikel, die aber dem Spaß und dem sportlichen Ehrgeiz nicht abträglich waren. Da es damals noch keine Kinderräder gab, hielten die kleineren Jungs wie auch die Mädels das große Herrenrad so schräg, dass ein Bein durch den Rahmen zum Pedal gestreckt werden konnte. Auf diese Weise gab es schnell mal eine Verletzung, viel häufiger noch waren Strümpfe, Rock oder Hose „in der Kette“.</p>



<p>Margret ihrerseits erzählt von den turnerischen Aktivitäten an einem Reck, das im Schuppen gegenüber vom „alten Hammer“ aufgebaut war. Obwohl es für Mädchen als unschicklich galt, übte Klein-Margret emsig die verschiedenen Wellen, um es den Jungs gleichzutun. Überhaupt machte sie gern das, was eigentlich verboten war: Einmal wurde sie gerade noch gerettet, als sie auf dem Wasserrad der gegenüber liegenden Schmiede herumkletterte. Für die Kinder gab es in Eiserfey viele abenteuerliche Möglichkeiten!</p>



<p>In der Schule führte damals Lehrer Nießen das Regiment. Er schien alles zu wissen, duldete keinen Widerspruch. Er galt als sehr streng, aber gerecht. Trotzdem gab es so manche unverschuldete Ohrfeige, oder der Stock kam zum Einsatz. Ihm spielten Johannes und einige Kumpane einen netten Streich: Als Lehrer Nießen wie gewohnt, an der einen Seite des Hauserbachs auf dem Heimweg war, lauerten die Jungs versteckt auf der anderen Seite, in der Hand das Ende einer Schnur. Am anderen Ende war eine Holzattrappe befestigt, die gerade vor seinen Füßen mittels Schnur bewegt wurde, sodass der Lehrer durch die vermeintliche „Ratte“ einen gehörigen Schreck bekam…</p>



<p>Während der ersten Kriegsjahre wurde er abgelöst durch Frau Meinhard, genannt „Fieseler Storch“, einer gertenschlanken, hoch aufgeschossenen Verfechterin der braunen Ideologie. Hans-Gerd erinnert sich an die Zurechtweisung: „<em>Das heißt nicht Grüß Gott</em>“, „<em>das heißt Heil Hitler!</em>“</p>



<p>Während der letzten 18 Kriegsmonate fiel die Schule aus, viel Zeit wurde im Luftschutz-Stollen verbracht. Nach dem Kriege wurde der Unterricht mit Frau Rech und Herrn Freischmitt wieder aufgenommen, und zwar in zwei Klassen mit jeweils 40 Schülern!</p>



<p>Eine hohe Bedeutung hatte der Religionsunterricht inne, die Hinführung zum festen, unerschütterlichen Glauben, vornehmlich auf dem Wege der Gottesfurcht. So manche Kinderseele wurde durch die Beschreibung des Höllenfeuers verängstigt. Damals stand nicht der Gott der Gnade im Vordergrund, sondern der Richter, jeder musste seine „maxima culpa“ bekennen. Und der Pastor benutzte zur geistlichen Bildung durchaus weltliche Methoden, die teilweise lange auf Händen und dem Hinterteil spürbar waren. Hans-Gerd berichtet von Pastor Beulen, bei dem er als Messdiener sonntags zwei Messen und eine Andacht „dienen“ musste. Einmal wurden drei Messdiener angeschwärzt, weil sie wegen des guten Geruchs ein paar Zweige von einem Jasmin-Strauch neben der Kirche abgepflückt hatten. Sie wurden in die Sakristei zitiert und „durften“ aus dem schwarzen Hut ein Los ziehen, bei dem es um die Reihenfolge der Bestrafung ging. Derjenige, der „dran“ war, durfte dann zwischen Ohrfeigen und Schlägen mit dem Stock auf Hände oder Gesäß auswählen. Die anderen mussten, solange vor dem Altar beten…</p>



<p>Die heutige Jugend wird „Gott sei Dank“ eher zu einem gütigen Glauben an einen verzeihenden, gewährenden Gott geführt.</p>



<p>Ansonsten brachte der Jahresverlauf im Dorf recht wenig Abwechslung. Man freute sich umso mehr auf die wenigen Anlässe und Feste wie Karneval oder Kirmes. Nicht umsonst wird so manches hohe Hochzeits-Jubiläum in der Zeitung kommentiert mit „Auf dem Kirmes-Ball hatte es gefunkt!“ oder ähnlich. Diesen Festen wurde entgegengefiebert, und es war eine Katastrophe, wenn aus irgendeinem Grund der Besuch verwehrt blieb. Entsprechend hoch, ging es her beim Feiern, die Gläser wurden geleert, die Kapelle aus Köln spielte forsch auf, die Tanzpartnerin wurde enger gefasst. Aber Freud und Leid liegen eng beieinander: Nicht jeder fand, was er suchte, und so mancher Abgewiesene ließ seiner Wut freien Lauf. Eine Prügelei auf der Kirmes war eher die Regel.</p>



<p>Aber so richtig heftig, erzählen Johann und Hans-Gerd, kam es kurz nach dem Krieg auf dem Saal der Gaststätte Walber, der heutigen Römerstube. Dort war die Kirmes in vollem Gange, es wurde getanzt, getrunken, poussiert, gelacht. Auch einige von den „Grünen“ waren mit von der Partie, wobei die Bezeichnung einer Gruppe von ehemaligen Soldaten galt, die eine Rückkehr in die sowjetisch besetzte Zone hinauszögerten und in einer größeren Unterkunft in Mechernich verweilten. Wie es zum Streit kam, kann nicht mehr nachvollzogen werden. Das Besondere war diesmal, dass die kleine „grüne“ Truppe, nachdem sie einiges eingesteckt hatte und bevor sie in Richtung Mechernich abzog, eine Rückkehr mit Verstärkung ankündigte. Dies sprach sich schnell herum, die Gemüter liefen heiß, alle Männer waren plötzlich solidarisch. Schnell war man mit geeigneten Knüppeln bewaffnet, angetrunken und sich gegenseitig anstachelnd erwartete man „den Feind“. Als dann wirklich die etwa zwölfköpfige Truppe auf einem LKW eintraf, wurde sie ungehindert in den Saal gelassen, die Tür von innen verschlossen. Der anschließende Kampf verlief übel und blutig. Letztlich verließen einige der verprügelten grünen Schar den Saal durch die hoch gelegenen Fenster, andere flogen die Treppe hinunter. Mit knapper Not wurden die Verletzten auf die LKW-Pritsche gehievt und man zog von dannen. Natürlich hat sich diese Begebenheit bei allen Beteiligten oder Zuschauern dauerhaft ins Gedächtnis eingebrannt, wenn auch vielleicht mit einigen Überzeichnungen und Verschiebungen des wirklichen Geschehens.</p>



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<p>Jetzt mal wieder zu netteren Ereignissen. Es gibt auch viele Erinnerungen an die Zeit, während der die Kakus-Höhle als Veranstaltungsort eine Blüte erlebte.</p>



<p>Über die regionalen Grenzen hinaus bekannt waren die sonntäglichen Tanz-Nachmittage, von weit her kamen die Besucher, Jung und Alt, mit der Bahn bis Mechernich, dann ab in den Postbus bis Eiserfey. Manche der Betuchteren hatten schon einen eigenen Wagen, den sie gern und stolz vorführten, manche zeigten ihre schicke neue Garderobe, manche freuten sich einfach nur am Ausflug. Bei gutem Wetter waren es um die hundert Besucher, in der entsprechenden Zeit teilweise mit den „KdF“-Fahrten unterwegs, unter anderem auch aus Bayern und Berlin</p>



<p>Eiserfey mit seiner Höhle war ein landesweit bekanntes und beliebtes Ausflugsziel. Eine große Anziehungskraft hatte die schöne Gast- und Schankwirtschaft an der Höhle. Moppe-Marie führte hier das Regiment, tatkräftig, groß, attraktiv und beliebt. Viel Unterstützung erhielt sie in den Stoßzeiten, aber auch bei ruhigerem Geschäft von Ernst, der emsig kellnerte, kassierte und für Unterhaltung sorgte. Nebenbei umwarb er aber auch immer die brünett gelockte Wirtin, deren Ehemann Fritz eher blass und unscheinbar auftrat. Inwieweit sein Werben Erfolg hatte, bleibt ungewiss:<br>„<em>Ob he raanjekumme ös, weeß me net.</em>“</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="433" height="256" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image276.jpg" alt="" class="wp-image-4829" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image276.jpg 433w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image276-300x177.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 433px) 100vw, 433px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gastwirtschaft der Kakushöhle</em></figcaption></figure>
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<p>Jedenfalls war der Tanzboden zwischen Gaststätte und Höhle ein ideales Terrain, bei den nicht gerade kontaktfördernden sozialen und kirchlichen Regeln sowie der täglichen harten Arbeit ein wenig Zweisamkeit und Zärtlichkeit anzubahnen. Das bewaldete Umfeld wie auch die Nischen und Winkel des „Koansteens“ Gastwirtschaft Kakushöhle könnten sicher viel erzählen über Begehren und Wehren, Drängen und Hingabe der jungen Menschen, denen sie vor dem strengen und strafenden Umfeld Schutz und Versteck boten. Wie oft paarten sich dabei Lust und Angst! Bei Einigen hatte sich schon eher Gewohnheit in die verbotene Beziehung eingeschlichen, sodass der Ruf „<em><strong>Hück net, Michel, et ös Fronleichnam!!</strong></em>“ ins falsche Ohr drang und so im Dorf die Runde machte. Tatsache bleibt, dass einige junge Leute sich am „Koansteen“ kennen und lieben lernten und ein ausgefülltes, glückliches Eheleben lang zusammen blieben. Ein wunderbarer, ein magischer Ort!</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="212" height="300" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image277.jpg" alt="" class="wp-image-4830"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Maria und Josef Hochgürtel</em></figcaption></figure>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="274" height="187" src="https://dev.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/03/image278.jpg" alt="" class="wp-image-4831"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Geselligkeit an der Kakushöhle</em></figcaption></figure>
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<p>Ein weiterer kleiner Tempel der Zweisamkeit befindet sich in der Nähe der Kirche, eine Laube im schönen, terrassierten Garten, von mehreren Seiten unbemerkt zugänglich, sacht beschützt von den Wipfeln des Buchenwaldes. Es gibt Orte, die kaum erwähnt werden. Das Lesen dieser Zeilen könnte bei einigen Bewohnern des Dorfes aber einige schöne Erinnerungen wecken, Träume wach rufen, noch einmal die damalige Verwirrung, die Spannung spürbar machen. Gut so!</p>



<p><em>gesammelt und verfasst von Theo Weidebach</em></p>



<h5 class="wp-block-heading">Quelle der Bilder:</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li>Millie und Werner Borker: Bild 1 und 2</li>



<li>Michael Linden (über Ralf Hochgürtel): Bild 3</li>



<li>Gerd Nöthen: Bild 4-7</li>
</ul>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sagen aus dem Feytal und um die Kakushöhle</title>
		<link>https://www.eiserfey.de/1992/01/sagen-aus-dem-feytal-und-um-die-kakushoehle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Willi Brüll]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 1992 14:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1125 Jahre 1992]]></category>
		<category><![CDATA[Eiserfey]]></category>
		<category><![CDATA[Chronik 1125]]></category>
		<category><![CDATA[Kakus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.eiserfey.de/?p=5083</guid>

					<description><![CDATA[Aus dem Feytal sind uns zwei Sagen überliefert, die auf die Mythologie und Religion der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aus dem Feytal sind uns zwei Sagen überliefert, die auf die Mythologie und Religion der Kelten zurückgehen, die vor mehr als zweitausend Jahren hier ansässig waren und auf die auch der Name des Baches, der Tallandschaft und des Ortes zurückgeht. Die Kelten waren, wie schon von römischen Schriftstellern bestätigt wird, sehr religiös. Sie glaubten aber nicht an einen persönlichen Gott, sondern sahen die Natur selbst und die Naturgesetze als göttlich an. Tag und Nacht, Wachsen und Vergehen, Erde, Wasser, Gestirne und alle Lebewesen waren für sie Ausdruck dieser göttlichen Naturordnung. Sie hatten daher große Ehrfurcht vor der Natur und allem Lebendigen. Ihr oberstes Gebot war, die göttliche Ordnung der Natur zu erkennen und sich ihr einzufügen. Wer diese Ordnung missachtete, hatte mit Strafen zu rechnen. Noch heute weist eine Redewendung auf diesen Glauben. Wenn Natursysteme vom Menschen zerstört werden, warnen wir: Die Natur rächt sich. Daran erinnert die alte Sage vom ewigen Jäger, den die Natur wegen eines Jagdfrevels hart bestraft. Von den Kelten wurden die Ordnungskräfte der Natur personifiziert, oft als »Juffern« oder später lateinisch »Matronae«.</p>



<p>Die Sage berichtet von der »Juffer Fey«, die ihren Hauptsitz im obersten Feytal hat. In den Kalkfelsen im Weyerer Wald hält sie sich auf, durchwandert aber auch die bewaldeten Höhen des gesamten Feytales. Wer den Frieden des Waldes stört, den versetzt sie, besonders bei abendlicher Dämmerung, in Angst und Schrecken. Dem Wanderer erscheint sie in vielen Gestalten, meist von Tieren, die ihrem besonderen Schutz unterstellt sind, oder sie macht sich durch allerlei Geräusche bemerkbar. Vornehmlich zu der Zeit, in der im Herbst die ersten Blätter von den Bäumen fallen, soll jeder, der die Wälder durchwandert, sich besonders in Acht nehmen und die Mahnung beherzigen: »<strong><em>Opjepaß on net jelaach, höck öß aller Feyen Daach!</em></strong>« Die Juffer Fey herrscht über das gesamte Feytal. Sie wird dabei von ihren sieben Töchtern unterstützt, denen sie besondere Plätze angewiesen hatte in Urfey, Eiserfey, Feyermühle, Burgfey, Katzvey, Satzvey und Veynau. In den sumpfigen Wiesen beim Schloss Satzvey soll die Juffer Fey mit ihren Töchtern eines Tages versunken sein.</p>



<p>Zwei gallorömische Matronensteine, die den »Matronis Fachineis« den Juffern Fey, geweiht waren, sind bei Zingsheim und Euskirchen-Billig aufgefunden worden.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="border-style:none;border-width:0px;padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0">
<p>In die Sage vom ewigen Jäger sind, wie bei vielen vorchristlichen Sagen, später Elemente christlicher Glaubenslehre eingeflochten worden. Die Sage ist uns in dieser späteren Form überliefert:</p>



<p><em>Bei Kallmuth lebte vor langer Zeit ein leidenschaftlicher Jäger, der einmal sogar am hochheiligen Weihnachtsfest zur Jagd ging. Gleich zu Beginn der Jagd hatte er einen besonders großen Hasen erlegt. Aber obwohl das Wild massenweise auftrat, gelang es ihm nicht, ein weiteres Stück zu erjagen. Ermüdet setzte sich der Jäger schließlich auf einen Felsblock im Weyerer Wald und legte seine Jagdtasche zur Seite. Plötzlich, als es gerade vom Weyerer Kirchturm zur heiligen Wandlung läutete, kam die Juffer Fey leise an die Tasche heran und flüsterte dem Hasen zu: »Wach auf, wach auf, lieb Schwester Marie! Jetzt gilt&#8217;s zu enteilen, jetzt oder nie!« Und sogleich sprang der Hase aus der Tasche und verschwand im nahen Dickicht. Der Jäger aber griff wütend nach seiner Waffe, lief dem entsprungenen Hasen nach und rief: »Ich will dich wiederhaben, und wenn ich dich jagen müsste bis zum Jüngsten Tag!« Bis heute hat er den Hasen nicht gefunden, und noch immer durchstreift er die Wälder oberhalb Urfey. Und wer zu ungewöhnlicher Zeit oder bei stürmischem Wetter diese Wälder betritt, der wird noch heute zur Vorsicht gemahnt: Der ewige Jäger könnte ihm begegnen.</em></p>
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<p>Die Sagen, die sich um die Kakushöhle ranken, sind bis auf eine wohl erst zur Zeit der Romantik im vorigen Jahrhundert entstanden. Seit dieser Zeit ist auch der alte Name Kartstein aus der Hochsprache verdrängt worden und nur noch in der Mundart »<strong>Koansteen</strong>« gebräuchlich.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/kakusfels-1_web.jpg" alt="" class="wp-image-6832" width="664" height="507" srcset="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/kakusfels-1_web.jpg 440w, https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/kakusfels-1_web-300x229.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nach der Darstellung Schiffers war 1907 das Gesicht des Herkules deutlich an einer Felswand des Kartsteins zu erkennen</figcaption></figure>



<p>Die Sage vom Riesen Kakus hat ein fantasievoller Romantiker, wahrscheinlich ein örtlicher Lehrer, dem antiken Schriftsteller Vergil entlehnt, der den Kampf des Riesen Kakus mit Herkules schildert. Die Beschreibung der Höhle des Kakus am Ufer des Tiber bei Rom passt genau auf die Höhle am Kartstein. Kakus soll, von Herkules verfolgt, in unsere Gegend geflohen sein und sich in der Höhle versteckt gehalten haben. Als Herkules ihn endlich fand, entbrannte ein unvorstellbarer Kampf. Die beiden Riesen bewarfen sich mit mächtigen Felsbrocken, die sich schließlich mehr als haushoch auf-türmten. Kakus wurde endlich besiegt und starb unter einem Felsbrocken. Aber auch Herkules war in dem Kampf lebensgefährlich verwundet worden. Auf dem Herkelstein bei Holzheim soll er seinen Verletzungen erlegen sein.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.eiserfey.de/wp-content/uploads/2023/07/Kakusfels-2_web.jpg" alt="" class="wp-image-6834" width="515" height="358"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>So stellte Schiffer 1907 des Kartstein mit dem Kopf des Kakus in seinem Führer durch das Feytal dar</em></figcaption></figure>



<p>Früher war der Kartstein nur von niedrigem Buschwerk umgeben, und man konnte von Eiserfey aus an zwei vorspringenden Felsnasen deutlich die Gesichter der beiden Riesen erkennen.</p>



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<p>Da die Herkunft des Namens Kartstein ungeklärt ist, konnte sich mit diesem Namen leicht eine weitere Sage verbinden:</p>



<p><em>Eiserfey gehörte früher zur Pfarre Weyer, und ein Weg zum sonntäglichen Gottesdienst in Weyer führte auch an der Kakushöhle vorbei. Drei junge Burschen taten so, als gingen sie zur Messe, blieben aber dann regelmäßig in der Kakushöhle hocken, um während des Gottesdienstes dem Kartenspiel zu frönen. Eines Sonntags besuchte ein gut gekleideter Fremder die Höhle und schaute den Kartenspielern zu. Er wurde zum Mit-spielen eingeladen. Bald verlor er viel Geld an die Mitspieler, deren Spielleidenschaft dadurch noch weiter angetrieben wurde. Im Eifer des Spiels fiel einem der Burschen eine Karte zu Boden. Er bückte sich und erschrak. Der Gast hatte einen Pferdefuß. In großer Aufregung und panischer Angst bekreuzigten sich die drei und rannten weg, um nie wieder die Höhle zu betreten. Vor Wut, dass ihm diese Seelen doch noch entgangen waren, stieß sich der Teufel mit seinem Pferdefuß von der Decke der Höhle ab und verschwand unter großem Getöse in die Erde. Der Abdruck des Pferdehufes und der Felsspalt, durch den der Teufel verschwand, sind noch am oberen Ausgang der großen Höhle zu erkennen.</em></p>
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<p>Die kleine Höhle heißt auch »Kengsches Holl«. Man erzählte den Kindern, aus dieser Höhle holten die Hebammen die kleinen Kinder. Unartigen Kindern drohte man, sie wieder in die Höhle zurückzubringen, in der sie dann auf Nimmerwiedersehen verschwinden würden.</p>



<p>Eine weitere Sage geht wohl auf keltische Mythologie zurück. Im Volke hält sich noch heute hartnäckig der Glaube, von der Kakushöhle habe früher ein unterirdischer Gang zur Kirche in Weyer geführt, an deren Stelle ein heidnischer Tempel gestanden habe. Von der großen Höhle führt zwar ein kurzer Seitengang in Richtung auf die Weyerer Kirche, der aber durch Auswaschung durch einen Wasserlauf entstanden ist. Dieser unterirdische Wasserlauf, der vom Weyerer Wald kommend unter der Weyerer Kirche verläuft, liegt heute tief unter den Höhlen. Die Kelten, die sich auch auf dem Kartstein aufgehalten haben und an der Stelle der Weyerer Kirche höchstwahrscheinlich eine Kultstätte hatten, maßen solchen Verbindungen durch unterirdische Wasserläufe eine große kultische Bedeutung bei.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><em>Nach Überlieferungen zusammengestellt von Willi Brüll</em> in Chronik 1992 Eiserfey</p>
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